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30.10.2006
Zur aktuellen Diskussion

Derzeit werden in den Medien umfangreiche Diskussionen ausgetragen, die sich mit der Frage “Ist das Telefonieren mit dem Handy gesundheitsschädigend?“ beschäftigen.

Mobilfunkmasten in unmittelbarer Nähe von Schulen und Kindergärten sollen sogar entfernt werden.

Doch es kann Entwarnung gegeben werden, denn eine Reihe anerkannter Experten gibt an, dass diese Handystrahlung anscheinend nicht so gefährlich ist, wie viele behaupten.

TÜV Nord schreibt beispielsweise:

„Von Mobilfunk-Sendeanlagen geht nach Ansicht der deutschen Netzbetreiber keine Gefahr aus. Laut einer Messreihe des von uns im Auftrag der Initiative „Informationszentrum Mobilfunk“ (IZMF) liegen die elektromagnetischen Felder „weit unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte.“
Forderungen nach einem 100 Meter-Sicherheitsabstand der Sendeanlagen beispielsweise zu Kindergärten, Krankenhäusern oder Schulen sind demnach unberechtigt.“

Das Telefonieren mit dem Handy erhöht auch einer Studie deutscher Universitäten zufolge (u.a. Uni Bielefeld) das Risiko von Hirntumoren nicht.

Eine gemessene leichte Erhöhung der Gliome (Hirntumorerreger) bei Menschen, die seit mindestens zehn Jahren mit dem Handy telefonieren, ließe sich erst in einem internationalen Vergleich beurteilen.

Wegen der geringen Anzahl könnte es sich dabei also auch um Zufall handeln.

Deswegen braucht man keine Angst vor Elektrosmog und daraus resultierenden Hirntumoren zu haben, denn sogar nach Inbetriebnahme der UMTS-Mobilfunknetze erreichen die Messwerte nur ein Hundertstel bis ein Tausendstel des gesetzlich zulässigen Rahmens.

Oliver Vatter

30.10.2006
Neueste Version des Schlagers erschienen

Du willst selbst einmal Das Wunder von Bern spielen oder die Niederlage im WM-Halbfinale gegen Italien rächen, dann hast du jetzt die Möglichkeit dazu!

Mit dem neuen Spiel FIFA 07 bringt EA Sports nämlich  eine weitere Fußballsimulation auf den Markt, mit der auch das WM-halbfinale noch einmal wahr gespielt werden kann, vielleicht auch mit einem besseren Ende für unser Nationalteam.

Es ist nun schon das 13. Spiel was in dieser Reihe von EA produziert worden war und es soll besser sein als jegliche Vorgänger, womit der Hersteller auch Recht behält.

Aufgrund vieler Neuerungen  im bzw. außerhalb des Spiels wird Fußball spielen auf dem Computer jetzt noch realistischer.

So kann man zum Beispiel die Fans erwähnen, die auf deine Spielweise reagieren. Spielst du gut und machst Tore, werden sie diese Leistung mit Beifall und Gesängen honorieren, spielst du aber schlecht, wirst du schnell zum Buhmann und musst dich fürchten, dass du noch lange auf dem Trainerstuhl sitzen wirst.

Eine weitere Verbesserung fand auf dem Gebiet des Gameplays statt. Spieler rempeln und prallen im Zweikampf um den Ball realistisch aufeinander. Die neue Ballphysik stellt das Abprallen, Wegrutschen und Anschneiden des Balls wirklichkeitsgetreu dar. Man erkennt sofort ob man nun mit einem Christiano Ronaldo einen Flankenlauf wagt oder mit einem zweitklassigen Spieler, da die stärken der Topstars realistisch umgesetzt worden sind und ihren Kabinettstücken effektiver sind als die der anderen Spieler.

Ebenso wurde der Managermodus deutlich überarbeitet. Gehandelt wird in einer reellen Währung, du musst dich um deine Jugendspieler kümmern, und aufpassen, dass du in Interviews keine falschen Statements abgibst, da sonst dein Trainerstuhl schnell zu wackeln beginnt.

Ein letzter Vorteil, den es zwar schon in allen Fifa Versionen gab, der aber trotzdem für Authentizität sorgt, sind die Lizenzen, die EA jedes Jahr kauft. So kann es nicht passieren, dass Michael Ballack plötzlich Michael Bolläck heißt, wie es in vielen anderen Fußballsimulationen der Fall ist.

Aufgrund all dieser Verbesserungen kann man EA Sports FIFA 07 nur als absoluten Kauftipp anpreisen, wenn man Lust hat, sein Lieblingsteam auf dem heimischen PC zur Meisterschaft zu führen oder sich im Internet mit Freunden aus aller Welt zu messen.

 

FIFA 07 im Überblick:

Erscheinungsdatum: 28.09.2006  

Plattformen:

PC, PS2, Xbox, Gamecube, Nintendo DS Gameboy Advance.

 Preise: EUR 44,95 bis EUR 56,95

Stimmen zum Spiel:

–         Lizenzgewaltiger Fußballspass mit Schwächen. (Gamestar)

–         Spielspasswertung von 4players.de: 86 %

Offizielle Homepage:

http://www.fifa07.ea.com                                                               

30.10.2006
Das Konzertereignis in Losheim

Der 26.08.06, ein lang erwartetes Datum für die saarländischen Reggae und Dancehall Fans. Denn an diesem Wochenende fand in Losheim am Strandbad „Ein Tag am See“ statt. Große Namen wie Seeed und Gentleman aber auch Newcomer-Bands wir Culcha Candela und Martin Jondo lockten rund 10000 Leute nach Losheim.

Der erste Blick morgens aus dem Fenster ließ die Konzertbesucher noch hoffen, denn die Sonne schien durch die dicke Wolkendecke hindurch. Doch schon vormittags kam die Enttäuschung: anhaltender starker Regen, der das Strandbad in ein „Matschbad“ verwandelte. Der Rest des Mittags gestaltete sich dann durchwachsen – mal nass, mal trocken. Doch gegen den mindestens fünf Zentimeter hohen Matsch war jetzt nichts mehr zu machen. Man musste zusehen wie sich Hose und Schuhe in einen einzigen Matschklumpen verwandelte.

Nach dem Auftritt der Band Culcha Candela begann es wieder stärker zu regen und die Festivalstimmung erreichte ihren Tiefpunkt. Die meisten Besucher hatten sich zu ihren Autos oder unter die Stände verzogen. Vor der Bühne tanzten und feierten deutlich weniger Leute. Der Regen hielt auch während dem Auftritt von Kosheen und Calexico an, doch pünktlich zum Auftritt von Gentleman + the far East Band hörte es auf zu regnen und die Menge stürmte vor die Bühne. Der teilweise bis zum Knie reichende Schlamm behinderte das Konzertgeschehen, doch davon ließen sich die Fans nicht abhalten. Schon zu Beginn des Gentleman Auftritts stieg die Stimmung und es wurde ausgelassen getanzt und gefeiert. Gentleman gestaltete seine Show abwechslungsreich, indem er zwei seiner Songs mit Martin Jondo gemeinsam performte. Schnell waren die Nässe und die Kälte vergessen und man ließ sich von der guten Stimmung auf der Bühne mitreißen.

Nach Gentleman hatte nun der zweite Top Act seinen Auftritt: Seeed. Auch die Jungs aus Berlin schafften es die Menge in gute Stimmung zu versetzen und ordentlich Party zu machen. Mit neuen Remixen und leicht bekleideten Tänzerin lieferten sie eine musikalisch und optisch  sehr gute Show ab. Das Publikum war nicht mehr zu halten und tanzte trotz starker Rutschgefahr auf die Sounds von Seeed.

Nach Seeed traten noch die Stereo MCs auf. Doch bereits kurz davor machten sich die meisten nassen, schmutzigen und müden Besucher auf den Nachhauseweg.

Abschließend bleibt zu sagen: Trotz des schlechten Wetters war es ein toller Tag mit bunt gemischtem Publikum, dass gemeinsam im Matsch miteinander tanzte und feierte.

Sarah Falkenrich

30.10.2006
Ein unterschätztes Risiko

Immer mehr Jugendliche bekommen ihre Bräune heutzutage auf der Sonnebank.

Meist denken sie aber gar nicht darüber nach, wie gefährlich die künstliche Bräune eigentlich sein kann.

Es gibt zwei Arten von UV-Strahlen: UVA und UVB.

UVA-Strahlung baut schnell eine starke Bräune auf, die aber nur von kurzer Dauer ist. Die daraus resultierenden Folgen sind unter anderem Hautalterung und Faltenbildung, lichtbedingte Hautausschläge und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.                                                                                     UVB-Strahlung bräunt die Haut sehr langsam, aber lang anhaltend. Bei diesen Strahlen werden Melanine (Pigmente) angeregt und eine Lichtschwiele (Schutzschicht) aufgebaut. Die Folgen hierbei kann Sonnenbrand sein, der im Extremfall zur Bildung von Hautkrebs führen kann.

Viele Menschen nutzen jedoch trotz zahlreicher Risiken mehrmals wöchentlich die Sonnenbank, was von Experten entschieden verurteilt wird.

Das Bundesamt für UV-Strahlenschutz meint hierzu:

„Übermäßiger Genuss von natürlichen oder künstlichen UV-Strahlen schädigt die Haut. Jeder Sonnenbrand schreibt sich in das Langzeitgedächtnis der Zellen ein. Das Risiko später an Hautkrebs zu erkranken steigt. Aber auch weniger gefährliche Folgen kann das Sonnenbaden haben: Allergische Reaktionen, frühzeitige Hautalterung, unschöne Lederhaut, Beeinträch-tigungen des Immunsystems.“

Schon lange vor einem sichtbaren Sonnenbrand wird die Haut geschädigt. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass Vorbräunen auf der Sonnenbank vor einer Urlaubsreise in ein südliches Land einen ausreichenden Schutz bewirkt, kann dies im Idealfall den Faktor des Sonnenschutzmittels um nur 4 Punkte senken.

Wer sich also gegen Hautkrebs effektiv schützen will, benötigt eine angemessen starke Sonnenschutzcreme und lässt am besten die Finger von der künstlichen Bräune.

 Autor: Oliver Vatter