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07.03.2007
Bewerbungsfrist läuft!

Das Umweltministerium nimmt ab sofort wieder Bewerbungen für das Freiwillige Ökologische Jahr entgegen. Umwelt-Staatssekretär Rainer Grün gab nun den Startschuss für das neue Programmjahr des FÖJ, das vom 1. September 2007 bis 31. August 2008 läuft Bis zu 25 Plätze stehen in diesem Jahr bereit. Bis Juni 2007 können sich Jugendliche im Alter von 16 bis 27 Jahren beim Ministerium für Umwelt für das kommende Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bewerben. Während der Zeit des FÖJ kann man in viele Tätigkeitsfelder (Umweltpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit, Tierpflege und Zoopädagogik, Forstarbeit, technischer Umweltschutz oder Umweltanalytik) reinschnuppern, um herauszufinden, ob man hier eine berufliche Perspektive finden kann oder nicht. Es ist also nicht nur für den Umwelt- und Naturschutz im Saarland eine wichtige Unterstützung, sondern hilft auch bei der Suche nach dem geeigneten Arbeitsplatz. Jugendliche finden hier die Möglichkeit, sich aktiv an der Umwelt- und Naturschutzarbeit zu beteiligen. Außerdem kann man durch das Absolvieren eines FÖJ Wartezeiten auf einen Ausbildungs-, Studien- oder Arbeitsplatz sinnvoll überbrücken. Bereit gestellt werden Stellen in den angegebenen Bereichen unter anderem beim Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), der Arbeitskammer des Saarlandes, den Zoologischen Gärten in Saarbrücken und Neunkirchen sowie von mehreren saarländischen Schulen. Die Teilnehmer des FÖJ erhalten ein monatliches Taschengeld von 200 Euro, Sozialversicherungsabgaben und Fahrtkosten werden weitestgehend erstattet.
Eine Liste aller Einsatzstellen des FÖJ mit Ansprechpartnern kann im Internet auf den Seiten des Umweltministeriums unter www.saarland.de/12395.htm (oder www.saarland.de/dokumente/thema_bildung/EINSATZSTELLEN-Uebersicht2007.pdf) abgerufen werden. Eine Informationsbroschüre kann ebenfalls beim Ministerium für Umwelt angefordert werden. Nähere Informationen erhält man bei Gabriele Conrad (Telefon 06 81/5 01-47 41, g [dot] conrad [at] umwelt [dot] saarland [dot] de; Ministerium für Umwelt, Referat A/2, Keplerstraße 18, 66117 Saarbrücken).

06.03.2007
Das Saarland wird wieder ein Stückchen sauberer

Am 9. und 10. März 2007 finden jetzt zum vierten Mal die Saarland Picobello- Tage statt. Die Aktion ist wieder mal gut angelaufen : Mehr als 160 Gruppen haben sich bereits mit ihren Projekten angemeldet. Wer noch mitmachen und etwas gutes für die Umwelt machen will sollte sich beeilen. Anmeldefrist ist der 7. März 2006. Auf www.saarland-picobello.de findet man die dazu benötigten Unterlagen.
Aber was genau bewirkt diese Aktion?

Hierzu sollte man den englischen Begriff „Littering“ genauer betrachten, was soviel heißt wie „herumliegende Dinge“. In der Fachsprache meint man damit das Wegwerfen von Abfällen auf Straßen, Plätzen oder in der Natur. Damit sind aber nicht nur Zeitungen , Zigarettenkippen und ähnliches gemeint, sondern auch sozial unerwünschtes Verhalten wie Farbschmierereien , Vandalismus und Verunreinigungen durch Hundekot. 

Der Grund für die Verschmutzungen liegt jedoch bei jedem Einzelnen selbst. Durch achtloses Wegwerfen, mangelndem Verantwortungsbewusstsein oder schlichtem Unwissen trägt jeder zu „Littering“ bei. Allerdings tragen auch in vielen Orten und Städten fehlende Abfallbehälter zur Zunahme bei. Dabei werden die negativ Folgen oft außer Sicht gelassen. Nicht nur die Natur selbst leidet darunter sondern auch die Städte. Weggeworfene Abfälle verunstalten die Landschaft und werden oft einer ordnungsgemäßen Verwertung entzogen. Sie müssen stattdessen auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen beseitigt werden. Diese Beseitigungen binden zum Teil erhebliche Mittel der kommunalen Haushalte, die – gerade bei der momentanen Finanzlage – an anderen Stellen dringend gebraucht werden. Weiterhin tritt „Littering“ gehäuft an bestimmten Brennpunkten auf, während andere Stadtteile weitgehend verschont bleiben. Eine solche Entwicklung kann zu einer gespreizten Sozialstruktur führen, bei der zunehmend „Schmuddelstadtteile“ neben „guten Wohnlagen“ bestehen.

Um diese Verschmutzung einzudämmen finden seit 2004 jedes Jahr die Saarland Picobello- Tage statt, an denen sich verschiedene Gruppen wie z.B Kindergärten oder Bürgerinitiativen mit ihren eigenen Projekten beteiligen, um das Saarland jedes Jahr ein Stückchen sauberer zu machen.
Für mehr Infos rund um die Picobello- Tage und die verschiedenen Projekte findet ihr unter www.saarland-picobello.de
Vorbeischauen lohnt sich! 

05.03.2007
Hartz IV – Witz zieht Konsequenzen nach sich

Wer bisher gedacht hat, dass nur Stefan Raab Probleme durch missratene Witze bekommt, wird nun eines Besseren belehrt:
Nachdem Deutschlands beliebtester Entertainer Thomas Gottschalk am Samstag Abend in seiner Show einen Witz über Hartz IV – Empfänger machte, ahnte noch keiner , dass diese Aussage unangenehme Konsequenzen haben würde. Die Aussage „Bierdosen sind doch Hartz IV-Stelzen“ hat Gottschalk nun jedoch die Kritik mehrerer Hartz IV – Empfänger eingebracht. Das „Erwerbslosen Forum Deutschland“ forderte in einem Brief an den ZDF – Vorstand eine Entschuldigung für Gottschalks Aussage, die das Forum aufs Schärfste verurteilte. Obwohl der Moderator sich in seiner Sendung mehrmals für seinen Faux-pas entschuldigte, sollen er und das ZDF erklären, dass Hartz IV-Empfänger keine Säufer seien und keine „Hartz IV-Stelzen“ benötigten. Die unbedachte Aussage würde zeigen, dass das ZDF seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag nicht nachkomme. Weitere Entwicklungen in dieser Angelegenheit bleiben nun abzuwarten.

03.03.2007
dritte Staffel von Stromberg läuft am Montag an…

Am Montag, den 5. März 2007, startet die dritte Staffel der Kultserie um den schrecklichsten Chef, den man sich vorstellen kann.
Geendet hat die zweite Staffel eigentlich so, dass nicht zwingend eine Fortsetzung erforderlich gewesen wäre. Stromberg verlor seinen Posten als Leiter der Schadensregulierung und landete im Archiv. Aber dort sollte er nicht bleiben…

Der neue Verwaltungsdirektor, Herr Wehmeyer, begreift Strombergs Fernsehpräsenz auch als Möglichkeit zu einer quasi kostenlosen Werbung für die CAPITOL und gibt ihm seinen alten Job in der Schadensregulierung zurück. Dort trifft Stromberg eine neue Mitarbeiterin, Jennifer Schirrmann, jung, attraktiv und frisch geschieden, also genau so, wie sich Stromberg auch selbst sieht. Und so versucht er gleich mal sein Glück bei der Kollegin…
Alles in allem scheint die dritte Staffel nicht an Witz verloren zu haben und die Lachmuskeln werden auch hier wohl reichlich strapaziert werden.

Also nicht vergessen: Alle Stromberg-Fans am Montag, 5.3.07 um 22.45 Uhr Pro Sieben einschalten.

Weitere Informationen zu Stromberg sowie die Folgen der ersten beiden Staffel zum Anschauen gibts auf der Homepage von ProSieben