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17.11.2006

„Das, was die Leute an Bond lieben, werden sie auch in Casino Royale bekommen.“ (Michael G. Wilson, Produzent)

Eine gewagte Aussage, denn noch nie wurde über einen Film bereits im Vorfeld soviel berichtet wie über „Casino Royale“. Besonders im Auge der Kritiker befindet sich Daniel Craig, der in Deutschland ab dem 23.11.2006 die Nachfolge von Pierce Brosnan antritt.

Doch nicht nur der Darsteller ändert sich, auch die Story ist ungewöhnlich. Im Gegensatz zu den anderen Bond-Filmen erfahren wir hier erstmals etwas über die Anfänge von James Bond. Der Film beginnt mit seiner ersten Mission beim MI6. Nach zwei kurz aufeinander folgenden Eliminierungen wird Bond der Doppelnullstatus verliehen. Für seinen ersten 007-Auftrag reist er nach Madagaskar, um dort den Terroristen Mollaka auszuspionieren. Doch nicht alles verläuft nach Plan, und James beschließt auf eigene Faust weiter zu ermitteln und folgt einem Terroristen auf die Bahamas. Dort trifft er auf den Bänker Le Chiffre, der eine weltweit operierende Terrororganisation unterstützt. Dieser will in Montenegro im Casino Royale einen hohen Geldbetrag für diese Organisation erspielen, muss dafür jedoch auch einen hohen Einsatz riskieren. Nach Rücksprache mit dem MI6 bekommt Bond den Auftrag gegen Le Chiffre anzutreten und ihm soviel Geld abzunehmen, dass die Terrororganisation zerstört wird. Als Partnerin wird Bond Vesper Lynd zur Seite gestellt. Doch die beiden werden von Le Chiffre gefangen genommen…

Natürlich kommen auch in Casino Royale die Actionszenen nicht zu kurz: Verfolgungsjagden auf 50 Meter hohen Kränen, versinkende Häuser und Duelle an atemberaubenden Schauplätzen. Als Drehorte dienten diesmal unter anderem Venedig, Prag, die Bahamas und der Comer See. Auch in einer anderem Kategorie begaben sich die Produzenten „back to the roots“. Nachdem die letzten Filme von Neal Purvis und Bruce Feirstein geschrieben wurden stammt die Handlung dieses Films von 007-Erfinder Ian Fleming Ob er auch den Erfolg der vergangenen Produktionen fortsetzten kann, wird sich ab dem 23. November zeigen.

17.11.2006

Maxim Maurice (16) aus Saarlouis – Roden zaubert schon seit einiger Zeit mit seinem Zauberstab. Denn schon als achtjähriger kam er zur Magie. „Damals sah ich eine Zaubershow des großen Hans Moretti in Fraulautern“, erinnerte sich der Nachwuchs-Illusionist. Sein erster Gedanke: „Das will ich auch können.“ Seitdem feilt er fleißig an seinem neuen Showprogramm, womit er 2008 bei den deutschen Meisterschaften teilnehmen will. Für diese Herausforderungen besucht Maxim Maurice mehrer internationale Zauberkongresse im Jahr. Beispiele sind die Nationalkongresse in Frankreich, Österreich und Italien, sowie die Weltmeisterschaften in Stockholm. Auf einem solchen Zauberkongress begegnen sich Magier aus der ganzen Welt, berichtet Maxim Maurice. Sie treffen sich dort, um die neusten Zaubertricks zu bestaunen und zu diskutieren. Neben international besetzen Wettbewerben gibt es verschiedenste, interessante Seminare von bekannten Zauberstars, die meist täglich rund um die Welt ihre Bühnenshows präsentieren. Doch wie kommt man zum Zaubern? Maxim Maurice gehört seit einiger Zeit der Jugendgruppe des Magischen Zirkels Dudweiler an und hat durch den Kontakt zu dem Zauberkünstler Pusch seine ersten Erfahrungen in der Zauberkunst gesammelt. Diese Methode ist sehr zu empfehlen.Schreiben Sie einfach eine E-Mail an maximmaurice [at] web [dot] de und Sie werden schon bald ihren ersten zauberhaften Kontakt erleben. Denn mit Erfolg verzauberte er schon in jungen Jahren sein Publikum auf Kinderfesten, Geburtstagen und Betriebsfesten. Auch bei größeren Projekten wie dem Musical Hotel Lobby 20:30 oder der Nacht der Magie am 27. Oktober 2006 in der Primshalle in Schmelz, können die Zuschauer sein Können bewundern. Wenn Sie auch Interesse an seiner Zauberei haben, dann setzten Sie sich einfach mit Maxim Maurice in Verbindung.Auf der Homepage www.maximmaurice.de finden Sie alle weiteren Informationen.Philipp Daub

17.11.2006

Schaut man sich in den letzten Tagen den Abendhimmel an, so fällt auf, dass gelegentlich ein großes, helles Objekt übers Firmament saust. Dieses extrem schnelle Objekt ist weder ein Meteorit noch ein Flugzeug, sondern die ISS.

Ermöglicht wird diese besonders gute Sicht dadurch, dass sich die ISS im Moment nachts nicht durch den Schatten der Erde bewegt, sondern durchgehend von der Sonne angestrahlt wird. Die Reflektierenden Strahlen kommen zur Erde und lassen die Raumstation als hellen Stern erscheinen. Diese Konstellation tritt zweimal im Jahr für wenige Wochen auf – normalerweise im Juni und im Dezember.

Die ISS bewegt sich mit rund 28 000 km/h von Westen nach Osten. Damit umrundet sie die Erde in 90 Mnuten und schaft pro Tag 16 Erdumrundungen. Um welche Uhrzeit sie an welchem Ort zu sehen ist erfährt man auf der Website http://esa.heavens-above.com/esa/iss_step1.asp?nored=1 . Hat man dann noch Glück und die Sicht wird nicht von Wolken gestört, ist es kein Problem mehr die Raumstation zu erkennen, denn sie ist nach dem Mond und der Venus das hellste Objekt am Himmel.

30.10.2006

Vor sieben Jahren hatte Nico Petit aus Bardenbach die Idee, ein Festival für Jugendliche aus seiner Umgebung zu veranstalten, was bis dahin im Hochwald äußerst selten war.

Mit Hilfe des ortsansässigen Jugendclubs war schnell ein hilfsbereiter Partner und mit dem Bürgerhaus Bardenbach eine geeignete Location gefunden. Was mit 150 Besuchern begann, vergrößerte sich über die Jahre hinweg stetig und ist dieses Jahr mit 3500 Besuchern zu einem festen Bestandteil im saarländischen Veranstaltungskalender geworden. Auf Grund der zahlenmäßigen Veränderung wanderte Rock am Bach vom Bürgerhaus über den davor gelegenen Dorfplatz  bis nach Nunkirchen, wo es 2006 zum nunmehr dritten Mal stattfindet.

 

Hier treffen wir uns drei Tage vor Festivalbeginn während des Aufbaus mit dem Initiator Nico Petit. Bei Betreten des Geländes lässt sich kaum erahnen, welches Ausmaß das diesjährige Rock am Bach-Festival haben wird. Die Hauptbühne halb fertig, die Karaokestage noch nicht vorhanden, ein  Backstagebereich, der sich nur erahnen lässt – unser erster Eindruck: Sind wir hier richtig?

Doch Nico Petit ist voller Zuversicht, seine einzigen Befürchtungen kreisen um etwas anderes: „Was sehr gut schief laufen könnte wäre das Wetter. Aber ich denke der Samstag läuft ganz gut.“

Während unseres Gesprächs arbeiten 20 von insgesamt          300 freiwilligen Helfern emsig daran, dass bis dahin alles steht. Schon montags hatte der Aufbau begonnen, ein Arbeitstag dauert bis zu 16 Stunden und viele opfern hierfür sogar ihre Urlaubszeit.

Bis zu diesem Zeitpunkt sind 3000 Karten verkauft, eine viel versprechende Prognose, wobei Nico auf Grund einer groß angelegten Werbeaktion auf einen noch größeren Absatz hofft.

Im Mittelpunkt steht für ihn jedoch ein gesundes Wachstum des Festivals. Das Gelände soll beibehalten werden, wodurch die maximale Auslastung bei 5000 Besuchern liegt. „Wenn wir die erreicht haben, denke ich, hat das Festival einen gesunden Umfang.“

Das Risiko, in „die roten Zahlen zu geraten“, besteht jedoch jedes Jahr aufs Neue. „Es kann ganz gewaltig in die Hose gehen. Aber wir haben in diesem Jahr schon so viele Karten verkauft, so dass es funktionieren wird.“ Den genauen finanziellen Rahmen wollte er jedoch lieber für sich behalten. „Ich will da jetzt keine Zahlen nennen, aber es ist schon ein riesiger Batzen Geld.“

Obwohl ihn das Line-up für 2006, wie er selbst sagt, mehr als zufrieden stellt, stehen auf Nicos Wunschliste „Bad Religion“ und „Billy Talent“ ganz weit oben. Vielleicht nächstes Jahr?!

 

Übrigens, für alle die nicht da waren: Der Festivaltag selbst war ein voller Erfolg. Gutes Wetter, gute Stimmung und jede Menge Rock.

 

Und hier ein Auszug aus dem Interview:

 

Chilly: Kannst du ungefähr abschätzen wie viele Stunden du noch schlafen wirst bis Samstag, wenn überhaupt?

Nico: Nach so einem Aufbautag schläft man ganz gut, aber mehr als sechs Stunden pro Nacht werden es wohl nicht sein. Am Samstag noch viel weniger und von Freitag auf Samstag auch noch weniger. Die Nacht wird wohl recht kurz ausfallen.

Chilly: Wie viel Stress hast du denn am Tag selbst? Hast du die Zeit das Festival zu genießen und dir die Bands anzuschauen?

Nico: Mit den Jahren lernt man mit dem Stress zu leben, das geht mittlerweile schon ganz gut. Von den Bands bekommt man trotzdem gar nichts mit. Das ist immer so eine Sache. Man bucht ja immer viele Bands, die man selber ganz gerne sehen würde, aber von denen bekommt man meistens gar nichts mit. 

Chilly: Kann man sagen, nach dem Festival ist vor dem Festival?

Nico: Ja, das ist ganz klar. Es geht ungefähr nach einer Woche Pause, die man zur Erholung braucht, direkt weiter mit der Planung für nächstes Jahr. Da werden schon die Sponsoren wieder angeschrieben und dann geht es wieder los für nächstes Jahr.

 Kristina Backes, Amelie Herberger, Lukas Hoffmann