Macht mit bei Chilly!

Journalistische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Anmeldung unter post [at] chilly-magazin [dot] de, Telefon 0681/9681487 oder spontan vorbeikommen.

22.06.2007
Jeder kennt jeden

Soziale Netzwerke liegen derzeit voll im Trend. Durch sie findet man Kontakte in ganz Deutschland und lernt über seine Freunde viele neue Leute kennen. Schnell werden große Freundes- und Bekanntenkreise geschlossen und es fällt durch die Networks leichter in Kontakt zu bleiben. Die Networks haben hier die Funktion einer Plattform und „vermitteln“ Kontakte untereinander, was es möglich macht, innerhalb kürzester Zeit ein Netzwerk mit Hunderten von Kontakten aufzubauen. Das Ganze funktioniert nach dem bekannten Schneeballprinzip: Durch eine Einladung von anderen Nutzern oder auch durch Eigeninitiative kann man sich bei den Networks anmelden und erstellt sein eigenes Profil mit persönlichen Angaben und Kontaktdaten (E-Mail, ICQ, Skype) und kann dann sofort andere Bekannte zur Teilnahme einladen. Auf diese Weise wird man auch automatisch mit den Freunden und Bekannten des neuen Mitgliedes vernetzt. So können die persönlichen Netzwerke schnell in die Hunderte oder Tausende Kontakte gehen. Zwei sehr beliebte und mittlerweile auch überaus bekannte Netzwerke sind das StudiVZ und das SchülerVZ. Beide Networks funktionieren nach dem selben Prinzip. Nach einer erhaltenen Einladung kann man sich hier einloggen und mit seinen Freunden schnell und unkompliziert Kontakt aufnehmen. Durch einen Nachrichtendienst kann man E-Mails innerhalb des Systems verschicken und auf den so genannten Pinnwänden, die jeder User auf seiner Seite hat, kann man kurze, für jeden sichtbare Nachrichten hinterlassen.
In diesen Netzwerken ist es zudem auch möglich, eigene Fotoalben zu erstellen, die von den anderen Usern gesehen werden können. Außerdem kann man andere, die auf den Bildern ebenfalls zu sehen sind, auf die Bilder verlinken, sodass diese dann auch auf ihrer Seite Zugriff darauf haben. Je nachdem, wie viel Zeit man also investieren will, kann man seine Seite umfangreich gestalten und dieser so ein ganz persönliches und einzigartiges Aussehen verleihen. Ändert man etwas an seinem Profil oder seinen Fotoalben, erfahren das auch die eigenen Freunde, da die Bekannten-Liste in der Reihenfolge angezeigt wird, wessen Profil als letztes geändert wurde. So erfährt man schnell die neuesten Nachrichten aus dem Leben seiner Freunde.
Die Zugehörigkeit zu verschiedenen Gruppen ist auch ein Weg, neue Leute mit gleichen Interessen kennen zu lernen. Unterteilt sind diese Gruppen in die Sparten Campus Leben, Gemeinsame Interessen, Geografie, Musik, Organisationen, Spaß & Unsinn, Sport & Freizeit, Tech & Internet sowie Unterhaltung und Kunst. In diesen Sparten existieren unzählige Gruppen, denen man beitreten kann und hier in eingerichteten Foren mit anderen über seine Interessen und Hobbys diskutieren kann.
Ein weiterer Service dieser Netzwerke ist, dass man, sobald etwas an der Seite geändert wird, per E-Mail durch das System benachrichtigt wird. Wenn also jemand einen Pinnwandeintrag oder eine Nachricht hinterlässt, wird man umgehend benachrichtigt. Auch ist auf der persönlichen Startseite ersichtlich, welche User die eigene Seite besucht haben, ebenfalls eine Möglichkeit, andere Schüler und Studenten kennen zu lernen.
Diese Social Networks und der wachsende Erfolg dieser Systeme zeigen, dass Kontaktpflege und das Knüpfen neuer Bekanntschaften im Internet-Zeitalter also mehr als einfach geworden ist.

Infos: www.schülervz.net
           www.studivz.net

21.06.2007
Müssen wir uns das bieten lassen?

Müssen wir uns das bieten lassen? Müssen wir zulassen, dass zur besten Sendezeit Sprüche, wie: “Madonna macht aus Scheiße Gold – du hast es umgekehrt gemacht.“ (D. Bohlen, Kommentar 6. Mottoshow am 15.04.07) auf uns nieder prasseln und wir plötzlich im Krieg der Fernsehgiganten feststecken? Sind wir uns so wenig wert? Tatsache ist, dass der Durchschnittsdeutsche heutzutage unterhalten werden will und zwar nicht mehr nur mit Lagerfeuergeschichten und Thomas-Anders-Liedern, sondern mit waschechtem Fernseh-Entertainment. Doch, was sich die „Star-Force-Liga“ der Privatsender mittlerweile aus den Fingern zieht, hat mehr mit sinnentleertem Zeitvertreib, als mit Bildung, Unterhaltung, oder gar mit Kultur zu tun. Was früher vielleicht noch als deutsches Bildungsfernsehen angesehen wurde, zieht heute stolz den Amerikanern hinterher.Die weitgehendst ausgelutschte Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (kurz: DSDS) hält seine Quoten nur noch wegen Klein-Bohlen und Stotter-Henn. Würden die beiden sich nicht mehr auf Grundschulniveau anzicken, die Zuschauer wären schneller weg, als man Mark Medlock sagen kann, der übrigens mittlerweile munter durch Deutschland tourt und seine Teeniefans mit obszönen Wortneuschöpfungen, wie „Dreckspätz“ beglückt. Dass eine nächste Staffel ausgeschlossen wird, ist hoffnungslos, denn „Popstars“ ruft früher als sonst zum „Träume wahr werden“ auf und da darf die Konkurrenz keinesfalls fehlen; im übrigen: ist jemandem schon einmal aufgefallen, dass es im Grunde egal ist, wer den Plattenvertrag absahnt? Man will ja eigentlich nur die Teilnehmer leiden sehen.
Was wohl auch der Grundgedanke von „Big Brother“ zu sein scheint. Schon nach der ersten Staffel hieß es in allen Zeitungen und Privatgesprächen: “Einmal und nie wieder!“ und was war? Lippenbekenntnisse. Denn „Big Brother“ gibt es im deutschen Fernsehen schon seit sieben Jahren. Mittlerweile auch mit einem 24-Stunden-Sender. Der Reiz, sich das anzusehen, wird wohl sein, halbnackten Menschen bei Intimitäten zu zuschauen, ohne gleich als Voyeur zu gelten. Interaktiv und anonym. So sieht die Medienlandschaft von heute aus. Das beweist auch das fernsehtauglich gemachte Gesellschaftsspiel „activity“, inklusive einem „extrem“. So kann der Zuschauer zu Hause auf der Coach mit „Betty“ in der Hand, bequem „Sofameilen“ sammeln, während die Prominenz im Fernsehen sich die Seele raus- pantominiert. Was man dem Moderator Jürgen von der Lippe eventuell noch anrechnen könnte, ist, dass er mit seiner charmanten Ironie über die Lächerlichkeit seines Tuns hinweg zu weisen versucht – leider scheint ihm da der Sender im Nacken zu sitzen.Wo aber endlich die Zuschauer der Sendung im Nacken sitzen sollten, ist „Galileo Mystery“. Da das selbsternannte Wissensmagazin „Galileo“ (siehe auch: „Welt der Wunder“, „SDS“, „Wunderwelt wissen“, „Wissenshunger“, uvm. …) in den letzten Jahren an Popularität verloren hat, weil ein paar Dauersofisten herausfanden, dass die Reportagen unter verschiedenen Wissenssendungen (siehe oben) ausgetauscht worden sind, rief Aiman Abdallah kurzerhand zu einer neuen Ära auf.Herr Abdallah, der Archäologe, der Ethnologe und Geheimnisfinder. Wofür Wissenschaftler Jahrzehnte benötigen, da reist Abdallah einfach mal in den Süden und findet stets Ungeheuerliches. Gerüchten zufolge soll in der neuen Staffel das wahre Geschlecht der Jeanne d´Arc erörtert werden, denn Abdallah hegt große Zweifel an der Weiblichkeit der heiligen Johanna von Orleans. Aufgezogen wie ein schlechter Krimi will sich „Galileo Mystery“ darbieten und mich wundert es, dass Abdallah seiner ernsten Miene wegen, noch keinem Lachkrampf erliegen ist.  Doch nun stellt sich die Frage: Wie kam es dazu? Warum gibt das Unterhaltungsprogramm nur noch mit Halbgarem und Sensationsgeilem an? Wo ist unser Stolz geblieben? Natürlich schauen die Sender nach Amerika, denn was dort funktioniert, klappt auch in Deutschland. Warum? Weil wir immer noch beinahe untertänig einer Weltmacht hinterher humpeln, die nie über sich hinauswachsen wird, wenn sie so weiter macht wie bisher. Aber es ist scheinheilig so etwas zu behaupten, denn im Grunde wollen wir es so. Die Zeiten von „Dick und Doof“ sind vorüber, der Deutsche will nicht mehr nur Naives, Fiktives. Der Deutsche will pure Realität, Nervenkitzel und Genugtuung. Was sich im Mittelalter durch Galgen und Hinrichtungsstätten ausgezeichnet hat, zeigt sich heute in unserem TV-Programm. Und somit kehren wir zurück zu den Wurzeln.  Müssen wir uns das bieten lassen?Ja, denn wir wollen es so.So und nicht anders.

20.06.2007
Ausstellung Trier 2007

Das Land Rheinland-Pfalz zeigt gemeinsam mit dem Bistum Trier und der Stadt Trier die bedeutende kulturhistorische Ausstellung „Konstantin der Große“, die zugleich einen Höhepunkt des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt 2007 Luxemburg und Großregion darstellt. Anlass zu dieser Ausstellung gab auch die Heirat Konstantins mit Fausta vor genau 1700 Jahren. Diese Ausstellung ist die Erste, die sich in solch einem Umfang dem römischen Kaiser, der in seiner Jugend in der Stadt Trier lebte, Konstantinopel gegründete und die Geschichte Europas durch die Anerkennung des Christentums bis heute geprägte, widmet.Je nach Themengebiet verteilt sich die Ausstellung auf drei Ausstellungsorte: Das Rheinische Landesmuseum ist der größte Ausstellungsstandort mit dem Titel „Herrscher des Römischen Imperiums“, das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum hat „Der Kaiser und die Christen“ zum Thema und das Stadtmuseum Simeonstift „Tradition und Mythos“. Höhepunkt der Ausstellung ist eine Kopie des drei Meter großen Konstantinkopfes (Landesmuseum), der im Original im Kapitolinischen Museum in Rom zu finden ist.Die Ausstellung wird noch bis zum 4.November 2007 in Trier zu sehen sein.Die Ausstellung ist auf alle Fälle zu empfehlen!Also schaut doch einfach mal vorbei!

15.06.2007
Anmeldung bis 21. Juni 2007

Im Rahmen des Kinder- und Familienfestes am 24. Juni 2007 im Homburger Stadtpark veranstaltet das Jugendzentrum „2nd HOMe“ des Internationalen Bundes, Stadtmitteprojekt Homburg, ein Beachsoccer-Turnier auf dem Sandfeld vor dem Freibad. Unterstützt wird das Turnier vom Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport des Saarlandes.

Teilnehmen können alle Jugendlichen ab 14 Jahren. Pro Mannschaft stehen 4 Spieler/innen auf dem Feld. Eine/r davon im Tor.
Zusätzlich kann ein/e Ersatzmann/-frau gemeldet werden. Ein Spiel dauert 6 Minuten. Das Turnier beginnt um 13 Uhr (Ende ca. 15 Uhr).
Noch können sich interessierte Mannschaften bis Donnerstag, 21. Juni 2007 anmelden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Internationaler Bund (IB)
Stadtmitteprojekt Homburg
Kaiserstraße 41
66424 Homburg
Tel.: 06841/9935086
e-Mail: Stadtmitteprojekt-Homburg [at] internationaler-bund [dot] de
Ansprechpartnerin: Annette Kerfin