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22.12.2006
10 Tage, 2 Leute, kein Geld

„Back Home“ – Zwei junge Saarländer erarbeiten sich in ihrem interaktiven Video- und Netzprojekt den Weg zurück nach Hause

Im interaktiven Video- und Netzprojekt „Back Home“ versuchen die zwei Reisenden, Tobias Warken und Johannes Seibert ohne Geld innerhalb von 10 Tagen von Pescara in Italien den Weg zurück nach Saarbrücken zu schaffen. Für die Bewältigung der etwa 1200 Kilometer
langen Strecke müssen sie unterwegs verschiedene Arbeitsaufgaben erfüllen. Einige dieser Aufgaben können sie nur unter Mithilfe von einheimischen Jugendlichen schaffen.
Zu welchen extremen Arbeiten sind deutsche Jugendliche unter dem Druck, innerhalb der vorgegebenen Zeit nach Hause zu kommen, bereit? Welche Unterschiede zwischen
Ansichten zur Arbeit finden sie bei Jugendlichen in Italien und der Schweiz vor?
Starten werden die Arbeitsreisenden am
Donnerstag, 28. Dezember 2006 um 17 Uhr in Pescara.
Begleitet wird das Projekt mit der Internetseite www.back-home.eu, auf der die Besucher
interaktiv die Möglichkeit haben werden, in das Geschehen einzugreifen: Sie können
Aufgaben einreichen, durch deren Erfüllung sich die Reisenden Geld für Transport und
Unterkunft verdienen können. Die besten Aufgaben werden ausgewählt und täglich werden
drei davon zur Wahl gestellt. Auf der Seite finden sich zudem täglich aktuell Kurzvideos und
Interviews.
www.back-home.eu wird ab sofort online sein, um Arbeitsaufgaben für die Reise zu
sammeln und einen detaillierten Einblick in die Route, die Spielregeln und das Equipment zu
geben.
„Durch diese interaktive Komponente können die Seitenbesucher mit den Arbeitsreisenden
mitfiebern, sie vor Herausforderungen stellen und sehen, unter welchen Anstrengungen die
Strecke bewältigt wird.“, erklärt der Projektleiter Tobias Warken.
Am Samstag, 20. Januar 2007 wird in Saarbrücken, in den Seminarräumen der
Jugendzeitung Chilly (Junge Journalisten Saar e.V., Mainzer Straße 30, 66111 Saarbrücken)
eine Präsentation des Gesamtfilms „Back Home“ stattfinden.
„Back Home“ ist ein Projekt im Rahmen des 100.000 EURO JOBs. Der 100.000 EURO JOB
ist ein Initiativprojekt im Programm „Arbeit in Zukunft“ der Kulturstiftung des Bundes. Das
Projekt, das von den Visionauten realisiert wird, richtet sich bundesweit an junge Menschen
bis zu 26 Jahren. Sie sind aufgefordert, mit einem künstlerisch-kulturellen Beitrag zu zeigen,
was für sie Arbeit heute und in Zukunft bedeutet. Hierfür steht ein Förderfonds von 100.000
Euro zur Verfügung, über den die Jugendlichen selbst entschieden haben.

Chilly wird Back Home interaktiv begleiten und gibt die Möglichkeit exklusiv Kontakt zu den Reisenden auf der Fahrt auf zu nehmen. Schreib einfach eine Email mti dem Betreff Chilly-online an backhome [at] chilly-online [dot] de. Außerdem gibt es einen BackHome Blogg.

Mehr Infos gibts unter www.back-home.eu

22.12.2006
„Comeback“ der Kultband aus Schweden

Abba Mania – „Europas erfolgreichste ABBA-Show!“ – kommt wieder auf Tour und wird auch in der Arena Trier Halt machen. Doch diesmal ist alles anders. Denn „die erfolgreichste ABBA Show Europas“ (MusiX) kündigt „The Final Tour“ an: 25 Jahre nach dem Split des Schweden-Originals präsentiert Abba Mania seiner Fangemeinde die große Abschiedstournee, die ABBA nie gegeben haben – wie immer mit ein bisschen Augenzwinkern und vor allem einem unnachahmlichen Best-Of-Hitfeuerwerk.

Wer sich das nicht entgehen lassen will sollte sich Freitag den 19.01.07 freihalten. Einlass ist um 19 Uhr und Beginn um 20 Uhr. Karten gibt’s im Vorverkauf für 29,90€. Unterstützt wird das Ganze von Bitburger, Trierischer Volksfreund und Kabel 1.

18.12.2006
Die Eroberung der Welt

Anfang der Fünfziger Jahre von Albert Lamorisse entwickelt, wurde „Risiko“ schnell zu einem Klassiker unter den Brettspielen. Die erste Edition erschien 1955, zwei Jahre wurde es von der „Miro Company“ unter dem Titel „La Conquête du Monde“ (Die Eroberung der Welt) herausgegeben. Da das Spielprinzip noch etwas holprig war, wurde es vom Spieleentwickler Jean-René Vernes überarbeitet. 1959 vermarktete die amerikanische Firma Parker das Spiel erstmals unter dem Namen „Risk“, weitere zwei Jahre später kam das Spiel auf den deutschen Markt.

Der Spielablauf ist recht schnell erklärt: Bis zu sechs Spieler versuchen als Feldherren durch geschicktes Taktieren entweder ihre Aufgabe(n) zu erledigen oder die Weltherrschaft zu erlangen.

Vor dem eigentlichen Spiel wird durch Spielkarten ermittelt, wer welche Staaten zu Anfang besitzt. Dann erhält jeder Spieler in jeder Runde Einheiten, mit denen er andere Staaten angreifen, oder sich in seinen Staaten festsetzen kann. Kommt es zu einem Angriff, so würfelt der Angreifer gegen den Verteidiger. Der Angreifer hat genau so viele Würfel, wie angreifende Truppen (maximal 3), der Verteidiger so viele Würfel, wie eigene Truppen im Land (jedoch maximal 2). Die jeweils höchsten Würfe der Spieler werden verglichen und der Spieler mit der niedrigeren Augenzahl verliert eine bzw. zwei Einheiten. Bei gleicher Augenzahl gewinnt der Verteidiger. Besitzt der Angreifer keine Einheiten mehr (außer der, die in seinem Land bleiben muss), so wurde er zurückgeschlagen. Besitzt der Verteidiger keine Einheiten mehr, so wurde das Land erobert. Erobert ein Spieler in einem Zug ein Gebiet, so erhält er zusätzlich eine Bonuskarte, die gegen Zusatzeinheiten eingetauscht werden können. Er erhält ebenfalls Zusatzeinheiten, wenn er am Beginn seines Zuges einen ganzen Kontinent besitzt.

Für das Ziel des Spiels gibt es 3 verschiedene Varianten. Bei der neuesten Variante erhalten die Spieler Missionskarten in 4 verschiedenen Kategorien (Hauptmann, Major, Oberst und General), die sie nach Schwierigkeitsgrad geordnet nacheinander erfüllen müssen. Diese baut auf einer älteren Variante auf, bei der die Spieler zu Beginn des Spiels jeweils eine Karte mit einem Auftrag erhalten. Beim klassischen Risiko wird jedoch solange gespielt, bis ein Spieler die Weltherrschaft erreicht.

 

Der Erfolg des Spiels verdankt es seinem recht einfachen Spielprinzip, in dem doch extrem viel taktisches Geschick steckt. Obwohl bei der Länderverteilung mit Karten und dem Würfeln auch das Glück mitspielt, wird das Spiel letztendlich über die Strategie der Kontrahenten entschieden.

15.12.2006

Der Ort Cattenom liegt in Lothringen, etwa zwölf Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Bekannt wurde er durch das Kernkraftwerk Cattenom, das drittgrößte KKW Frankreichs.

 

Das KKW Cattenom wurde zwischen 1979 und 1987 gebaut. Der erste Reaktor wurde am 13. November 1986 in Betrieb genommen. Drei weitere Reaktoren folgten 1987, 1990 und 1991. Jeder Reaktor liefert eine Bruttoleistung von 1362 MW, insgesamt werden pro Jahr im Durchschnitt 35.200 GWh produziert.

 

Atomkraftgegner werfen dem KKW vor, ein Sicherheitsrisiko zu sein, da es nicht erdbebensicher sei und einige Ventile nach einem Erdebeben nicht mehr funktionieren würden. Käme es in Cattenom zu einem Unfall, vergleichbar  mit dem in Tschernobyl, so gäbe es mehr Todesopfer als nach der Katastrophe von 1986. Jedoch sind die Sicherheitsmaßnahmen heute wesentlich besser als 1986 und das Risiko um ein Vielfaches geringer.