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04.12.2006
Ein Dorf fordert MIllionen

Der Film Borat, in dem Sasha Baron Cohen als Kasache scheinbar zufällige Szenen und Gags aus dem Alltag von Menschen seiner „Heimat“ zeigt, lockte schon unzählige Kinobesucher in die Kinos.

Doch nun scheint es, als sei bei der Entstehung der komischen Szenen einiges nicht mit rechten Dingen zugegangen. Die Bewohner des rumänischen Karpatendorfes Glod, in dem viele Außenszenen des Filmes gedreht wurden, verklagen nun die 20th Century Fox und deren Partner auf insgesamt 30 Millionen US-Dollar Schadensersatz wegen Diskriminierung. Angeblich wurden sie, die als Statisten in dem Film mitgewirkt haben,  über die eigentliche Aussage des Filmes im Unklaren gelassen und fühlen sich nun hintergangen. Der Prozess begannt heute vor dem Bundesgericht in New York.

01.12.2006

Das Umfassende Universalwörterbuch der deutschen Sprache ist im November in seiner 6. Auflage erschienen. Im traditionellen gelben Umschlag kann man sich auf 1892 Seiten informieren.

Auf den ersten Seiten befinden sich Hinweise zur Benutzung und zum Aufbau des Buches, eine Erklärung der darin verwendeten Abkürzungen und ein kurzer Überblick über die deutsche Grammatik.

Dann folgt das Wörterbuch. Darin wird durchgängig die neue deutsche Rechtschreibung gebraucht, von der alten ist nichts mehr zu finden. Auf jeder Seite befinden sich drei Spalten und zur besseren Orientierung ein Buchstabenregister am Buchrand. Insgesamt wurden im Universalwörterbuch 140.000 Wörter und Wendungen zusammengetragen, so dass keine Suche erfolglos bleiben dürfte.

Außerdem liegt jedem Exemplar eine CD-ROM „PC Bibliothek Express 2.0“ bei, inklusive einer „PC Bibliothek Demo“, die über den Gebrauch des Programms informiert. Das Programm ist um weitere Nachschlagewerke erweiterbar.

01.12.2006
Die Dreharbeiten laufen

Es ist still am Itzenplitzer Weiher in Heiligenwald. Einsam steht ein Angler am Ufer, als plötzlich Wind aufkommt und ein Terminator aus der Zukunft den Fluten entsteigt. Bedrohlich nähert er sich dem Angler, der vor Angst am Boden kauert. „Und Schnitt!“ ruft Regisseur Michael Marx. Zur Zeit produziert nämlich Paranoid Pictures Merchweiler nach Superboris (2001) und True Legends (2003) den dritten Spielfilm.

In „Psycho“ so der vorläufige Arbeitstitel dreht sich alles um ein Psychologie-Seminar des berühmten Professors Natan S. Hornsby (Michael Marx), der seine Studenten in Trance versetzt, um sie mit Ihren geheimsten Wünschen, Ängsten und Hoffnungen zu konfrontieren. Dabei geht es dem Professor aber offensichtlich um mehr als er durchblicken lässt. Während des Seminars bildet sich aus dem nicht ganz zufällig zusammengewürfelten Haufen der Studenten eine verschworene Gemeinschaft, die ein lange zurückliegendes Verbrechen aufzuklären versucht und dabei sprichwörtlich dem Teufel in die Augen blickt.

Die Studenten durchleben in ihren Träumen die unterschiedlichsten Situationen was die Möglichkeit eröffnet hat, alle möglichen Filmklassiker auf die Schippe zu nehmen. Von James Bond bis zum Terminator, von der Teenie-Komödie bis zur Lovestory, hier ist wirklich für jeden was dabei und den Schauspielern haben die unterschiedlichen Rollen viel Spaß gemacht, z.B. wenn Christian Baltes als James Bond im Mercedes SLK Roadster vorfährt oder Andreas Gemenig als Angeber Cal seiner Freundin ein nächtliches Rendez-vous im Illinger Freibad ausrichten darf um anschließend plötzlich festzustellen „Hey Mann, wo ist mein Auto?“ Dabei wurden die „Träume“ den jeweiligen Charakteren auf den Leib geschneidert, so träumt das Mauerblümchen Desiré (Jacqueline Fuchs) davon, dass ihr einmal im Leben alle Männer zu Füßen liegen, während Streber Klaus-Rüdiger (Oliver Fess) als Erfinder des gewaltfreien Krieges den Weltfrieden bringen möchte. Punker H.-T. (Boris Welter) strebt eine Karriere als Rockstar an und Grufti Desmona (Nicole Diedrich) sieht sich nach dem nächtlichen Besuch im Obduktionsaal der Uniklinik auf einem Friedhof von Untoten umzingelt.

Entstanden die ersten beiden Filme fast komplett in Merchweiler und Umgebung, so hat dieser Film mehr an Kulissen zu bieten, so spielt eine Szenen in luftigen Höhen auf dem „Tetraeder“ einer über dreißig Meter hohen Industrieskulptur auf einer Bottroper Halde. Die Innenaufnahmen der Rahmenhandlung wurden in der Jugendherberge in Bernkastel Kues gedreht, die durch ihr rustikales Ambiente das Schloss des Professors darstellt, die Außenaufnahmen wurden auf der Burg Lichtenberg durchgeführt, die in ein entsprechend filmtaugliches Licht getaucht werden musste. Ein erster Ausschnitt aus „Psycho“ war bereits bei www.clipfish.de als Halloween-Special gelistet und wurde von über 14.000 Internet-Nutzern gesehen. Die Kommentare: Durchweg positiv, so wurde uns sogar schon unterstellt, wir wären Profis.

Die gegenüber den ersten beiden Filmen professionelleren Arbeiten, die aufwändigen Setaufbauten und Requisiten sowie die weiter entfernten Drehorte trieben natürlich die Produktionskosten in die Höhe, sodass nach geeigneten Fördermitteln gesucht wurde, und hier gelang es den Produzenten, im Rahmen der Aktion 5000 x Zukunft der Aktion Mensch gefördert zu werden. Kein geringerer als Thomas Gottschalk machte in Fernsehspots Werbung für die Aktion und einer der Sprüche lautete: „Selber kreativ sein, das wäre doch mal was“. Und Kreativität ist sicherlich einer der wichtigsten Aspekte hinter dem Filmprojekt. Über 1800 Euro beträgt die Förderung des Films, der zur Zeit unter dem Arbeitstitel „Psycho“ entsteht und im Frühjahr 2007 Premiere feiern wird.

Das Bild oben links zeigt übrigens einen ersten Rohentwurf für eine Szene die im  Jahr 2055 in Saarbrücken spielt. Mehr Bilder und Infos: www.paranoid-pictures.de

01.12.2006

Lebst du noch oder rauchst du schon? Diese Frage müssen sich immer mehr Menschen stellen wenn sie sich in Gaststätten oder Bars aufhalten wollen. Immer mehr Menschen werden so unbewusst zu Passivrauchern. Dies wird nun auch bei der aktuellen Gesundheitspolitik berücksichtigt. Immer mehr Politiker fordern ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit, da ein jeder selbst für sich entscheiden soll, ob er zur Zigarette greifen will oder nicht. Außerdem trägt ein Verbot dazu bei, Luftverschmutzungen und Geruchsbelästigungen durch den Tabakrauch und -abgas, Verschmutzungen durch weggeworfene oder liegen gelassene Kippen (Zigarettenreste), Brand- und Glimmschäden an Gebäudeteilen oder Einrichtungsgegenständen zu verhindern. Deshalb entscheiden sich immer mehr Länder wie Italien und die Niederlande für ein Rauchverbot. Und auch in Ländern wie beispielsweise Deutschland wo dieses Verbot noch nicht gilt, richten immer mehr Gaststätten rauchfreie Bereiche ein, welche einen großen Zuspruch bei den Besuchern erfahren.