Nächste Redaktionssitzung

Die nächste Redaktionssitzung findet am Samstag, 18. August ab 11.30 Uhr in den Chilly-Redaktionsräumen (Mainzer Straße 30 in Saarbrücken, neben Kletterzentrum) statt. Anmeldung unter: post@chilly-magazin.de

14.12.2006
– No Nuts No Glory-Tour

Die Happy sind auf Deutschland Tour und sie kommen auch ins Saarland und zwar am 26.12.06 in die Eisenbahnhalle nach Losheim. Supported werden sie von Itchy Poopzkid.  Einlass ist um 19:00 Uhr und Beginn um 20:00 Uhr. Die Karten gibt’s für 19,90€ an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.  Für noch mehr Informationen geht auf www.poppconcerts.de

14.12.2006
auch Abiturienten können einsteigen

Das Studienverzeichnis ist mittlerweile die größte „Uni – Community“ in Deutschland. Das 2005 von Studenten gegründete Portal hat nach eigenen Angaben bereit 1 Million Mitglieder. Und die Gemeinschaft wächst beständig, derzeit um etwa 15.000 Mitglieder täglich. Mitglied werden ist ganz einfach: anmelden, Profil anlegen und schon geht’s los – natürlich mit dem Wichtigsten, Freunden suchen.  Doch was macht die Faszination Studienverzeichnis aus? Eine Studentin aus Saarbrücken formuliert es so: „Bei Studienverzeichnis findest du alle Leute, egal ob ehemalige Klassenkameraden oder Mitstudenten aus Seminaren. Die Kontaktaufnahme wird erheblich vereinfacht. Online beschnuppert man sich und in der realen Welt kommt es zu Gesprächen untereinander an der Uni“ Weiterhin gibt es über 20.000 Themengruppen zu allen möglichen Bereichen, denen man unkompliziert beitreten kann. Die Größe und die Dynamik der Plattform tragen zur Attraktivitätssteigerung sicherlich bei. Das haben auch etablierte Medienunternehmen erkannt. Der Holtzbrinck – Verlag ist mittlerweile bei Studienverzeichnis eingestiegen. Weitere Investoren stehen breit.

Fazit: einfach mal ausprobieren!

 

Im Web: www.studivz.net

 

13.12.2006
Wirtschaft in der Schule

ALWIS, manche von uns mögen jetzt an den typisch saarländischen Namen denken, aber hinter ALWIS steckt mehr. ALWIS wurde 2003 von mehreren Verbänden, unter anderem der Handwerkskammer und den Wirtschaftsjunioren im Saarland, gegründet. Doch was bringt das Ganze eigentlich Schülerinnen und Schülern? Wirtschaftskompetenz wird in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger und ist mittlerweile vorm Berufseinstieg unverzichtbar. Genau hier setzt ALWIS an. Im Rahmen von Projekten und Initiativen soll Schülerinnen und Schüler Praxiswissen in der Wirtschaft vermittelt werden. Dabei zielt ALWIS auf Eigeninitiative und Engagement der Beteiligten. Innerhalb der Schule werden so verschiedenste Projekte gestemmt. Schülerinnen und Schüler gründen in der Schule ihre eigene Firma und sammeln so praktische Erfahrung als Unternehmerin oder Unternehmer. Die Palette reicht von einer Schülerzeitung, die wie eine Aktiengesellschaft aufgebaut ist, bis hin zum von Schülerinnen und Schülern betriebenen Cafe in der Schulaula. Ein weiteres Angebot von ALWIS ist die Vernetzung der verschiedenen Gründungsinitiativen. So wird den jungen Gründern zum Beispiel der Wettbewerb „Jugend gründet“ vorgestellt. Eine Agentur steht allen Interessierten offen und beantwortet Fragen rund ums Gründen und natürlich über ALWIS. So dann nichts wie hin und ein Unternehmen gründen, vielleicht findet der ein oder andere ja Spaß an der Selbstständigkeit.

Infos: www.alwis-saarland.de

12.12.2006
Insel entsteht

In Dubai entsteht zurzeit das „Achte Weltwunder“. So lautet die Bezeichnung der arabischen Marketingstrategen für die Palmeninseln „Jumeirah“ und „Jebel Ali“.

 Wenn jemand von Dubai spricht, so denkt man recht schnell an Öl. Doch das Geld, das dort umgesetzt wird stammt nur zu 10% aus dem Ölmarkt. Dubai lockt als Freihandelszone mit riesigem Hafen, in der weder Zölle noch Steuern erhoben werden Investoren, die in die Stadt investieren. Außerdem hat die Stadt eine gute Zukunftsplanung. Bereits heute besuchen jährlich fünf Millionen Menschen das Paradies am Persischen Golf, bis zum Jahr 2010 sollen es jährlich über 15 Millionen werden. Für dieses ehrgeizige Ziel wird viel Geld investiert, denn den Touristen soll ja auch etwas geboten werden. Das Problem bei einem solch enormen Touristenstrom ist jedoch, dass Dubai die Strände ausgehen. So beschloss man künstliche Strände anzulegen und kam zu einem anfangs völlig utopisch klingenden Projekt: Künstliche Inseln, auf Sand gebaut, mit der Form von Palmen sollten den Strandraum in Dubai vergrößern. Mit einem Durchmesser von fünf Kilometern sollten sie sogar aus dem All mit bloßem Auge zu erkennen sein. Auf den Inseln werden 2000 Villen, 40 Luxushotels, Shoppingzentren, Jachthäfen, sowie 120 Kilometer Sandstrand entstehen. Um die Inseln aufzuschütten nehmen Schiffe über Saugrohre tonnenweise Sand vom Meeresboden auf, fahren dann von Satelliten geleitet zu ihrem Ziel und öffnen dort ihre Schiffsböden. Tausende Kubikmeter Sand werden so bei jeder Fahrt transportiert. Um die Insel vor Erosion zu schützen entsteht rund um die Palmeninsel ein massiver Steinring, an dem sich Wellen bis zu vier Metern Höhe brechen. Die erste Insel „Jumeirah“ steht kurz vor ihrer Fertigstellung. Die Bauarbeiten der Luxusvillen sind in vollem Gange. Der Verkauf der Häuser und begann 2003 und bereits nach drei Wochen waren alle Immobilien ausverkauft. Auch für die zweite Insel „Jebel Ali“ gibt es bereits Interessenten.

 Doch die Planer der Metropole sind bereits bei einem noch gigantischeren Projekt: „The World“. Mit der gleichen Technik, wie bei den Palmeninseln sollen 300 kleine Inseln aufgeschüttet werden, die als Gesamtbild den Umriss der Welt ergeben sollen. Jede Insel soll dabei für ein Land stehen, ist etwa 2-4 Hektar groß und kann im Internet unter www.theworld.ae für mehrere Millionen Dollar erstanden werden.

Ganz nebenbei haben auch die Bauarbeiten des „Burj Tower“ begonnen, einem Wolkenkratzer, dessen Höhe momentan auf 560 Meter geplant wird, sollte bis dahin jedoch ein anderes Gebäude errichtet werden, das dann als höchstes Gebäude der Welt gilt, so kann der „Burj Tower“ noch vergrößert werden.

Dubai hat einen konkreten Plan ihrer Zukunft und lebt von viel mehr, als nur vom Öl. Die Marketingstrategen wollen die Stadt zu einem Treffpunkt (arab.: dubai) für Millionen Menschen machen um die Geldeinnahmen weiter hoch zu halten und so, wie die Touristenzahlen belegen, scheint es ihnen zu gelingen.