Ferienseminar am 09. und 11. Okt.

Am 09. und 11. Oktober findet unser jährliches Ferienseminar zum Einstieg in den Journalismus statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! In unserer Redaktion in SB jeweils von 10-15 Uhr.

18.01.2007

Die Wise Guys sind die bekannteste A–Capella–Band Deutschlands und begeistern Menschen aller Altersgruppen mit ihrer ausgefallenen Art, Musik allein durch ihren Gesang zu interpretieren. Vor dem Konzert in Trier konnte „Chilly“ die Musiker in einem Interview befragen.

 

Chilly: Wie war bisher die Tour?

Wir sind fast das ganze Jahr über auf Tour. Für uns ist das so ein Begriff für den Zeitraum, in dem wir von Zuhause weg sind und in Hotels übernachten müssen. Aber bis auf den kurzen Zwischenfall in Dresden, in dem Sari die Bühne verlassen musste, ist die Tour eigentlich sehr gut verlaufen.

Chilly: Was macht ihr vor dem Konzert, außer Interviews zu geben? Habt ihr irgendwelche Rituale?

Es gibt Rituale, aber die werden geheim gehalten. Ansonsten singen wir uns ein und versuchen, uns gedanklich ein wenig auf das bevorstehende Konzert einzustimmen. Wir nutzen die Zeit auch, um Problemstellen in einzelnen Songs zu wiederholen.

Chilly: Wie lange singt ihr euch gewöhnlich ein?

Wir singen uns ca. 15 Minuten vor dem Konzert ein und im Soundcheck zuvor musizieren wir auch noch einmal ca. eine Stunde auf der Bühne.

Chilly: Das ist aber sowieso schon alles Routine für euch.

Ja, das stimmt. Der Ablauf ist immer derselbe und insofern ist das schon Routine.

Chilly: Wie schafft ihr es, bei dem Konzert immer solch eine positive Stimmung dem Publikum gegenüber aufzubauen? Immerhin ist der Touralltag mit sehr viel Stress für euch verbunden.

Natürlich gibt es Dinge, die einem irgendwann auf die Nerven gehen, wenn man zu lange von Zuhause weg ist. Aber der Moment, in dem man auf die Bühne kommt, ist immer ein ganz besonderer, weil wir jedes Mal mit offenen Armen empfangen werden. Die Leute sind zum Glück bei unseren Konzerten schon so euphorisiert, dass wir mit großem Applaus empfangen werden. Man vergisst in dem Augenblick alle Unannehmlichkeiten des Tages, ist einfach sehr dankbar und für das Publikum da.

Chilly: Da kommt folgende Frage auf: ihr genießt große Popularität. Dennoch werdet ihr kaum im Radio gespielt. Könnt ihr euch dieses Phänomen erklären? Immerhin wart ihr mit eurem neuesten Album „Radio“ auf Platz 3 der Deutschen Album–Charts.

Was wir feststellen, ist, dass wir eher bei Radiosendern gespielt werden, die nicht diesen Einheitsbrei spielen. WDR5 ist dafür ein gutes Beispiel. Ansonsten ist es schon ein ziemliches Glück, bei einem Radiosender in die engere Rotation zu kommen, da das ja gar nicht so viele Lieder sind. Die Radiostationen haben uns gegenüber immer noch eine skeptische Haltung, weil sie sagen, dass unsere Musik zu exotisch sei. Zum einen singen wir deutschsprachig und dann noch a–capella, wobei beides an und für sich eigentlich keine Ausschlusskriterien sind. Es gibt auch andere Bands, die da gespielt werden. Ich glaube aber, ehrlich gesagt, dass der Tag irgendwann kommt, ab dem sie uns auch rauf und runter dudeln.

Chilly: Kommen wir noch einmal zurück zu dem Thema „Auftritt“. Was war denn das peinlichste, was euch auf der Bühne überhaupt einmal passiert ist?

Da gibt es eher viele so kleine Peinlichkeiten, die uns mal passiert sind. Zum Beispiel haben wir einmal mitten im Stück abgebrochen, weil einer von uns dachte, das Lied sei zu Ende. Er war der einzige, der das in dem Moment hätte fortführen sollen.

Uns ist so gesehen jedoch sehr wenig wirklich peinlich. Die Leute lieben es sogar, wenn uns etwas „peinliches“ passiert. Sie amüsieren sich darüber und letztendlich ist das der ganze Sinn und Zweck, warum wir auf die Bühne gehen. Wir wollen die Leute zum Lachen bringen.

Chilly: Wir verbringt ihr die Zeit zwischen den Tourneen? Probt ihr oft oder versucht ihr eher, das Projekt „Wise Guys“ ein bisschen zurückzustellen?

„Wise Guys“ ist mittlerweile unser Beruf und stellt somit unseren Lebensinhalt dar. In unseren Konzertpausen versuchen wir eher, uns aus dem Weg zu gehen. Man ist auch ganz froh, wenn man die Kollegen mal nicht sieht. Ansonsten wird permanent geprobt, organisatorisches besprochen und Fanmails werden beantwortet.

Chilly: Jetzt einige Fragen zur Band. Es ist allgemein bekannt, dass ihr euch in der Schule kennen gelernt habt. Habt ihr früher schon gemerkt, dass euch das Singen besonders liegt?

Wir haben damals größtenteils im Schulchor gesungen. Nebenbei diente uns die Sportumkleide dazu, zusammen zu singen und auch zu gröhlen. Mit der Zeit hat sich alles mit der A–Capella–Musik immer weiter entwickelt.

Chilly: Wie seid ihr eigentlich auf den Namen „Wise Guys“ als Bandname gekommen?

Wir haben uns als Schulband wahnsinnig schwer getan, einen Namen zu finden. Nach ein paar Jahren kamen Eddi und Daniel auf die Idee „Wise Guys“. Da alle unsere Lieder damals englischsprachig waren, war der Titel ganz passend. Zum anderen erschien uns der Name als geeignet, da ein Teil der Bandmitglieder sowieso bei den Lehrern als „Besserwisser“ galt.

Clemens’ Mutter schlug irgendwann sogar ernsthaft vor, wir sollten uns „Die lustigen Musikanten“ nennen. „Wise Guys“ erschien uns in dem Vergleich doch wesentlich besser! Außerdem hätten wir dann auch eine etwas andere Musikrichtung für den Namen einschlagen müssen.

Chilly: Wie sind eure Pläne für die Zukunft?

Zunächst haben wir noch ein straffes Tourprogramm vor uns und haben anschließend zwei Wochen Weihnachtsferien. 2007 geht es mit Volldampf weiter. Die nächste CD ist in gut einem Jahr geplant; wir schreiben bereits an neuen Liedern und sind somit ständig dabei, die „Wise Guys“ voranzubringen.

Chilly: Vielen Dank für das Interview und ich wünsche euch weiterhin gutes Singen!

 

Eva Woehl

18.01.2007

Kurz vor Weihnachten lässt in Mitteleuropa der ersehnte Winter noch auf sich warten. Noch nie war es am Jahresende in vielen Teilen Deutschlands, Belgien und der Schweiz so warm wie in diesem Jahr.

An der Messstation Müllheim wurden Mitte November sogar 21,8 °C  gemessen.
Der Herbst 2006 war nach Einschätzung der Meteorologen der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In Vaduz im Fürstentum Lichtenstein stieg das Quecksilber in der Nacht gegen 3 Uhr auf rund 21°C. Im Verlauf dieses Tages blieb es dort bei 22,2°C auch beinahe frühsommerlich warm.

Die Temperaturen sollen im Laufe der Jahre noch mehr ansteigen, prognostiziert Christos Giannakopoulos vom „National Observatory of Athen“, nachdem er die Daten eines britischen Simulationsmodells ausgewertet hat.

Das daraus resultierende Ergebnis gibt an, dass der Niederschlag bei einem Temperaturanstieg um durchschnittlich 2°C in den nächsten Jahrzenten um 30% zurückgeht. Giannakopoulos vermutet daher jährlich 14 bis 28 trockene Tage mehr in Südeuropa.
Manche Wissenschaftler stehen diesem jedoch skeptisch gegenüber und kritisieren, das Modell sei zu grob um detaillierte Vorhersagen zu treffen.
Klimaforscher dagegen sind sich einig, zumindest darüber, was grundlegende Tendenzen angeht, denn global nimmt der Niederschlag im Durchschnitt zu, da bei steigenden Temperaturen mehr Wasser verdunstet. Die Verteilung des Regens wird jedoch regional sehr unterschiedlich sein.

So wird es also in Mittel- und Nordeuropa, sowie in Teilen der Tropen mehr Niederschlag geben, in Südeuropa dagegen weniger.
Grund dafür sei aber nicht nur der Treibhauseffekt, der durch die Abgase von Fahrzeugen und Industrie hervorgerufen wird, behauptete Geograf Heiko Paeth (Uni Bonn):“Man sieht am Beispiel der Sahelzone, dass die Abholzung der Wälder dort einen größeren Einfluss auf das regionale Klima hat, als der Treibhauseffekt. Wälder halten den Kreislauf der Verdunstung und somit des Niederschlags in Gang.
Werden sie zerstört, fehlen wichtige Regenmacher“

Diesen Berechnungen zufolge könnte die Niederschlagsmenge in Benin, Guinea oder Mali in den nächsten 20 Jahren um ein Viertel abnehmen.

Die Folgen dieses Klimawandels malt man sich besser nicht aus.

Oliver Vatter

17.01.2007
Alle Saarbrücker Kinos zeigen die Filme!

Das Saarland – ganz großes Kino! Auch in diesem Jahr leuchten die Herzen im Saarland wieder und das zum nunmehr schon zum 28. Mal. Bis Sonntag können sich die Kinogänger in Saarbrücken auf spanende Nachwuchsfilme, wie der schweizer Film „Alles bleibt anders“, freuen.  „Alles bleibt anders“ ist vor allem für Jugendliche interessant, da er Probleme der Erwachsenwerdens widerspiegelt. Die 16 – jährige Lisa erhält ein Elitestipendium, doch dann kommt die Hiobsbotschaft: sie ist schwanger! Ausgerechnet vom türkischen Jungen Osman, in den Augen ihrer Eltern ein absoluter Taugenichts. Zu sehen ist der Film am Samstag und Sonntag im Cine Star. Weitere Informationen zum Festival gibt es unter www.max-ophuels-preis.de.

 

16.01.2007
Apple revolutioniert den Handymarkt

Mit dem iPhone wagt sich Apple in Neuland. Das erste Handy des Herstellers wird in Europa gegen Ende des Jahres 2007 erscheinen. Steve Jobs, CEO von Apple nutzte aber auf seiner Keynote auf der Mac World in San Francisco vor einigen Tagen schon die Gelegenheit das iPhone zusammen mit weiteren interessanten Neuerungen zu präsentieren.

„iPhone ist ein wegweisendes und magisches Produkt, das jedem anderen Mobiltelefon um buchstäblich fünf Jahre voraus ist“, so Steve Jobs. Diese Aussage muss zwangsläufig für Aufsehen sorgen, denn welche Raffinessen soll das Handy besitzen, dass es den Konkurrenten Nokia, Sony-Ericsson und Co soweit voraus ist?

Bei einem Blick auf das Handy fällt als erstes auf, dass es nur einen Knopf hat. Ok, ein Slider also. Fehlanzeige: Beim iPhone kann man nichts ausziehen. Apple hat eine neue Benutzeroberfläche entwickelt, die auf einem Touchscreen basiert und komplett mit den Fingern gesteuert werden kann. Das lästige Verwenden von speziellen Stiften zur Eingabe wie bei einem PDA entfällt also auch.

Beim Tippen von SMS zum Beispiel zeigt das iPhone automatisch eine Tastatur an, auf der es sich nach Angaben von Apple einfacher tippen lässt als auf den kleinen Plastiktastaturen vieler Smartphones.
Als Kamera kommt im iPhone eine 2 Megapixelvariante zum Einsatz, die mit einer Fotoverwaltungssoftware gekoppelt ist, die eher an einen PC als an ein Handy erinnern soll. Allzu genaue Details zu den Funktionen sind leider noch nicht verfügbar, da das Gerät erst in gut einem halben Jahr auf dem amerikanischen Markt zu finden sein wird. Da das iPhone was Funktechnologie angeht ein Alleskönner ist (QuadBand GSM, EDGE, WLAN und Bluetooth), kommt es dort genauso zurecht wie auf dem europäischen Markt.

Einige geniale Funktionen, was hat man von Apple anders erwartet, hat das iPhone natürlich auch wieder parat. So hat es Sensoren, die erkennen ob das Gerät gedreht wird und dann automatisch die Bildschirmanzeige umstellen. Ein Annährungssensor schaltet das Display ab, sobald das Gerät ans Ohr gehalten wird um so die Akkulaufzeit zu erhöhen.

Ebenfalls sehr erfreulich dürften erste Meldungen über die Synchronisationssoftware sein. Diese soll einen perfekten Datenabgleich zwischen PC, Mac, iPhone und Internetdiensten wie Yahoo! ermöglichen.

Erscheinen wird das iPhone als 4GB-Modell für 499 $ oder 8GB-Modell für 599 $