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Mach mit bei Chilly – dem jungen Magazin im Saarland. Alle Interessierten, auch ohne journalistische Kenntnisse, sind ganz herzlich willkommen. Ruf uns an (Tel. 0681/9681487) oder schreib uns eine Mail an post@chilly-magazin.de

13.12.2006
Wirtschaft in der Schule

ALWIS, manche von uns mögen jetzt an den typisch saarländischen Namen denken, aber hinter ALWIS steckt mehr. ALWIS wurde 2003 von mehreren Verbänden, unter anderem der Handwerkskammer und den Wirtschaftsjunioren im Saarland, gegründet. Doch was bringt das Ganze eigentlich Schülerinnen und Schülern? Wirtschaftskompetenz wird in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger und ist mittlerweile vorm Berufseinstieg unverzichtbar. Genau hier setzt ALWIS an. Im Rahmen von Projekten und Initiativen soll Schülerinnen und Schüler Praxiswissen in der Wirtschaft vermittelt werden. Dabei zielt ALWIS auf Eigeninitiative und Engagement der Beteiligten. Innerhalb der Schule werden so verschiedenste Projekte gestemmt. Schülerinnen und Schüler gründen in der Schule ihre eigene Firma und sammeln so praktische Erfahrung als Unternehmerin oder Unternehmer. Die Palette reicht von einer Schülerzeitung, die wie eine Aktiengesellschaft aufgebaut ist, bis hin zum von Schülerinnen und Schülern betriebenen Cafe in der Schulaula. Ein weiteres Angebot von ALWIS ist die Vernetzung der verschiedenen Gründungsinitiativen. So wird den jungen Gründern zum Beispiel der Wettbewerb „Jugend gründet“ vorgestellt. Eine Agentur steht allen Interessierten offen und beantwortet Fragen rund ums Gründen und natürlich über ALWIS. So dann nichts wie hin und ein Unternehmen gründen, vielleicht findet der ein oder andere ja Spaß an der Selbstständigkeit.

Infos: www.alwis-saarland.de

12.12.2006
Insel entsteht

In Dubai entsteht zurzeit das „Achte Weltwunder“. So lautet die Bezeichnung der arabischen Marketingstrategen für die Palmeninseln „Jumeirah“ und „Jebel Ali“.

 Wenn jemand von Dubai spricht, so denkt man recht schnell an Öl. Doch das Geld, das dort umgesetzt wird stammt nur zu 10% aus dem Ölmarkt. Dubai lockt als Freihandelszone mit riesigem Hafen, in der weder Zölle noch Steuern erhoben werden Investoren, die in die Stadt investieren. Außerdem hat die Stadt eine gute Zukunftsplanung. Bereits heute besuchen jährlich fünf Millionen Menschen das Paradies am Persischen Golf, bis zum Jahr 2010 sollen es jährlich über 15 Millionen werden. Für dieses ehrgeizige Ziel wird viel Geld investiert, denn den Touristen soll ja auch etwas geboten werden. Das Problem bei einem solch enormen Touristenstrom ist jedoch, dass Dubai die Strände ausgehen. So beschloss man künstliche Strände anzulegen und kam zu einem anfangs völlig utopisch klingenden Projekt: Künstliche Inseln, auf Sand gebaut, mit der Form von Palmen sollten den Strandraum in Dubai vergrößern. Mit einem Durchmesser von fünf Kilometern sollten sie sogar aus dem All mit bloßem Auge zu erkennen sein. Auf den Inseln werden 2000 Villen, 40 Luxushotels, Shoppingzentren, Jachthäfen, sowie 120 Kilometer Sandstrand entstehen. Um die Inseln aufzuschütten nehmen Schiffe über Saugrohre tonnenweise Sand vom Meeresboden auf, fahren dann von Satelliten geleitet zu ihrem Ziel und öffnen dort ihre Schiffsböden. Tausende Kubikmeter Sand werden so bei jeder Fahrt transportiert. Um die Insel vor Erosion zu schützen entsteht rund um die Palmeninsel ein massiver Steinring, an dem sich Wellen bis zu vier Metern Höhe brechen. Die erste Insel „Jumeirah“ steht kurz vor ihrer Fertigstellung. Die Bauarbeiten der Luxusvillen sind in vollem Gange. Der Verkauf der Häuser und begann 2003 und bereits nach drei Wochen waren alle Immobilien ausverkauft. Auch für die zweite Insel „Jebel Ali“ gibt es bereits Interessenten.

 Doch die Planer der Metropole sind bereits bei einem noch gigantischeren Projekt: „The World“. Mit der gleichen Technik, wie bei den Palmeninseln sollen 300 kleine Inseln aufgeschüttet werden, die als Gesamtbild den Umriss der Welt ergeben sollen. Jede Insel soll dabei für ein Land stehen, ist etwa 2-4 Hektar groß und kann im Internet unter www.theworld.ae für mehrere Millionen Dollar erstanden werden.

Ganz nebenbei haben auch die Bauarbeiten des „Burj Tower“ begonnen, einem Wolkenkratzer, dessen Höhe momentan auf 560 Meter geplant wird, sollte bis dahin jedoch ein anderes Gebäude errichtet werden, das dann als höchstes Gebäude der Welt gilt, so kann der „Burj Tower“ noch vergrößert werden.

Dubai hat einen konkreten Plan ihrer Zukunft und lebt von viel mehr, als nur vom Öl. Die Marketingstrategen wollen die Stadt zu einem Treffpunkt (arab.: dubai) für Millionen Menschen machen um die Geldeinnahmen weiter hoch zu halten und so, wie die Touristenzahlen belegen, scheint es ihnen zu gelingen.

09.12.2006
Buchprojekt

Die Jungen Journalisten Saar e.V. und das Magazin Chilly schreiben gemeinsam mit dem Verlag Edition Wort den Saar – Lor – Lux Buchwettbewerb aus. In diesem Wettbewerb werden Studenten, Jugendliche und Schüler dazu aufgerufen Gedichte, Kurzgeschichten, Fotos und Kunstwerke einzureichen, von denen die Besten Einsendungen in diesem Buch veröffentlicht werden. Das Buch erscheint im September und wird auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert.

Einsendeschluss für die Texte, Kunstwerke und Fotografien ist der 31. Mai 2007.

Weitere Informationen findet ihr unter www.junge-journalisten.de.

07.12.2006
„Just the Best 56“ und „Best of 2006“

Noch Platz frei auf dem Wunschzettel? Hier findet ihr zwei CDs, die ihren Platz auf der alljährlichen Wunschliste durchaus verdient haben!

 

Just The Best- Volume 56. Wie der Name schon sagt: „Einfach das beste!“- Ein Auszug aus den aktuellen Musik-Charts, präsentiert auf 2 CDs.

 

Zwar nur eine Nebensache, wenn es um den CD-Kauf geht, doch ein Lob gilt den Cover-Gestaltern dieses Samplers. Die Kombination aus Tönen pinker Farbe bilden ein auffallendes Cover, das Aufmerksamkeit unschwer an sich zieht. Zudem passt die Farbe Pink zum ersten Track auf CD1: Pink legt mit ihrem Hit „U & UR Hand“ einen hervorragenden Start vor. Danach wird Vielfalt durch die insgesamt 42 Songs groß geschrieben. Soll es etwas Ruhiges sein? Kelly Clarkson bietet mit „Breakaway“ eine willkommende Ergänzung zum eher wilderen „U & UR Hand“ von Popgirl Pink.

Die Mischung aus Rock, Pop und Hip-Hop machen diesen Sampler zu einem bunten Mix, der mal zum Träumen und mal zum Abtanzen einlädt.

Internationale Facetten runden die Mischung ab: Tiziano Ferro sorgt mit „Ed Ero Contessimo“ für ein wenig italienischen Flair. Marquess setzt mit seinem spanischen Superhit „El Temperamento“ eine Portion Sommerfeeling in die Trackliste.

 

Im Fernsehen häufen sich zum Jahresende die altbekannten Jahresrückblicke. „Die aufregensten Ereignisse, die ergreifensten Bilder aus dem Jahr 2006- Heute Abend um….“- etwa in diesem Stil erklingen die Programmhinweise Ende Dezember.

Wer einen musikalischen Jahresrückblick sucht, findet ihn in Form des Samplers „Best of 2006“ im CD-Regal.

Um beim Stil der allbekannten Jahresrückblicke im Fernsehen zu bleiben: „Die größten Hits, die ergreifensten Töne und die besten Tanzhits, vereint auf zwei CDs“. Herbert Grönemeyer erinnert mit „Zeit, dass sich was dreht“ zu Beginn der zweiten CD an die Fußball Weltmeisterschaft, Texas Lightning und Lordi rufen den Eurovisions Songcontest in die Köpfe des Hörers oder der Hörerin zurück.

Rosenstolz, Silbermond Sebastian Hämer machen deutlich: Auch 2006 ging der Trend zum deutschen Pop weiter.

Die Menschen, die diese  Compilation CD zusammenstellten, hatten die schwierige Aufgabe, die besten Songs diesen Jahres herauszufischen. Aber was ist denn schon das beste? Jeder hat doch einen anderen Geschmack! Doch das Ergebnis lässt sich sehen: Eine bunte Mischung aus Pop, Rock und Hip-Hop bietet aus allen Sparten etwas: Da wird auf jeden Fall für jeden das beste dabei sein!

 

Stefanie Hiekmann