Ferienseminar am 09. und 11. Okt.

Am 09. und 11. Oktober findet unser jährliches Ferienseminar zum Einstieg in den Journalismus statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! In unserer Redaktion in SB jeweils von 10-15 Uhr.

16.02.2007
Broadcast Yourself

In Zeiten, in denen sich Bloggs wachsender Beliebtheit erfreuen, stellt YouTube sozusagen die nächste Stufe dar.  Wenn man sich als Nutzer dort registriert, kann man seine eigenen kleinen Filme und Videobeiträge hochladen und somit der ganzen Welt zur Verfügung stellen.

Die Firma hinter YouTube wurde 2005 in Kalifornien von Chad Hurley und Steve Chen gegründet und wuchs bis zum heutigen Zeitpunkt auf knapp 70 Mitarbeiter. Erst im November 2006 kaufte dann Google, dass mit Google Video eine Konkurrenzplattform aufgebaut hatte, YouTube für rund 1,6 Milliarden US-Dollar ein. YouTube wird aber auch nach dem Kauf weiterhin als eigene Marke bestehen bleiben.

Nach Angeben des Unternehmens werden täglich rund 100 Millionen Videos abgerufen und es kommen 65.000 Clips pro Tag dazu. Der Marktanteil von YouTube  beträgt damit in den USA gut 46%. Wenn man nun noch Google Video dazurechnet, erhält man über 70%.
Sobald ein Nutzer ein Video bei YouTube oder Google Video einstellt, wird dieses in das Flash Movie Player Format konvertiert, dass das Abspielen der Videos im Browser ermöglicht. Die Qualität ist dabei leider relativ schlecht, was den Nutzern aber scheinbar nichts ausmacht.

Eine Problematik, der sich YouTube allerdings stellt, sind die Urheberrechte, da jeder Nutzer ohne vorherige Kontrolle Inhalte einstellen kann. Zwar durchsuchen die Mitarbeiter der Firma ständig die Plattform und löschen gesetzeswidrige Inhalte, die Zahl der eingestellten Videos ist aber schlichtweg zu hoch. Der Medienkonzern TimeWarner befindet sich zur Zeit auch in Verhandlungen mit Google, in denen es um die Einhaltung der Urheberrechte geht, da in der vergangen Zeit täglich Filme und Musikvideos eingestellt wurde. Letzteres ist auch ein Ziel des YouTube-Gründers Chad Hurley, der alle jemals gedrehten Musikvideos auf der Plattform anbieten will. Er denkt dabei an ein System, dass die Urheber automatisch ermittelt und an den Werbeeinnahmen beteiligt.

Ebenfalls problematisch gestaltet sich die Wahrung der Persönlichkeitsrechte. Da jeder Nutzer einfach Videos einstellt, sind oft auch Personen im Internet zu sehen, die ihre Einwilligung dazu nicht gegeben haben. Relativ schnell findet man auf der Seite Videos von Personen, die offensichtlich mit einer Kamera belästigt und gefilmt werden. Wie sich die Anbieter vor solchen Inhalten schützen wollen ist allerdings fraglich.

Charlotte Warken

12.02.2007
Jeder fängt mal klein an…

Ob Ullrich Wickert oder Johannes B. Kerner, jeder gestandene Profijournalist hat irgendwann klein angefangen. Ein ideales Medium für erste journalistische Gehversuche ist die Schülerzeitung. Hier kann jeder Interessierte über interessante Themen innerhalb und außerhalb der Schule recherchieren und über (fast) alles schreiben sowie fotografieren oder layouten.
Um jedoch Leser zu begeistern und nicht nur ein müdes Lächeln der Mitschüler und potenziellen Käufer beim Verkauf der eigenen Zeitung zu ernten, bedarf es Kreativität, einem Gespür für interessante Geschichten und ansprechender Gestaltung. Jeder, der selbst Mitglied der Schulredaktion ist, weiß, wie schwierig dies manchmal sein kann. Einen ersten Leitfaden für Schülerzeitungsredakteure bietet deshalb die Jugendpresse Deutschland auf www.schuelerzeitung.de. Hier findet ihr ein Handbuch mit allen Informationen rund ums Recherchieren, Fotografieren und Layouten, sowie den Pressekodex und rechtliche Grundlagen.

Unter dem Motto „Kein Blatt vorm Mund“ und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten suchen die Jugendpresse Deutschland und die Kultusministerkonferenz nun die besten Schülerzeitungen Deutschlands.

Teilnahmebedingung ist, dass die Schülerzeitung regelmäßig erscheint und als Printmedium vorliegt.
Das erste Auswahlverfahren läuft zunächst auf Landesebene. Die Redaktionen, die sich hier durchsetzen, können sich dann bundesweit mit anderen Schülerzeitungen messen. In sechs Schultypen unterteilt, von der Grundschule bis zum Gymnasium, werden jeweils drei Preise im Wert von 1000 €, 500 € und 250 € vergeben und findet jährlich statt.

Bei Interesse meldet euch einfach bei den Junge Journalisten Saar e.V., Stichwort Schülerzeitungswettbewerb, Mainzer Str. 30, 66111 Weitere Informationen findet ihr auf: www.schuelerzeitung.de.

Amelie Herberg

09.02.2007
Europa-Workshops für junge Medienmacher

Du Du isst Schokolade für dein Leben gern und interessierst dich für europäische Politik? Du bist außerdem journalistisch aktiv oder wolltest es schon immer mal werden? Du willst wissen, wie die EU in Brüssel Entscheidungen fällt und darüber schreiben? Auf einem zweiteiligen Workshop in deiner Nähe kannst du im Rahmen der Aktion Europa jetzt Prozesse europäischer Politik verstehen lernen und gleichzeitig deine journalistischen Fertigkeiten verbessern! Als europäischer Minister verhandelst du auf dem ersten Workshop unter dem Motto „Europa selbst gemacht“ über die Schokoladenrichtlinie. So erfährst du wie im Ministerrat Verhandlungen geführt werden. In den Wochen zwischen den Workshops wird deine journalistische Arbeit von zwei erfahrenen Redaktionsleitern betreut und gefordert.Beim zweiten Seminar wird auf deinen Erfahrungen mit der Recherche und Produktion europapolitischer Themen aufgebaut. Die entstandenen Artikel kannst du in deiner Schülerzeitung veröffentlichen. Einige Artikel werden sogar in Lokalzeitungen abgedruckt, auf politikorange.de veröffentlicht und in einer „politikorange“ Ausgabe erscheinen. Beantworte einfach die vier Fragen und melde dich bis Freitag, den 16.02. in deiner Stadt oder Umgebung für einen der bundesweit 30 Workshops an!Die Teilnahme ist kostenlos und Fahrkosten können auf Antrag erstattet werden.Zur Anmeldung geht’s hier http://europa.jugendpresse.de  Die Europa Workshops sind ein Projekt der Jugendpresse Deutschland e.V. Sie finden im Rahmen der Aktion Europa statt – eine Initiative des Bundespresseamtes, des Auswärtigen Amtes, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments.

09.02.2007

Vor kurzem erst gastierte der Chinesische Nationalcircus auf seiner Europatournee auch in der Saarlandhalle in Saarbrücken und faszinierte das Publikum. Wer das verpasst hat, der erhält jetzt eine neue Chance, die farbenprächtige und anspruchsvolle Artistikshow zu erleben.  Am 23.03.07 tritt der Chinesische Nationalcircus in der Arena Trier auf und präsentiert sein neues Programm: „Marco Polo- Aufbruch zu neuen Ufern“. In der Geschichte geht es um die Reise des Händlers Marco Polo in den fernen Osten. Er landet im traditionellen Kaiserreich China. Der Venezianer ist fasziniert von der fremden, exotischen Kultur und bleibt beinahe 2 Jahrzehnte. Dargestellt wird das Ganze durch eine der besten und berühmtesten Artistengruppen der Welt und unterlegt von einer raffinierten Bild- und Lichtregie. Bereits über das alte Programm, „Mulan“, schrieb die Saarbrücker Zeitung: „Artistik in Perfektion…spektakuläres und farbenprächtiges Programm…versetzte das Publikum in pures Erstaunen…Standing Ovations und nicht enden wollender Beifall…“Alles in allem ist „Marco Polo“ sicher eine sehenswerte Veranstaltung.   Katharina Wenz