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08.07.2007
Festival 2007

Auch dieses Jahr startet wieder das Open Air Festival an der Saar „Rocco del Schlacko“. Seit nun 9 Jahren ist Rocco del Schlacko eines der bekanntesten und erfolgreichsten Rock- und Punk-Veranstaltungen an der Saar, was wohl auch an den günstigen Kartenpreisen liegt. Denn für so wenig Geld bekommt man einiges zu sehen.Letztes Jahr waren unter anderem Sportfreunde Stiller, Millen Collin, Kettcar, Toomte und viele andere Acts auf dem Rocco del Schlacko auf der Bühne. Und auch dieses Jahr kann man viel gute Musik auf dem Rocco del Schlacko hören. Dieses Jahr sind unter anderem am Start: Sportfreunde StillerBeatsteaksMillen Collin The Films und noch viele, viele andere Bands. Termin für dieses Jahr ist der 24. + 25 August 2007 wie gewohnt in Püttlingen-Köllerbach auf den „Sauwasen“. Karten gibt es auch dieses mal für einzelne Tage. Die Tagestickets kosten je 23 € und beide Tage kosten 36 €. Wer mehr Infos zu Tickets und zum Line-Up des Rocco del Schlacko wissen möchte, kann sich diese auf www.rocco-del-schlacko.de besorgen.

06.07.2007
Geheimtipp Niederlande

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Wer mit einem Auslandsstudium Erfahrungen sammeln und die Karriere ankurbeln möchte, muss nicht weit reisen: Die Niederlande bieten vorzügliche Studienbedingungen gleich vor unserer Haustür. 

Kenner schätzen am Land der Windmühlen und Holzschule, dass es kaum Zulassungsbeschränkungen gibt, die Hochschulen personell wie technisch gut ausgestattet sind und Studienfächer angeboten werden, die in Deutschland nicht gelehrt werden. Ein echter Pluspunkt ist die internationale Ausrichtung der Studieninhalte, was von der globalisierten Berufswelt honoriert wird. Anders als in Deutschland sind in „Holland“ dröge Vorlesungen eher selten: Die Studierenden werden vielmehr aktiv in den Lernprozess integriert, lernen im „problemgesteuerten Unterricht“ wie man Fallsituationen aus der beruflichen Realität praktisch löst. Kein Wunder, dass viele Absolventen von den Unternehmen mit Kusshand genommen werden und Spitzenpositionen bekleiden. Den Erfolg dieses Konzeptes verdeutlichen die niedrigen Abbrecherquoten – davon kann hierzulande manche Hochschule nur träumen. Und nicht zuletzt trägt auch das quirlige Leben in Städten wie Amsterdam zur Attraktivität des Studiums bei „Frau Antje“ bei.

Der berufliche Grenzgang will allerdings gut vorbereitet sein, denn vieles ist anders als bei uns. So kennt man an niederländischen Hochschulen keine Semester oder Trimester. Stattdessen ist das Studium in akademische Jahre aufgeteilt; ein Studienjahr beginnt im September und endet im August. Der gewünschte Termin für die Bewerbung ist der 1. Dezember des dem Studienbeginn vorgehenden Jahres. Zwar kennt man keinen Numerus Clausus, wohl aber einen Numerus fixus, was einzelne Studiengänge am Ende doch beschränkt. Manche Studiengänge verlangen obendrein einen speziellen Zulassungstest. Auch sind bei unseren Nachbarn Studiengebühren in Höhe von 1500 Euro pro Jahr fällig. Gegebenenfalls sind niederländische Sprachkenntnisse nachzuweisen, wobei gegebenenfalls das formelle Absolvieren eines Sprachkurses ausreicht.

Schon diese wenigen Beispiele zeigen, dass sich Studienwillige vorab gut einlesen sollten. Als Empfehlung zur Vorbereitung empfiehlt sich ein kompakter Ratgeber, der dieser Tage im Verlag interna erschienen ist. „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek darf als eine echte Fundgrube gelten: Das Werk im handlichen DIN A5-Format ist randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden – von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung. Anders als andere Bücher erscheint das Werk im Digitaldruck; dies gewährleistet die laufende Einarbeitung von Änderungen und Ergänzungen, was eine optimale Aktualität garantiert. Zu bekommen für 17,90 Euro im Buchhandel oder unter www.interna-aktuell.de im Internet.

Titelinformation:
Jörg Mielczarek
Studium: Studieren in den Niederlanden
€ 17,90
ISBN 978-3-939397-21-2
78 Seiten, Paperback

 

 

06.07.2007
Audrey Hepburn

Jeder kennt sie. Wer sie nicht kennt, kennt ihren Namen oder erinnert sich vage an ein schmales Gesicht mit großen dunklen Rehaugen, einem recht kecken Lächeln und einem locker fallenden Seitenscheitel. Eine grazile Figur in schwingenden, weiten Röcken, flachen Ballerinas oder im „kleinen Schwarzen“.
Eher unbekannt ist, dass sie am 04.05.1925 in Brüssel als Tochter einer niederländischen Baroness und eines englischen Bankiers geboren wurde und nach der Scheidung ihrer Eltern mit ihrer Mutter in den Niederlanden lebte und aufwuchs. Nach einer Ballettausbildung in London wanderte sie in die USA aus. 1951 tanzte sie am Broadway „Gigi“, wo sie von Hollywood entdeckt wurde. Bereits für einen ihrer ersten Filme, „Ein Herz und eine Krone“, gewann sie den Oscar für die beste Hauptdarstellerin und sie erhielt später vier weitere Oscar – Nominierungen. Ihre bis heute berühmteste Rolle ist jedoch die der lebenshungrigen Holly Golightly in „Frühstück für Tiffany“ nach dem Roman von Truman Capote.
In den 50er Jahren hatte Audrey Hepburn auch einen großen Einfluss auf die Mode – Stichwort große Sonnenbrille, weite Röcke, Ballerinas, ärmellose Kleider und das „Nickytuch“. Sie arbeitete mit dem Designer Hubert de Givenchy zusammen, der ihre Kleidung kreierte. Sie spielte in Filmen an der Seite von Humphrey Bogart, Fred Astaire, Gary Cooper, Peter O´Toole und Cary Grant. Ihre erfolgreichsten Filme sind „Ein Herz und eine Krone“ (1953), Ein süßer Fratz (1957), „Frühstück bei Tiffany“ (1961), „My fair Lady“( 1964 ) und „Wie klaut man eine Million?“ ( 1966) .
Ende der 60er Jahre zog sich Audrey Hepburn auf dem Höhepunkt ihrer Karriere beinahe völlig aus dem Filmgeschäft zurück. 1988 wurde sie zur UNICEF – Sonderbotschafterin ernannt und reiste nach Südafrika, Süd-Ostasien und Mittelamerika. Nach ihren Reisen stellte sie die Projekte in Europa und den USA vor und sammelte Geld für wohltätige Zwecke.
Sie starb 1993 an Darmkrebs am Genfer See und wurde in Tolochenaz in der Schweiz beigesetzt.

04.07.2007
Was dem „Ami“ seine Cola, ist dem Saarländer sein Maggi

Wer kennt es nicht, das etwas andere „braune Gold“ des Saarlandes und die altbekannte Frage: „ Hann ihr aach Maggi do?“…
Schon seit Jahrzehnten kann man es in fast jedem saarländischen Haushalt antreffen, denn es ist die Grundvoraussetzung einer gelungen Mahlzeit. Nehmen wir doch beispielsweise die Maggi-Nudeln:
Man braucht Nudeln, ein wenig Butter und ein braunes Fläschchen mit rotgelben Etiketten und der darin enthaltenen Würzsauce – MAGGI. Einfacher geht’s nicht.
Doch woher kommt Maggi eigentlich?!
Erfunden wurde die Maggi –Würze 1886 von Julius Maggi in einem kleinen Ort bei Zürich namens Kemptthal als preiswerter Ersatz für Fleischextrakt. Seit 1887 befindet sich die deutsche Maggi – Niederlassung in der Nähe von Konstanz und ist seit 2002  Produktionsschwerpunkt. Weizenkleber dient als Ausgangsstoff.  
Das darin enthaltene Eiweiß wurde ursprünglich durch Kochen in Salzsäure gelöst und verändert. Anschließend wurde mit Natronlauge neutralisiert, wobei auch große Mengen Kochsalz entstanden sind. Heute jedoch wird diese Methode nicht mehr verwendet. Stattdessen kommen enzymatische Verfahren zum Einsatz. Zur Geschmacksverstärkung benutzt man Hefeextrakt, Natriumglutamat und Aromen. Anschließend wird es gefiltert und mit Zuckerkulör eingefärbt. 
Letztendlich bleibt uns nichts mehr zu sagen, als dass Maggi zwar keine saarländischen Wurzeln hat, aber dennoch im Saarland zu Hause ist!