Ferienseminar am 09. und 11. Okt.

Am 09. und 11. Oktober findet unser jährliches Ferienseminar zum Einstieg in den Journalismus statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! In unserer Redaktion in SB jeweils von 10-15 Uhr.

24.05.2007
Eine sehr deutsche Krankheit

Wie führende Wissenschaftler nun nach Jahren, ach was, Jahrzehnten, nach unendlichen Studien, Berechnungen, Deutungen und Vermutungen herausgefunden haben, gibt es sie wirklich: Morbus Amtus, die „Amts-Krankheit“.
Jeder Mensch, ob er es will oder nicht, wird im Laufe seines Lebens mit ihr konfrontiert, bei einigen springt der Erreger früher über, bei anderen später. Doch wie ich an mir erfahren musste, zählt sie zu den heimtückischsten, den gefährlichsten, im Unterbewusstsein rumorenden Krankheiten. Und das Schlimmste: Ist man erst mal infiziert, so bleibt die Krankheit meist ein Leben lang.

Ein jeder Jugendlicher, eine jede Jugendliche kommt einmal im Leben in die mehr oder minder schöne, in jedem Fall aber einmalige Situation, seinen / ihren sechzehnten Geburtstag vor der Tür stehen zu haben. Die meisten denken dann wahrscheinlich: Toll, mit Sechzehn darf ich mir endlich die verbotenen Filme im Kino ansehen (dann die ab 18), mit Sechzehn darf ich einen Roller fahren (so’n richtigen, nicht zum Treten) und mit Sechzehn darf ich heiraten (wenn die Eltern nix dagegen haben!). Kaum einer wird in diesen Tagen vor Vergnügen in die Luft springen und ausrufen: „Yeah, Leute, mit Sechzehn bekomme ich endlich einen neuen Ausweis!“. Vielleicht ist es das schon, diese von Grund auf leicht negative, zumindest mal nicht sonderlich positive, Einstellung gegenüber der folgenden Angelegenheit: Rechtzeitig vor dem sechzehnten Geburtstag muss man seinen Ausweis verlängern lassen, das heißt, den Kinderausweis gegen einen neuen echten Personalausweis eintauschen. Nur, dieses „Eintauschen“ bedeutet für den Jugendlichen eigentlich nur eines: Aufwand. Denn es ist leider (noch) nicht möglich, seine neuen Papiere per SMS, Mail oder auch ein klassisches Telefongespräch, nein noch nicht mal per Brief anzufordern. Schlimmer, der Jugendliche muss raus, raus auf die Straße und dann zum Amt.
Auch bei mir war es an der Zeit, genauer Mitte Januar, der Geburtstag rückte näher, zum März sollte mein Kinderausweis ungültig werden.

– Das Folgende beschreibt nun einen gnadenlosen Selbstversuch, Morbus Amtus fällt über mich herein, so viel sei verraten. Wenn es Dir zu grausam wird, hör’ am besten auf zu lesen! –

Mitte Januar
Ich gehe also voll guter Erwartungen, ich würde sagen, von der Stimmung her neutral bis gut gelaunt in dieses Amt, dieses sogenannte Bürgeramt, über das ich mich beim allerersten Kontakt, einem telefonischen, leicht gewundert habe: Wer hätte gedacht, dass diese Anstalt jeden Tag verschiedene Öffnungszeiten hat. Nun gut. In der Eingangshalle erwartet mich eine bronzefarbene Wandtafel mit Stockwerk- und Abteilungsbezeichnungen, von Ausweisen steht nirgendwo etwas, aber von einer Information. „Prima“, denke ich, noch ist mir kein Mitarbeiter, kein Besucher begegnet: Ansteckungsgefahr also sehr gering. An der Info verweist man mich ins Wartezimmer, doch bevor ich das betreten kann, muss ich noch ein Märkchen ziehen. Das kenne ich schon, von der Käsetheke aus dem Supermarkt. Im Warteraum blinkt alle paar Minuten eine Anzeigetafel auf, nach kaum zehn Minuten ist es meine Nummer, die zusammen mit dem Verweis auf Platz 15 erscheint. Ich freue mich über das frühe Drankommen und bewege mich in Richtung Platz 15: Ich gelange in ein Großraumbüro, an Platz 15 erwartet mich eine Frau, die Sachbearbeiterin, am Schreibtisch, zwischen Kaffee, Palmen, Computer und Formularen. Was ich laut Telefonangabe mitbringen sollte, ein Passfoto und meinen alten Ausweis, lege ich auf den massiven grauen Schreibtisch zwischen Miss Amt und mir. Ich erläutere ihr mein Problem. Sie schaut im ersten Augenblick etwas misstrauisch, leicht unbeteiligt bis uninteressiert. Die Ansteckungsgefahr muss in diesem Moment unbeschreiblich hoch sein. Miss Amt erklärt, dass ich ja noch viel zu früh dran sei. Wenn mein Pass erst zum März ungültig werde, was habe ich dann Mitte Januar schon hier zu suchen. Na ja. Ich habe ja keine Ahnung, wie lange es braucht, bis so ein Ding fertig ist, meine ich, und, dass ich im April in Ferien fliegen möchte und da bräuchte ich dann schon einen gültigen Ausweis. Miss Amt meint, dass das Ding bis dahin längst fertig wäre, ich müsste halt später noch mal kommen. Ach ja, und dann tut sie doch noch so etwas wie einen freundschaftlichen Dienst, damit sich die Mühe des „Amtganges“ für mich doch noch gelohnt hat: Sie überprüft die Größe meines Passfotos, das zum Glück trotz gegenteiliger Behauptung durch die Kollegin vom Nachbarschreibtisch die vorgeschriebenen Maße nicht überschreitet. So. Ganz kollegial läuft in diesem Großraumbüro anscheinend alles ab, denn bei jedem Fall wird der Nachbar mit zu Rate gezogen. Ich frage mich, warum man nicht gleich ein Märkchen für zwei Sachbearbeiter zieht.

Wieder draußen!
Mich hat’s erwischt. Ich wusste es ja, hab schon von zahlreichen Fällen gehört. Man kann noch so gut gelaunt reingehen, wenn du rauskommst, bist du infiziert. Morbus Amtus tobt sich in deinem Körper aus. All die Unfreundlichkeit, Penetranz, Sturheit ist von dem infizierten Haufen Sachbearbeiter auf mich übergesprungen. Langsam lasse ich meine Aggressionen gegen das Amt ab. So hat die Welt wieder einen Amtskranken mehr, Deutschland wir danken dir.

Mitte Februar
Ich bin wieder da. Heute muss ich noch kürzer warten. Wahnsinn. Ich find’s klasse. Diesmal schickt mich die Anzeigetafel mit meinem Käsezettel, Passfoto und altem Kinderausweis auf einen anderen Gang, Großraumbüro 2…und natürlich zu einer anderen Sachbearbeiterin. Miss Amt 2 freut sich natürlich riesig, dass sie gleich nach ein paar Minuten Kaffeepause schon wieder jemanden „bedienen“ darf, tja, und ich krame mein Material raus und trage mein Anliegen vor. Das erste, was ich zu hören bekomme ist, dass das Foto zu groß sei. Hoho, denke ich, hört hört! Ich erwidere, dass man mir das letzte Mal bescheinigt, ja sogar mit einem Apparat überprüft habe, dass das Foto nicht zu groß sei. Aber das interessiert mein Gegenüber nicht, ich kann überhaupt keine Reaktion erkennen. Langsam aber sicher steigen leichte Aggressionskrämpfe wieder in mir hoch, Morbus Amtus lässt mein Gehirn kochen.
Was soll das eigentlich? Die Sachbearbeiterin verschwindet mal schnell, um eine Kollegin zu befragen, „weil nur die das entscheiden darf“. Wie, was jetzt? Ob das Foto Überlänge hat oder nicht? Schon nach wenigen Minutenbruchteilen ist Miss Amt 2 zurück am Schreibtisch. Also, da hilft nur eins, verrät sie mir, wir müssen das Foto beschneiden. Den ärztlichen Eingriff erledigt sie mit einer handelsüblichen Amtsschere. Fertig. Ich staune nur noch und frage mich, ob mir das gleiche Szenario vielleicht auch auf Flur 1 passiert wäre. Jetzt geht’s ans wirklich Wichtige: Sie hackt meine Ausweis-Nummer in den Rechner, ich kontrolliere die Richtigkeit der Daten. Größe und Augenfarbe darf ich selbst angeben. „Einsdreiundsiebzig“, sage ich.
Ich hätte genauso gut „fünfachtundneunzig“ sagen können. Miss Amt 2 interessiert das nicht, sie hört weg, im Ausweis scheint das egal zu sein und ich hebe mir den Versuch mit „fünfachtundneunzig“  für die nächste Pass-Verlängerung auf. Aber bei der Augenfarbe wird sie genau: Unter dem Motto „Ich schau Dir in Augen, Kleiner“ guckt sie genau, ob ich ihr bei dem schlechten Bürolicht nicht irgendwas Falsches erzähle. „Blau“, sage ich. Sie guckt, sagt nichts, tippt ein. Ja, denke ich, ja, „Blau“, die Augenfarbe, das wird es später irgendwann einmal sein, das entscheidende Merkmal, das meinen Ausweis als nicht gefälscht enttarnen wird. Oder das Merkmal, das mich beim Flugzeugeinchecken vom gesuchten marokkanischen Superterroristen unterscheiden wird. Die Daten hätten wir. Jetzt noch eine Unterschrift und das wär’s.
Wann bekomme ich meinen fertigen Ausweis? Och, so in 2 bis drei Wochen spätestens, lautet die Antwort. Ich würde per Postkarte, die als Abholbenachrichtigung gilt, informiert. Sobald das Ding aus der Bundesdruckerei zurück im Amt sei, komme Post. Welch ein Service, denke ich. Das ist doch mal was. Warum könnte man den Ausweis dann eigentlich nicht gleich mitschicken? Aber ich vergesse in meinem Übermut und meiner Krankheit beim Verlassen des Amtes ganz, dass es sich um die Ausstellung eines sehr, sehr wichtigen offiziellen Dokuments, des Personalausweises, handelt.

Mitte März
Seit zwei Wochen warte ich nun schon vergeblich auf etwas, das nach Postkarte aussieht und vom Amt zu kommen scheint. Weder das eine noch das andere traf bisher zu, heute reicht’s mir. Mehr als ein Monat ist vergangen und ich brauche langsam Gewissheit, dass mein Ausweis zum Fliegen da ist. Also krame ich im Telefonbuch noch mal die Nummer vom Bürgeramt heraus und erreiche nach einigen Besetztzeichen eine freundliche Frauenstimme. Innerlich rätsele ich, ob es sich womöglich um Miss Amt 1 oder Miss Amt 2 handeln könnte, verwerfe aber den Gedanken und erkundige mich danach, wo mein Ausweis steckt. Die freundliche Stimme meint, dass sie mich da zu Frau Soundso weiterverbinden müsste, die sei da zuständig. Ich warte. Ich werde anscheinend ohne Erfolg einige Mal hin- und herverbunden, es knackt und gibt abgehackte Musik. Dann kommt die Frauenstimme wieder, ob ich noch dran sei. Ja, meine ich, so weit ist die Krankheit bei mir schließlich noch nicht fortgeschritten, als dass ich nicht noch ein paar Sekunden verkorkste Weiterverbindung durch das Amt überstehen würde. Letzteres denke ich nur. Sie schaffe es gerade nicht, mich weiterzuverbinden (grundlos anscheinend), fönt es mir ins Ohr. Ich bekomme eine Nummer zur Direktdurchwahl zu Frau Soundso, lege auf und denke mir: Es ist schon lustig, da ist jemand zum Telefondienst eingeteilt und schafft es noch nicht einmal weiterzuverbinden.
Ein bisschen später habe ich die Soundso an der Strippe. Klar, mein Ausweis sei da, heißt es, nachdem ich nur meinen Namen und mein Geburtsdatum genannt habe, wie selbstverständlich. Amt, ich komme!
Diesmal brauche ich kein Käsemärkchen zu ziehen, sondern kann mein Dokument direkt vorne an der Information abholen. Hier scheint sich so kurz vor dem Ziel noch eine letzte Hürde aufzubauen: Die (fehlende) Abholbenachrichtigung!
Ein Sachbearbeiter (Mister Amt 1) hat folgende Position: Ohne Abholbenachrichtigung kein Ausweis, ohne Ausweis keine Abholbenachrichtigung. Dass ich zwar einen Ausweis habe, der nur noch Meter von mir entfernt sein kann, dass ich aber keine Postkarte bekommen habe, schiebe ich vor. Dann müsse ich mich halt ausweisen, sagt Mister Amt 1. Na also, es geht doch, denke ich und zücke den Kinderausweis. Und dann ist es endlich so weit: Ich tausche meinen alten Fetzen gegen eine neue Plastikkarte, meinen Personalausweis. Dankend und verabschiedend verlasse ich die Information und stürme zur Tür hinaus.
Ein klein bisschen triumphierend halte ich mein kleines Kärtchen, auf dem tatsächlich alle Daten richtig aufgedruckt sind, in die Höhe und lasse das Hologramm in der Sonne spiegeln. Zwei Monate Aufwand für 106 mal 79 Millimeter.
Eigentlich bin ich gesund, stelle ich fest. Als ich das Gültigkeitsdatum entdecke, weiß ich auch schon, bis wann. Hoffentlich schlägt sie nicht vorher noch ein Mal zu: Morbus Amtus.

Foto: Photocase.de

23.05.2007
Berühmte Globalisierungskritiker

Kurz vor dem bevorstehenden G8-Gipfel in Heiligendamm vom 06. bis zum 08. Juni, zu dem die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russland zusammenkommen, versuchen berühmte Musiker aus allen Sparten mit Konzerten gegen den Klimawandel und für Hilfsaktionen in Afrika zu demonstrieren, kurzum gegen die Globalisierung.  „Move against G8“ nennt sich diese Initiative, für die sich unter anderem Herbert Grönemeyer und Bono von U2 engagieren. Zusammen mit vielen Künstlern veranstalten sie ein Kulturprogramm, zu dem auch eine gemeinsame CD gehört, die Anfang Mai erschienen ist. Erlöse aus dem Verkauf der CD sollen der Initiative zugute kommen. Ziel soll es sein, so viele Menschen wie möglich für Klimaschutz und Afrika-Hilfe zu interessieren und wenn möglich dazu zu bewegen, sich mit in der globalisierungskritischen Organisation zu engagieren. Weitere teilnehmende Künstler sind: Madonna, die Toten Hosen, Jan Delay und ca. 20 weitere Bands.

21.05.2007
Spannender Endspurt in den Fussballbundesligen

Was für ein Wochende! Nach 15 Jahren und drei Tagen ist es wieder so weit: Der VfB Stuttgart sicherte sich nach einem spannenden Bundesliga-Samstag die fünfte deutsche Meisterschaft, und feierte bis tief in die Nacht in Stuttgart vor über 100000 Fans und mit den Fantastischen 4 ihren Titel. Nachdem Schalke 04 im Jahr 2001 bereits 4 Minuten als Meister festzustehen schien, schrammten sie auch dieses Jahr nur knapp an der Meisterschale vorbei. Immerhin für ganze 8 Minuten stand der FC Schalke 04 dieses Jahr an der Tabellenspitze, ehe der VFB Stuttgart gegen Cottbus zunächst den Ausgleich durch Hitzelsberger erzielte, und später die Partie durch ein Tor von Khedira entschied. Trotz eines verdienten 2:1 Sieges gegen Bielefeld muss Schalke daher auch nach 49 Jahren weiter auf den Meistertitel warten. Allerdings sicherten sie sich mit dem 2. Platz zumindest einen sicheren Championsleague-Platz, während Bremen trotz eines Sieges nur Platz 3, und somit der Umweg über die Championsleague-Qualifikation, verbleibt. Wie bereits vor dem Spieltag feststand, steigen Aachen, Mainz, und Gladbach aus der Liga ab.
Spannender war sowohl der Aufstiegs- als auch der Abstiegskampf in der 2. Liga:
Beim Kampf die letzten beiden Aufstiegsplätze neben dem KSC musste letztlich der SC Freiburg trotz bärenstarker Rückrunde und einem Sieg am letzten Spieltag, Hansa Rostock und dem punktgleichen MSV Duisburg den Vortritt in die erste Liga lassen, die mit ihren Siegen über Unterhaching und Essen deren Abstieg besiegelten. Als weitere Absteiger standen bereits vor diesem Spieltag Braunschweig und Burghausen fest.
Neben den Abstiegen war der 34. Spieltag auch ansonsten ein Spieltag der Abschiede. Während in Freiburg Volker Finke mit Solidaritätsbekundungen, Transparenten und Tränen nach 16 Jahren als Freiburg-Trainer verabschiedet wurde, beendete Mehmet Scholl nach 17 Jahren als Profi (davon 15 Jahren bei Bayern) mit einem Tor als krönendem Abschluss seine erfolgreiche Karriere (8 Meisterschaften) in der Allianz-Arena vor den heimischen Bayernfans.

20.05.2007
Das Problem „Flatrate-Party“

Die Pläne der Europäischen Union (EU), ein generelles Alkoholverbot für Jugendliche unter18 Jahren zu erlassen, führten in Deutschland zu großen Diskussionen.Doch ist es wirklich sinnvoll ein Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren zu erlassen?Ich bestreite auf keinen Fall, dass Alkohol in hohen Mengen zu akuten gesundheitlichen Schäden führen kann, aber ich bin der Meinung, dass ein strengerer Gesetzesentwurf die Situation nicht entschärfen könnte. Genau wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), bestätigt, ist es im Moment wichtiger auf die Einhaltung der bestehenden gesetzlichen Grenzen nach dem Jugendschutzgesetz zu achten. Die Drogenbeauftragte forderte außerdem, die Regelungen zum Alkoholkonsum müssten von den Verantwortlichen im Handel und in der Gastronomie strikt eingehalten und von den Ordnungsbehörden mehr kontrolliert werden. Das Wichtigste wäre die Einhaltung des bereits bestehenden Gesetzes.Anlass zu der Diskussion war der Fall eines 16-Jährigen Jungen, der in einer Kneipe mehr als 52 Tequila getrunken haben soll, danach im Koma lag und schließlich an den Folgen des übermäßigen Konsums verstarb. Er nahm möglicherweise an einer „All you can drink“- oder „Flatrate-Party“ teil, bei der Kneipen zu einem Pauschalpreis uneingeschränkt Alkohol ausschenken.Hierzu äußerte sich der drogenpolitische Sprecher, Detlev Pfarr, von der FDP. Dieser forderte Wirte auf, auf so genannte „Flatrate-Partys“ zu verzichten, bei denen man für einen Pauschalbetrag so viel trinken kann, wie man mag. Zugleich wies er daraufhin, dass die jungen Leute lernen müssten, verantwortungsbewusst mit Alkohol umzugehen. Daher sei mehr Aufklärung an den Schulen nötig.Die große Verantwortung liegt also bei den Schulen, aber vor allem auch bei den Eltern, die ihren Kindern beibringen müssten mit Alkohol verantwortungsbewusst umzugehen und schließlich bei den Jugendlichen selbst.Deswegen und wegen allen meinen genannten Gründen, bin ich der Meinung, dass ein generelles Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren momentan eine schlechte Lösung wäre um das Problem des Alkoholmissbrauchs einzudämmen.