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25.06.2007
DAS LEBEN IM RÖMISCHEN EUROPA

Die Austellung Pompei wird vom Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim präsentiert. Hier werden Funde aus einer kleinen Stadt im Nordosten Galliens im Licht der großen Ausgrabungen von Pompeji gezeigt. Gleichzeitig werden Lebensstil der Bewohner von Pompeji in Bezug zu dem, der sich aus den Ausgrabungen von Bliesbruck-Reinheim ableiten lässt, dargestellt, wobei es erstaunliche Übereinstimmungen zu ent-decken gibt.Diese Ausstellung setzt zwei Aus-grabungsstädten in Zusammenhang, die wichtige Aufschlüsse für die Erforschung unserer europäischen Identität und der gemeinsamen kulturellen Wurzeln gibt. 
Für Gruppen, Schulen aber auch für Einzelpersonen wird ein vielfältiges kulturelles Begleitprogramm.  Ab dem 29.04 bis zum 30.09 täglich 10 Uhr bis 18 Uhr!Weiter Informationen findet Ihr unter http://www.kulturpark-online.de

23.06.2007
Das passiert mir doch nicht!

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin ist 2006 die Anzahl der Aids-Erkrankten in Deutschland auf 2700 gestiegen, wohingegen in den 90er Jahren “nur“ etwa 2000 Betroffene mit dem Immunschwächevirus HIV („Human Immunodeficiency Virus“) infiziert waren. Weltweit erstreckt sich die Rate derzeit auf ca. 40 Millionen und die Zahl steigt täglich! Allein schon die Krankheit ist erschreckend genug. Doch warum nimmt die Anzahl der Erkrankten beinahe stetig zu? Es gibt, zumindest in Deutschland, genug Aufklärungskampagnen und Initiativen. Egal, wo man geht oder steht, Schutz vor Aids („Acquired Immune Deficiency Syndrom“, zu deutsch: „Erworbener Immundefekt“) wird überall und jederzeit empfohlen. So ist es beinahe unerklärlich, dass wichtige Vorsichtsmaßnahmen und Aufklärungsbroschüren einfach übersehen werden. Desinteresse an der stillen Seuche verbreitet sich immer mehr unter den Jugendlichen und es ist ein Gräuel mit ansehen zu müssen, wie unvorsichtig und naiv manche im Umgang mit Aids geworden sind.  Das HI-Virus wurde zwar schon vor rund 70 Jahren in Kamerun entdeckt – Menschen infizierten sich wohl an Schimpansen, die das SI-Virus in sich tragen, ein verwandtes Virus des HIV -, jedoch erlangte die neuartige Krankheit erst an Popularität, als im Jahr 1981 ein amerikanisches Magazin einen klinischen Bericht veröffentlichte, in dem über fünf Homosexuelle aus dem Raum Los Angeles berichtet wurde, die die Immunschwäche Aids aufwiesen. In den USA und auch in Deutschland differenzierte man schnell zwischen der „normalen“ Bevölkerung und den „four H´s“: Homosexuelle, Haitianer, Hämophile (Menschen, die an einer Bluterkrankung leiden) und Heroinsüchtige. Aids wurde zum „Krebs der Schwulen“ und man zog es gar nicht in Betracht, dass Aids nicht gruppentauglich ist, oder dass die Seuche sich ihre Opfer gar selbst aussucht. Um die Krankheit im Kern zu ersticken, war es nun zu spät. Die Seuche hatte sich schon weltweit ausgebreitet. Und trotz der nationenübergreifenden Unwissenheit gab es einige, die erahnen konnten, was der weltweiten Bevölkerung droht, wenn man nichts dagegen unternimmt. So richtete das RKI 1982 ein Aids-Register ein und die erste deutsche Aids-Hilfe wurde 1983 in West-Berlin gegründet. Damals war es noch eine Selbsthilfegruppe, die mit Flugblättern auf Aids und seine Folgen aufmerksam machte. Erst 1985 wurde über staatlich organisierte Präventionskampagnen in der BRD gesprochen. Doch damit konnte man auch nicht auf Dauer die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gewinnen. Abwehr, Verdrängung und Totschweigen waren die typischen Reaktionen der Bevölkerung der 80er Jahre und man wollte gar nicht wahrhaben, dass es eine neue Seuche geben sollte, die im Gegensatz zur Pest oder zu anderen Krankheiten, wesentlich hinterlistiger den Tod herbeiführt. Das gesellschaftliche Stigma durchbrachen dann Prominente, wie der amerikanische, homosexuelle Footballstar Jerry Johnson, den die Krankheit 1986 mit 43 Jahren dahinraffte, oder der Queen-Sänger Freddy Mercury, der jahrelang seine Erkrankung geheim hielt, obwohl die Gerüchteküche brodelte und Freddy dann 1991 an einer Lungenentzündung verstarb. Eine Initiative, die sich in den 80er Jahren, neben vielen anderen Aids-Hilfen durchgesetzt hat, ist die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gib Aids keine Chance“. In diesem Jahr feiert sie ihr zwanzigjähriges Bestehen und wirbt nicht nur mit einer repräsentativen Internetseite (www.gib-aids-keine-chance.de) und einem Mit-Mach-Parcours für Jugendliche (www.machsmit.de), sondern auch mit einem neuen Werbespot, der Boris Becker auf dem Weg in den Urlaub am Flughafen zeigt. Er gibt sein Gepäck  an der Sicherheitskontrolle ab und zieht aus seinem Hemd ein Kondom. Ein Neugieriger beugt sich über die Schulter von Becker und schaut skeptisch. Boris sagt:“Schutz ist wichtig! Ich weiß warum.“ Wissen, warum die Krankheit sich überträgt und wissen, wie sich die Krankheit übertragen kann, gehört zu den Voraussetzungen für ein geschütztes Leben. Es ist eine soziale Pflicht sich vor Aids zu schützen und deshalb ist es erschreckend, dass heutzutage trotz zahlreicher Kampagnen, Aufklärungsunterrichten und Plakaten, viele Jugendliche sich nicht mehr für Aids verantwortlich fühlen. Wohl denken die meisten, es betrifft sie nicht. Immer sind es die anderen, die das Unfassbare zu erleiden haben, genauso, wie man sich nicht vorstellen kann, dass man Opfer eines Attentates, oder einer Entführung wird, oder banal gesagt:“Wer baut heute schon noch einen tödlichen Autounfall?“ Da gibt es Airbag und Sicherheitsgurte, gepolsterte Sitze und Plexiglas. Und obwohl die Titanic als unsinkbar galt, ist sie dennoch gesunken. Was jedem klar sein sollte: Aids ist nicht heilbar. Natürlich forscht die Medizin nach Gegenmitteln und Medikamenten, aber die tragen noch lange nicht zum Verschwinden der Krankheit bei. Die Medikamente, die Aids-Kranke zu sich nehmen müssen, verlängern zwar die Lebensdauer und manchmal auch die Lebensqualität der Erkrankten, sie vernichten aber die Seuche selbst nicht. Die Konsequenzen einer Aids-Erkrankung sind endgültig: man ist schwer krank und muss lebenslang nach Zeitplan teure Medikamente zu sich nehmen, außerdem drohen Nebenwirkungen, wie Depressionen, Nerven-schädigungen und nicht zuletzt die soziale Ausgrenzung. Wie inhuman Menschen mit Aids-Kranken umgehen können, kann man in dem Film „Philadelphia“ mit Tom Hanks sehen –  der erste große Hollywood-Film, der sich kritisch mit dem gesellschaftlichen Umgang gegenüber Aids-Erkrankten auseinandersetzt. Unter anderem müssen wir darauf achten, dass Aids uns nicht gleichgültig wird und wir diese Krankheit nicht unterschätzen. Aids ist nicht innerhalb der letzten 20 Jahre schwächer geworden, oder verschwunden. Die Gefahr, HIV positiv zu sein, besteht nach wie vor. Für jeden. Und so gilt es, sich zu schützen, in dem man sich und andere informiert und Vorsichtsmaßnahmen, wie das Benutzen von Kondomen beim Geschlechtsverkehr, ernst nimmt. Damit sich die Epidemie nicht ausbreitet und damit du dich sicherer fühlen kannst.

22.06.2007
Cruise als Käufer des &quot

Tom Cruise hat so ziemlich alles, was man sich wünschen kann: Geld, Erfolg, Firmen, Immobilien. Doch das scheint ihm nicht zu reichen. Medienberichten zufolge beabsichtigt er jetzt, den Fußballverein „Los Angeles Galaxy“ zu kaufen. Für die, die sich in der Sport-Szene nicht so auskennen: Das ist der Verein, bei dem David Beckham einen 192 Millionen Dollar-Vertrag unterschrieben hat und seine Tätigkeit dort im nächsten Monat beginnt. Zuvor spielte er bei „Real Madrid“ und wurde mit dieser Mannschaft in der vergangenen Saison Spanischer Meister. Hollywood-Schauspieler Cruise, der mit Beckham eng befreundet ist, soll mit ihm und den Familien bis in die frühen Morgenstunden den erfolgreichen Saison-Abschluss gefeiert haben.

Beide Familien sind seit Monaten ständig in Zusammenhang gebracht worden, da sie versuchen von der Publicity des jeweils anderen zu profitieren. Bilder der Ehefrau von Cruise und Viktoria Beckham gingen um die Welt. Es wird spannend sein abzuwarten, ob sich die Gerüchte um Cruise und seinen Vereinskauf bestätigen oder ob auch dies nur ein Mediengag sein soll, um Aufmerksamkeit zu erhaschen.

22.06.2007
Neue Social Netwotk Plattform

Web.de hat eine neue Social Network Plattform ins Leben gerufen. Unter www.unddu.de kann man sich mit anderen Freunden treffen, sich privat oder in allgemeinen Foren unterhalten und viele neue Bekannte kennen lernen. Wie bei anderen bekannten Netzwerkseiten kann man Blogs online stellen, Foto- und Videoalben erstellen und eine eigene Homepage erstellen, ganz nach seinen persönlichen Vorlieben und Interessen. So erhält die eigene Seite eine ganz persönliche und unverwechselbare Note. Auch wird auf diese Art und Weise das Kontaktieren von alten und neuen Freunden noch einfacher. Außerdem findet man auf der Eröffnungsseite immer die neuesten Termine und Nachrichten, ähnlich wie auf web.de, jedoch auf die Interessen von Jugendlichen abgestimmt.                                                                            Eine weitere witzige Idee ist es, dass die neuesten Mitglieder der Seite mit Bild auf der Startseite zu sehen sind. So kann man gleich nachsehen, ob vielleicht bekannte Gesichter dabei sind und diese dann gleich kontaktieren. Natürlich ist der ganze Spaß wie immer kostenlos und kinderleicht zu bedienen.