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04.04.2007
Ein Erfahrungsbericht

Im November 2006, besser gesagt exakt zwei Wochen nach dem „Unglück“ flatterte die erste Rechnung ins Haus (59€). Nichts ahnend kam ich von der Schule nach Hause. Da stand meine Mutter auch schon vor mir. Mit großen Augen fragte sie mich, was das denn für eine Rechnung sei. Völlig überrascht riss ich ihr den Zettel aus der Hand und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich behaupten, mein Herz wäre stehen geblieben. Nach ein paar Sekunden Stille versuchte ich alles zu erklären. 14 Tage zuvor stieß ich im Internet zufällig auf einen Werbebanner. „Teste, wie alt du wirst, KOSTENLOS!“ stand in fetten Buchstaben über einer Statistik. Ihr denkt euch jetzt sicher, dass man mit 16 Jahren genug Verstand haben müsste, um eine solche Seite nicht zu besuchen. Nun ja, ich musste leider eine schmerzhafte Erfahrung machen. Gelassen füllte ich das Anmeldungsformular aus, ohne zu hinterfragen ob es vielleicht eine Abzocke sein könnte. Ohne auch nur einen einzigen Blick in die AGB´s zu werfen klickte ich auf „Bestätigen“, was mir im Endeffekt zum Verhängnis wurde. Nach gut 10 Minuten kam der Computer zu dem Schluss, dass ich wohl exakt 82 Jahre alt werde. Dieses Ergebnis konnte man sich auch als Urkunde herunterladen, was mir dann doch zu dumm war. Ich hatte ja keinen Hintergedanken bei der Sache, tat es aus „Jux und Tollerei“
wie man so schön sagt.
Die Konsequenz: 2 Monate Internetverbot.
Meine Eltern zahlten natürlich nicht und als wir das ganze nach ca. 4 Wochen fast abgehakt hatten, kam die erste Mahnung, die prompt ignoriert wurde.
Aus 59€ wurden schnell 62€. Nach einem Gespräch mit der Verbraucherzentrale (www.vz-saar.de, www.vzbv.de ) bestand dann kein Zweifel mehr, dass diese Firma hinter Schloss und Riegel gehört.
Nun drohen sie mir mit einem Inkassoverfahren (Forderungseinzug), das noch aussteht. Die Verbraucherzentrale entwarnt aber, denn ich bin noch bis Mai 2008 minderjährig und somit nicht zu belangen.
Damit euch so was nicht passiert, habe ich noch ein Paar Internetseiten zusammengestellt, die man auf keinen Fall betreten sollte bzw. Internetseiten, die euch Tipps geben, falls ihr doch in die Falle tappt.
Ich wurde Opfer der Internet Service AG (www.lebensprognose.com ), die ihren Sitz in der Schweiz hat. Der Chef  heißt angeblich Stefano Szabo. Dies stellte sich allerdings als Irrtum heraus, was man in der Sendung „Bizz“ (www.kabeleins.de/doku_reportage/bizz/themen /05659/,  www.biz.de ) sehen kann. Die Firma ist stolzer Besitzer des von „Bizz“ verliehenen „ Fass ohne Boden“.
Minderjährige können den abgeschlossenen Vertag mittels Musterbrief der Verbraucherzentrale per Einschreiben mit Rückschein widerrufen.

Hilfen
www.juracafe.de
www.computerbetrug.de
www.datenschutz.de
www.verbraucherrechtliches.de

Seiten, die alle von derselben Firma (Internet Service AG, vorher Xentria AG) betrieben werden:

www.testcars.de
www.1sms.de
www.esims.de
www.genologie.de
www.125-sms.de
www.probenblitz.de
www.wie-alt-wirst-du.com
www.check-deinen-sex.com
www.Quizkandidat.com

02.04.2007
Ein Wintermärchen

Es war wie im Sommer des Jahres 2006, als die deutschen Fußballer bei der Weltmeisterschaft ein ganzes Land verzauberten und deren Erfolg – WM Dritter – danach als ein „Sommermärchen“ bezeichnet worden war.
Viel anders war es auch im Januar/Februar dieses Jahres nicht, nur die Sportart und der Name wurden geändert. Es war ein wahres „Wintermärchen“, was unsere Handballer im diesem Winter auf dem Parkett gezeigt haben.
Deutschland wurde am 4. Februar 2007 in der Kölnarena nach 1938 und 1978 zum dritten Mal Handball-Weltmeister.
Und dieser Titel ist umso erfreulicher, wenn man sich einmal die Vorgeschichte ansieht: Das deutsche Team, von Verletzungen und Formtiefs geplagt, wurde niemals als der kommende Weltmeister gehandelt.
Auch die optimistischsten Experten trauten dem Team nicht mehr zu als das Viertelfinale, mehr sei mit einem Rumpfkader nicht möglich.
Doch das hoch motivierte Team sollte es allen Experten und auch allen Kritikern zeigen: Die ersten beiden Spiele der Gruppenphase gewannen die Deutschen überaus souverän, im dritten Spiel lauerte dann aber Polen. Und hier musste Deutschland dann seine erste Niederlage hinnehmen. Was damals noch niemand wusste: Es sollte auch die einzige im gesamten Turnier bleiben.
Somit zog man hinter Polen auf Platz zwei in die Hauptrunde ein.
Hier feierte man drei deutliche Siege, nur gegen die Franzosen mussten Spieler und Fans bis zum Ende zittern, jedoch gab es am Ende einen 29:26 Sieg zu bejubeln.
Es folgte die Endrunde des Turniers. Nach zwei Siegen im Viertelfinale gegen Spanien und im Halbfinale gegen Frankreich – nach einem packenden und nervenzerreißenden Spiel – stand Deutschland plötzlich im Finale, wer hätte das zu Beginn des Turniers gedacht? Und all die vorhergegangenen Erfolge bis zum Endspiel weckten auch rege Begeisterung in der Bevölkerung. Die Stimmung in den restlos ausverkauften Hallen war phänomenal und auch das von der Fußball-WM beliebte „Public-Viewing“ wurde von den Handballfans ebenfalls rege genutzt. Die Hallen der großen Bundesligisten waren bis unters Dach gefüllt und die Zuschauer verfolgten ihre Helden auf Großbildleinwänden.
Und dann war es soweit: 4. Februar 2007, Kölnarena, 16:30 Uhr – Anwurf zum Finale zwischen Deutschland und Polen. Und wer sich zurückerinnerte, der wusste: Gegen die Polen haben die Deutschen in der Vorrunde ihre einzige Niederlage einstecken müssen.
Das Spiel war hart umkämpft und Deutschland verschenkte einige Führungen gegen aufopferungsvoll kämpfende Polen. Doch als um 17:45 die Schlusssirene  aufheulte, stand der neue Handball Weltmeister fest: DEUTSCHLAND.
Wie in Ekstase feierten Zuschauer und die Mannschaft den so unerwarteten Titelgewinn im eigenen Land. Und einer wurde ganz besonders gefeiert: Heiner Brand. Er hatte es geschafft, ein Team zu formen, das trotz verletzungsbedingten Ausfällen das Unmögliche möglich gemacht hat. Aber auch Spielern, die formschwach oder verunsichert waren, schenkte er sein Vertrauen und diese Spieler bedankten sich mit Höchstleistungen, so zum Beispiel Henning Fritz. Der Torhüter hat das Team mit seinen Glanzparaden immer wieder vor Rückständen gerettet. Doch über das gesamte Turnier hinweg hat das gesamte Team funktioniert: Sobald ein Spieler verletzt war oder schwach spielte, kam der nächste und zeigte Topleistungen. Der erst 25 Jahre alte Michael Kraus ersetzte den verletzten Markus Baur auf der Spielmacherposition so souverän, wie es eigentlich von einem 25-jährigen nicht zu erwarten sein konnte.
Und wie jedes Großereignis schrieb auch diese Weltmeisterschaft ihre ganz eigenen Geschichten: Besonders hervorzuheben ist hier die „Story des Christian Schwarzer“: 37 Jahre ist er alt, fungierte in den ersten beiden Spielen als ZDF- Experte.  Doch nach weiteren Verletzungen zweier Spieler blieb Trainer Brand nicht mehr viel übrig, er musste Christian Schwarzer nachnominieren. „Sowas kann nicht funktionieren“, sagten Experten, „ein Mann, der keine Vorbereitungsspiele bestritten hat, kann nicht von einem auf den anderen Tag eine WM spielen“. Doch er kann! Und wie er kann! Schwarzer war am Kreis ein wahrer Motivator und Torelieferant und spielte sich in einen Rausch. Welch eine Geschichte!
Am Ende bleibt zu sagen, dass diese Handball-Weltmeisterschaft dem Handballsport wohl nur gut getan haben kann. Die Handballer haben durch emotionale und grandiose Spielweise ihren Sport weiter bekannt gemacht und nun können sich die Vereine sicherlich auf viel Zuwachs durch Jugendliche und Kinder freuen.
Unseren WM-Helden sei Dank!

01.04.2007
Geh ich oder geh ich nicht?

 Wie oft wünschen sich Frauen Männer zu sein, wenn es um ein bestimmtes Thema geht?

Zum Beispiel beim Aufsuchen des stillen Örtchens! Jede versteht den Wunsch, die letzen 2 Biere nicht getrunken zu haben, wenn sie vor einer jener außergewöhnlich appetitlichen Discotoiletten steht. Solche Lokalitäten darf man sich gar nicht erst genauer ansehen. Es bleibt einem nur noch die Wahl zwischen „stramm stehen, nicht wackeln“, also einfach gesagt: Augen zu und durch… oder einer besonders saugstarken Tena-Lady.

Obwohl häufig von „Toilet-Ladys“ bewacht, finden sich oft weder Toilettenpapier noch Handtücher. Luxusartikel, wie beispielsweise Seife verlangt frau schon gar nicht mehr. Oftmals wäre es Wissenschaftlern sogar möglich ganze Abhandlungen über diverse Pilz- und Bakterienkulturen auf Toiletten zu schreiben. Fachmann muss man allerdings nicht sein, um den Schimmel an den Decken, eiskalte Klobrillen und Gerüche, die einem übel werden lassen, zu bemerken.

Gestraft sind all jene, die mit einem Sextanerbläschen ausgestattet sind, also am Abend sehr häufig aufs Örtchen müssen. Sowieso schon zu lange „gesammelt“, mit randvoll gefüllter Blase, sucht man dann gottergeben eine jener eben beschriebenen „Keimbrutstätten“ auf. Und dann erwartet einen auch noch eine nicht mehr enden wollende Schlange. Nicht nur deshalb suchen viele Frauen heutzutage häufig die Männertoiletten auf. Abraten möchten wir dabei allerdings jeder von der Technik aus dem Film „Super süß und super sexy“. Eigenen Erfahrungen zu Folge gestaltet sich das Verrichten des Geschäftes als Frau an einem Pissoir sehr schwierig, will sagen unmöglich.

Wenn man wie vorgesehen eine der Kabinen benutzt, bietet das Herren-WC viele Vorteile: keine superlangen Warteschlangen, kein Superstau vorm Spiegel, immer Klopapier und Seife. Ab und an ergibt sich auch noch ein nettes Gespräch.

Unweigerlich aus diesen Erkenntnissen resultiert für mich (obwohl selbst Angehörige dieser Spezies) die Frage: „Warum sind die sonst in den heimischen Wänden ach so pingeligen Frauen („Setz dich“, „Klapp den Deckel runter“, usw.) auf öffentlichen Toiletten solche „Schw….“? Welcher Urtrieb wird da geweckt?

Wir Sauberen entscheiden uns lieber für das Gebüsch um die Ecke oder festes Kneifen.

Eine Patentlösung für dieses Problem gibt es leider noch nicht.

Betroffen sind jedoch nicht nur „Läden zur Freizeitgestaltung“. Viele Schulen (und andere öffentliche Einrichtungen) sind ebenfalls nicht in der Lage ordentliche WC-Anlagen zur Verfügung zu stellen.

An dieser Stelle bleibt uns nur, an alle Vertreter der holden Weiblichkeit zu appellieren und um mehr Hygiene und Verantwortungsbewusstsein seiner eigenen Gesundheit und der Anderer zuliebe bitten.

30.03.2007
Tonia ist wieder eine Runde weiter

Diesmal erwartete die Mädchen zwei aufregende Foto-Shootings. Sie mussten zeigen, dass sie schnell in andere Rollen schlüpfen können und Durchhaltevermögen im eisigen Tiefkühlraum zeigen, wo das Hauptshooting stattfand. Auch gab es für die Mädchen die Chance für 2 bekannte Designer auf der Pariser Modewoche zu laufen. Letztendlich fuhren Fiona, Hanna und Milla in die Fashionmetropole. 

Tonia überzeugte in dieser Folge die Jury durch ihre Wandlungsfähigkeit, ihr Talent beim Commercial und Editorial Posing und ihr super Foto. Sie durfte zusammen mit Anni direkt in die nächste Runde.

Für Alla endete der Traum Germany´s next Topmodel zu werden.