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09.07.2007
Günstige Jugendabos

Kinder ab 6 Jahren, Teens ab 12 und Jugendliche ab 15 dürfen auch in der Spielzeit 2007/2008 auf attraktive Theater- und Musik-Abos gespannt sein. Und alles zu schülerfreundlichen Preisen. Mit einem gemischten Abo mit Aufführungen in der Alten Feuerwache sowie dem Staatstheater (Jugendabo-Mix) und dem ganz speziellen Abo ´sparte4´ (´Handgemachtes abseits des Mittelstroms´) wird das Angebot noch vielfältiger.

Jugendabo
Immer wieder beliebt und der Klassiker beim Kulturring: Das Jugendabo Staatstheater, das mit sieben und fünf Aufführungen zu haben ist. Gespielt werden im Fünfer-Abo Marguerite Donlons Ballett-Uraufführung ´Picasso on the move´, das Musical ´Jekyll & Hyde´, Shakespeares ´Sommernachtstraum´, ´Die Buddenbrooks´ nach dem Roman von Thomas Mann und Bizet?s Oper ´Carmen´. Das Siebener-Abo wird durch Sphokles?´Antigone´ und die Verdi-Oper ´La Traviata´ ergänzt.
Das Besondere bei den Tickets: Man sitzt nicht nur auf den billigeren Plätzen. Jede Abonnentin und jeder Abonnent logiert auch mal auf den besseren Plätzen. Die Preise: Siebener-Abo: 67,50 Euro; Fünfer-Abo 48,50 Euro.
Im Jugendabo Feuerwache erhält man für nur 35,50 Euro fünf Aufführungen vom Feinsten. Dazu gehören auf jeden Fall ´Neffe, Vetter, Eiffelturm´, ´Das Käthchen von Heilbronn´, ´Ivanov´ und ´Erhöhte Temperatur´. Je nach Abo kann man sich das Ballett ´Splash!´ oder ´Die schmutzigen Hände´ anschauen.
Neu im Angebot ist das Jugendabo-mix mit den Staatstheater-Aufführungen ´La Traviata´, ´Dr. Jekyll und Mr. Hyde´ sowie ´Die Buddenbrooks´ und den Feuerwache-Stücken ´Das Käthchen von Heilbronn´ und ´Die schmutzigen Hände´. Der Preis für diesen Mix: 43 Euro.
´Abseits des Mittelstroms´ so lautet die Selbsteinschätzung der Macher von Sparte4, dem neuen Aufführungsort mitten in Saarbrückens Eisenbahnstraße. Und die Aufführungen im neuen Jugendabo sparte4 sind was für Neugierige, die Lust auf Experimentelles verspüren: Die Stücke: JFK-Show; Hello Cowgirl in the sand; Mein Arm; Der haarige Affe.
Auch der Preis beim Kulturring lockt an: 4 Aufführungen kosten 11,50 Euro
Mit 50,00 Euro ist man beim Jugendabo-music mit acht Sinfoniekonzerten des Saarländischen Staatsorchesters dabei. Alternativ gibt es auch ein Vierer-Abo zu 25,00 Euro.
 
Teens-Abo
Im Teens-Abo mix ist wirklich alles vertreten: ´Carmen´ im Staatstheater, das Ballett TANZ O.F.F. in der Alten Feuerwache, von Erfolgsautor Frank Wittenbrink der Musikabend ´Mütter´ im Theater Überzwerg und von dem gleichen Ensemble ´Big Deal´, in dem es um Hasch und mehr geht.
Die Preise: Teens ab 12: 26,50 Euro; Begleitpersonen ab 26: 36 Euro
 
Mit dabei ist auch das Teens-Abo music. Mit vier Konzerten bietet das Rundfunk-Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks „Musik für junge Ohren“. Hier gibt es klassische Musik zum Reinschnuppern, altersgerecht erläutert durch kompetente Moderation. Hier sind auch Einzelvorstellungen in Klassenstärke beim Kulturring buchbar.
Die Preise: Teens ab 12: 9 Euro; Begleitpersonen ab 26: 18 Euro
 
Kinderabo
Im Kinderabo trumpfen wir dieses Jahr mit dem Grips-Theater aus Berlin auf. Gemeinsam mit ´Spielstark´, dem Theaterfest aus Ottweiler und ´Theater Überzwerg´ können wir dieses bekannte Ensemble mit ´Flimmer-Billy´ präsentieren. In dem Stück geht?s um einen Jungen der verrückt nach Dino-Filmen ist. Das Weihnachtsstück im Staatstheater mit dem Musikmärchen aus Afrika ´Die Zaubertrommel´ darf natürlich im Kinder-Abo nicht fehlen. Am gleichen Spielort folgt das Kinderkonzert ´Der Karneval der Tiere´. Außerdem steuert das Theater Überzwerg das erfolgreiche Miezical Katzen bei.
Die Preise: Kinder ab 6: 19,50 Euro; Begleitpersonen ab 26: 22,50 Euro.
 
Bezugsbedingungen
Bezogen werden können die Abos von jungen Menschen bis 26 Jahre. Ausgenommen von der Altersbegrenzung sind lediglich Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit, SchülerInnen und Studierende. Begleitpersonen von Gruppen können – nur mit vom Kulturring ausgestelltem Berechtigungsausweis – ebenfalls von der Ermäßigung profitieren. Beim Teens-Abo und Kinder-Abo gelten für erwachsene Begleitpersonen spezielle Preise. Als besondere Leistung werden bei den Abos im Staatstheater und der Alten Feuerwache viele Aufführungen vor Beginn eingeführt und erläutert.
 
Infos und Tickets
Weitere Infos über Jugend- und Kinderabos erhält man mittels einer Broschüre und auf der Homepage mit ausführlichen Infos und Bestellmöglichkeit unter www.landesjugendring-saar.de.
Infos und Abos bei: Kulturring der Jugend, Eifelstraße 35, 66113 Saarbrücken; Tel.: 0681/63331; Fax: 0681/63344; E-mail: kulturring [at] landesjugendring-saar [dot] de.
Der Kulturring der Jugend ist eine Einrichtung des Landesjugendrings Saar, der dieses Programm in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Staatstheater, dem Theater Überzwerg, dem Rundfunksinfonieorchester des SR, des Theaterfestivals Spielstark der Stadt Ottweiler und durch die Unterstützung des Landesjugendamts ermöglichen kann.

Quelle: Landesjugendring Saar

08.07.2007
Festival 2007

Auch dieses Jahr startet wieder das Open Air Festival an der Saar „Rocco del Schlacko“. Seit nun 9 Jahren ist Rocco del Schlacko eines der bekanntesten und erfolgreichsten Rock- und Punk-Veranstaltungen an der Saar, was wohl auch an den günstigen Kartenpreisen liegt. Denn für so wenig Geld bekommt man einiges zu sehen.Letztes Jahr waren unter anderem Sportfreunde Stiller, Millen Collin, Kettcar, Toomte und viele andere Acts auf dem Rocco del Schlacko auf der Bühne. Und auch dieses Jahr kann man viel gute Musik auf dem Rocco del Schlacko hören. Dieses Jahr sind unter anderem am Start: Sportfreunde StillerBeatsteaksMillen Collin The Films und noch viele, viele andere Bands. Termin für dieses Jahr ist der 24. + 25 August 2007 wie gewohnt in Püttlingen-Köllerbach auf den „Sauwasen“. Karten gibt es auch dieses mal für einzelne Tage. Die Tagestickets kosten je 23 € und beide Tage kosten 36 €. Wer mehr Infos zu Tickets und zum Line-Up des Rocco del Schlacko wissen möchte, kann sich diese auf www.rocco-del-schlacko.de besorgen.

06.07.2007
Geheimtipp Niederlande

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Wer mit einem Auslandsstudium Erfahrungen sammeln und die Karriere ankurbeln möchte, muss nicht weit reisen: Die Niederlande bieten vorzügliche Studienbedingungen gleich vor unserer Haustür. 

Kenner schätzen am Land der Windmühlen und Holzschule, dass es kaum Zulassungsbeschränkungen gibt, die Hochschulen personell wie technisch gut ausgestattet sind und Studienfächer angeboten werden, die in Deutschland nicht gelehrt werden. Ein echter Pluspunkt ist die internationale Ausrichtung der Studieninhalte, was von der globalisierten Berufswelt honoriert wird. Anders als in Deutschland sind in „Holland“ dröge Vorlesungen eher selten: Die Studierenden werden vielmehr aktiv in den Lernprozess integriert, lernen im „problemgesteuerten Unterricht“ wie man Fallsituationen aus der beruflichen Realität praktisch löst. Kein Wunder, dass viele Absolventen von den Unternehmen mit Kusshand genommen werden und Spitzenpositionen bekleiden. Den Erfolg dieses Konzeptes verdeutlichen die niedrigen Abbrecherquoten – davon kann hierzulande manche Hochschule nur träumen. Und nicht zuletzt trägt auch das quirlige Leben in Städten wie Amsterdam zur Attraktivität des Studiums bei „Frau Antje“ bei.

Der berufliche Grenzgang will allerdings gut vorbereitet sein, denn vieles ist anders als bei uns. So kennt man an niederländischen Hochschulen keine Semester oder Trimester. Stattdessen ist das Studium in akademische Jahre aufgeteilt; ein Studienjahr beginnt im September und endet im August. Der gewünschte Termin für die Bewerbung ist der 1. Dezember des dem Studienbeginn vorgehenden Jahres. Zwar kennt man keinen Numerus Clausus, wohl aber einen Numerus fixus, was einzelne Studiengänge am Ende doch beschränkt. Manche Studiengänge verlangen obendrein einen speziellen Zulassungstest. Auch sind bei unseren Nachbarn Studiengebühren in Höhe von 1500 Euro pro Jahr fällig. Gegebenenfalls sind niederländische Sprachkenntnisse nachzuweisen, wobei gegebenenfalls das formelle Absolvieren eines Sprachkurses ausreicht.

Schon diese wenigen Beispiele zeigen, dass sich Studienwillige vorab gut einlesen sollten. Als Empfehlung zur Vorbereitung empfiehlt sich ein kompakter Ratgeber, der dieser Tage im Verlag interna erschienen ist. „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek darf als eine echte Fundgrube gelten: Das Werk im handlichen DIN A5-Format ist randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden – von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung. Anders als andere Bücher erscheint das Werk im Digitaldruck; dies gewährleistet die laufende Einarbeitung von Änderungen und Ergänzungen, was eine optimale Aktualität garantiert. Zu bekommen für 17,90 Euro im Buchhandel oder unter www.interna-aktuell.de im Internet.

Titelinformation:
Jörg Mielczarek
Studium: Studieren in den Niederlanden
€ 17,90
ISBN 978-3-939397-21-2
78 Seiten, Paperback

 

 

06.07.2007
Audrey Hepburn

Jeder kennt sie. Wer sie nicht kennt, kennt ihren Namen oder erinnert sich vage an ein schmales Gesicht mit großen dunklen Rehaugen, einem recht kecken Lächeln und einem locker fallenden Seitenscheitel. Eine grazile Figur in schwingenden, weiten Röcken, flachen Ballerinas oder im „kleinen Schwarzen“.
Eher unbekannt ist, dass sie am 04.05.1925 in Brüssel als Tochter einer niederländischen Baroness und eines englischen Bankiers geboren wurde und nach der Scheidung ihrer Eltern mit ihrer Mutter in den Niederlanden lebte und aufwuchs. Nach einer Ballettausbildung in London wanderte sie in die USA aus. 1951 tanzte sie am Broadway „Gigi“, wo sie von Hollywood entdeckt wurde. Bereits für einen ihrer ersten Filme, „Ein Herz und eine Krone“, gewann sie den Oscar für die beste Hauptdarstellerin und sie erhielt später vier weitere Oscar – Nominierungen. Ihre bis heute berühmteste Rolle ist jedoch die der lebenshungrigen Holly Golightly in „Frühstück für Tiffany“ nach dem Roman von Truman Capote.
In den 50er Jahren hatte Audrey Hepburn auch einen großen Einfluss auf die Mode – Stichwort große Sonnenbrille, weite Röcke, Ballerinas, ärmellose Kleider und das „Nickytuch“. Sie arbeitete mit dem Designer Hubert de Givenchy zusammen, der ihre Kleidung kreierte. Sie spielte in Filmen an der Seite von Humphrey Bogart, Fred Astaire, Gary Cooper, Peter O´Toole und Cary Grant. Ihre erfolgreichsten Filme sind „Ein Herz und eine Krone“ (1953), Ein süßer Fratz (1957), „Frühstück bei Tiffany“ (1961), „My fair Lady“( 1964 ) und „Wie klaut man eine Million?“ ( 1966) .
Ende der 60er Jahre zog sich Audrey Hepburn auf dem Höhepunkt ihrer Karriere beinahe völlig aus dem Filmgeschäft zurück. 1988 wurde sie zur UNICEF – Sonderbotschafterin ernannt und reiste nach Südafrika, Süd-Ostasien und Mittelamerika. Nach ihren Reisen stellte sie die Projekte in Europa und den USA vor und sammelte Geld für wohltätige Zwecke.
Sie starb 1993 an Darmkrebs am Genfer See und wurde in Tolochenaz in der Schweiz beigesetzt.