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19.04.2007
Ein Exkurs in die Welt der Düfte

 Für die meisten Menschen ist wahrscheinlich der Geruchsinn der Teil ihrer Wahrnehmung, auf den sie am wenigsten achten. Außer natürlich er wird böse gereizt- Kloake, Düngemittel auf den Feldern neben der Autobahn, Hundedreck, Schweiß, kalter Zigarettenrauch- all das fällt uns sofort auf, es sticht uns in der Nase, stört uns, zieht unsere Aufmerksamkeit mit aller Gewalt auf sich. Aber wann nehmen wir eigentlich wirklich wahr, wenn etwas gut riecht? Vor einigen Monaten wurde einem gewissen Bestseller, nochmal die volle Medienaufmerksamkeit zuteil. In diesem Buch geht es um einen jungen Mann, der in einer Welt der Gerüche lebt. Nach der Lektüre wurde einem bewusst, wie viel man eigentlich täglich von der Welt um einen herum versäumt. Man sieht die Farben, hört die Geräusche, fühlt die Straße unter den Füßen und die Kleidung auf der Haut, aber man riecht kaum, all die feinen Nuancen, die in der Luft liegen, nehmen wir kaum war. Die Information, die von der Nase stammen, werden im Gehirn einfach nach hinten gedrängt, gehen im Datenstrom unter, bleiben auf dem Weg zum Bewusstsein an einer roten Ampel stecken. Vielleicht beschäftigen sich viele Leute auch nicht übermäßig mit ihrem eigenen Geruch. Sie sprühen sich täglich mit Deo ein, benutzen ein Duschgel in einer besonders hübschen Flasche, schmieren sich mit irgendeiner pastellfarbenen Lotion ein und denken dann nicht weiter drüber nach. Andere sprühen sich von oben nach unten mit durchdringend riechenden Parfum ein und verbringen den Tag in ihre persönliche Duftwolke, die den eigenen Geruchsinn vernebelt und den der werten Kollegen, die gezwungen sind das Büro oder Klassenzimmer zu teilen, foltert. Wiederum andere gehen davon aus, dass Schweiß schließlich etwas Natürliches ist und somit gar nicht stinken kann. Wohin diese Einstellung führt, dürfte vorstellbar sein. Theoretisch kann man seine Mitmenschen schon nach dem Geruch beurteilen. Wer stinkt, bei dem bleibt man lieber auf Abstand. („Hat entweder keinen Geschmack, keinen Geruchsinn oder keine Dusche.“) Andere kann man eben gut riechen. Es gilt inzwischen als mehr oder weniger nachgewiesen, dass Menschen sich auch auf Beziehungsebene über den Geruchssinn annähern. Nicht, dass wir davon irgendetwas mitbekommen würden. Auf jeden Fall gilt: Interessiert man sich etwas näher für einen Zeitgenossen, muss die Chemie stimmen. Vielleicht sind uns deshalb manche Menschen auch auf Anhieb unsympathisch, bzw. sympathisch ohne das wir so ganz sagen könnten, warum. Sie riechen für uns arrogant, offenherzig, draufgängerisch, liebevoll, interessant, verrückt, gefährlich und so weiter. Tatsache ist, dass der Geruchsinn mehr ist, als ein hübsches kleines Körperfunktions-Spielzeug, das dem Menschen durch Zufall bei der Evolution zugefügt wurde und Parfume somit mehr als fremde Flüssigkeiten in interessant designten Flaschen.    Die Idee, den eigenen Körpergeruch etwas aufzubessern, bzw. angenehm zu überdecken ist auch gar nicht mal so neu. Bereits die alten Ägypter hatten ihre Parfüme, ihnen folgten die Römer und Araber. Schon im Koran sagt Mohammed, der Mann solle sich waschen und Parfum benutzen, sofern vorhanden. In Europa kam der Parfumtrend zunächst in Ungarn auf, im 14. Jahrhundert, und breitete sich von dort über Italien bis nach Westeuropa aus. Besonders in Frankreich gewannen Parfüme an immenser Popularität. Nicht umsonst wurde der Hof Louis´ XIV. „Le cour parfumée“ genannt. Leider ersetzten die Franzosen damals mit dem Parfüm auch Wasser und Seife.Auch in der französischen Revolution ging das Parfüm dann nicht unter. Es gab angeblich sogar ein „Parfum à la Guillotine“. Und ja, heute gibt es auch noch wundervolle Düfte zu erwerben, die nicht einfach nur süß und klebrig sind, sondern tatsächlich etwas für sich haben. In Südfrankreich liegt zum Beispiel noch immer eine Stadt mit etwa 45 000 Einwohnern namens Grasse, die seit Jahrhunderten von der Parfumherstellung lebt. Wo schon im 18. Jahrhundert Lavendel, Rosen und Nelken in komplizierten Verfahren ihrer Düfte beraubt wurden und Grenouille im Roman und Film seine Morde begeht, sitzen heute noch immer die großen französischen Parfümeur, wie zum Beispiel Fragonard oder Mollinard. Ansonsten werden die meisten Düfte heute unter den Namen großer Modelabels wie Escada, Armani, Puma etc.oder denen berühmter Personen (Naomi Campbell, J.Lo etc.) vertrieben. Ziel dessen ist es, dass sich der Kunde schon durch den Namen angesprochen fühlt. Wer würde schon ein Parfum in einer langweiligen Glasflasche kaufen, auf der einfach nur Procter & Gamble steht, anstatt eines sternförmigen Flacons mit dem Namen eines erfolgreichen Models oder eines schlanken grünen Flacons mit einem kleinen Krokodil, unter dem Lacoste steht? Wenn mir Modecreationen von Armani gefallen, dann muss mir doch auch zwingend der Armaniduft zusagen. Oder wenn ich den Duft eines berühmten Stars kaufe, dann bin ich dieser überlegenen Person doch schon zwangsläufig etwas näher. Das Auge riecht also sozusagen mit, aber es ist immer noch ein Unterschied, ob mir ein Parfum wirklich gefällt, oder ob mich ein aufwendiger Werbespot- schöne, romantische oder aggressive Bilder- überzeugt hat. Übrigens bestehen Parfüme aus drei Noten: Kopf-, Herz- und Basisnote. Die Kopfnote ist das, was man als erstes riecht und deshalb ist sie intensiver als die anderen beiden und wird von leichtfüßigen Duftstoffen (zum Beispiel Fruchtaromen) geprägt. Die Herznote tritt hervor, wenn sich die Kopfnote nach einigen Stunden verflüchtigt hat und als letztes bleibt die Basisnote, die aus lang haftenden Duftstoffen besteht, wie Moschus oder Sandelholz. Ein Parfum riecht auch nicht immer genau gleich, sondern auf jeder Haut, bei jedem Menschen anders. Wer sich also ein bisschen umsieht, findet bestimmt einen Duft, der zum eigenen Charakter passt.   So riecht der Sommer – Die Chilly Top 3 Frauendüfte: 1.Life by Esprit                         2.Miss Sixty Elixir                         3.Puma Create for Women Männerdüfte: 1.First Sunshine by Mexx                          2.Puma Create for Men                          3.Orginals pour homme by Adidas Mit freundlicher Unterstützung von Douglas, Saarbrückenund Vexxy Parfümerie, St.Ingbert.

18.04.2007
Alkoholfreie Cocktails

Endlich ist es soweit: Die ersten Sonnenstrahlen locken und man bekommt richtig Lust zusammen mit Freunden eine Sommerparty zu organisieren.
 
Doch welche Punkte muss man für eine perfekte Party beachten?
Dafür haben wir euch eine kleine Liste mit wichtigen Punkten zusammengestellt, über die man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte:

•    Location: Platz zum Tanze und gemütliche Plätzchen zum Chillen sind besonders wichtig.
•    Gästeliste: Am besten eine Woche vorher den Leuten Bescheid sagen.
•    Getränke: Als Tipp: Die Verkäufer in den Getränkemärkten wissen, was gern getrunken wird und welche Mengen ausreichen.
•    Essen: Unsere Partyrezepte eignen sich bestens!
•    Dekoration: Abhängig von der Location sowie vom Anlass/Motto. Knallig und Bunt garantieren die gute Stimmung!
•    Musik: Die Mischung macht’s, also nicht nur den eigenen Geschmack berücksichtigen. Ab und zu ein Schlager oder ein Oldie zum Mitsingen sorgt für gute Laune.
•    Evtl. Motto (z.B. Cocktailparty): Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Lustig sind besonders Mottos, die ein bestimmtes Outfit (nicht zu aufwendig oder teuer!) erfordern.

Hier haben wir dann noch ein paar leckere und fruchtige Cocktailrezepte für euch, die wir selbst getestet haben. Damit wird eure Sommerparty bestimmt ein voller Erfolg!

Summer Delight

2cl Limettensaft
3cl Himbeersirup
2 Limettenscheiben
5 Himbeeren
Sodawasser zum Auffüllen
4cl Kirchsaft

Säfte und Sirup zusammen im Long-Drink-Glas mit Eiswürfeln verrühren, mit Soda auffüllen und umrühren. Die Himbeeren ins Glas geben, die Limettenscheiben als Deko an den Glasrand stecken.

Peach Tea Cup

1 Glas Eistee (Pfirsich)
2cl frischer Limettensaft
einige Pfirsichstückchen
1 Limettenscheibe
1 Spritzer Grenadine

Einige Eiswürfel in ein Glas geben. Den Tee und den Limettensaft hinzugießen und umrühren, dann die Grenadine dazugeben.
Pfirsichstücke drauflegen und mit der Limettenscheibe am Rand dekorieren. Mit einem Trinkhalm und einem Löffel servieren.

Erdbeermargarita (ohne Alkohol)

100g frische Erdbeeren
2-3 Esslöffel Erdbeersoße oder Sirup
3 zerstoßenes Eis
4 Tl Limonensaft
Die Erdbeeren in einer Schüssel fein pürieren und über ein Cocktailsieb in den Shaker gießen. Für die Margarita eine Limone halbieren und eine Hälfte auspressen. Den Limonensaft ebenfalls über ein Cocktailsieb in den Shaker schütten und zerstoßenes Eis dazugeben. Restliche Zutaten darüber gießen. Kurz und kräftig im Shaker durchschütteln und die Margarita durch ein Cocktailsieb in ein Longdrink Glas laufen lassen.

Tipps:
–    Ein kleines Küchensieb ersetzt das Cocktailsieb, ein verschließbarer Mixbecher den Shaker
–    Wenn man keinen Eis-Crusher besitzt, kann man Eiswürfel auch ein fach in ein Küchentuch einwickeln und mit einem kleinen Hammer (nicht zu fest!) oder einem Fleischklopfer das Eis zerstoßen.
–    Himbeersirup eignet sich sehr gut als Ersatz für Grenadine und ergibt mit kaltem Sprudel gemischt ein erfrischendes Sommergetränk (Mischverhältnis je nach Geschmack ca. 1:10).
–    Gläser mit einem Zuckerrand verziert sehen toll aus. Dazu den Glasrand mit etwas Zitronensaft befeuchten und in Zucker drücken.
–    Durch das Schütteln im Shaker zusammen mit dem Eis erreicht man eine schnellere Kühlung.
–    Saft und Sirup unbedingt im Kühlschrank lagern!
–    Für viele Cocktail benötigt an Zuckersirup. Den braucht ihr aber nicht zu kaufen, er lässt sich leicht selbst herstellen: Verrühre 250gr Zucker mit 250 ml kochendem Wasser. In einer Flasche hält er sich bei kühler Lagerung mehrere Monate.
–    Eiswürfel werden zur tollen Deko, wenn man vor dem Einfrieren Minze- oder Melissenblätter in die Eiswürfelformen gibt. Auch eignen sich essbare Blüten dazu (Liste mit essbaren Blüten: http://www.bio-gaertner.de/Articles/II.Pflanzen-allgemeineHinweise/Verschiedenes/EssbareBluten.html). Natürlich eignen sich auch kleine Früchte oder Säfte zum Färben der Eiswürfel.
–    Kohlensäurehaltige Getränke nicht in den Shaker füllen!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

17.04.2007

Wann wurde das Saarland geboren? Diese Frage versucht Ludwig Linsmayer, der Leiter des saarländischen Landesarchivs mit seinem Buch „Die Geburt des Saarlandes“ zu beantworten. Dazu benutzt er Berichte von Zeitzeugen und mehrere hundert Fotographien. Insgesamt trägt Linsmeyer in seinem 424 Seiten umfassenden Werk acht Aufsätze, sechs Dokumentationen und fünf Interviews mit Zeitzeugen zusammen, die die Geschichte des Saarlandes beleuchten und zeigen, dass das Saarland kein Bundesland wie jedes andere ist. Dabei achtet er darauf, dass das Buch nicht nur etwas für Historiker ist, sondern auch für saarländische und am Saarland interessierte Leser interessant ist.
Präsentiert wurde der 3. Band der Reihe „ECHOLOT“ am 17. April 2007 in der Staatskanzlei in Saarbrücken.

 

Steckbrief:

„Die Geburt des Saarlandes. Dramaturgie eines Sonderweges“
Herausgegeben von Ludwig Linsmayer
Echolot, Band. 3.
Saarbrücken 2007
Hardcover, 424 Seiten, ca. 370 Fotografien
ISBN 3-9808556-3-5
Preis: 28,00 Euro

14.04.2007
FCS – 1860 München II 5:2 (3:1)

Es ist Freitag der 13., der FCS kämpft um den Verbleib in der Regionalliga – da darf Chilly natürlich nicht fehlen. Den knapp 4.000 Fans wurde ein wahres Fußballfest präsentiert, die Malstätter können 5:2 gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, den TSV 1860 München II, gewinnen. Für Saarbrücken trafen: Mansour Assoumani, Mahir Saglik (2 Tore), Jonathan Jäger und Mike Frantz.  Der FCS spielte an diesem wunderschönen Tag tollen Fußball und entschädigte seine treuen Fans mit einem klasse Auftritt für die vorangegangenen Spiele.

Weitere Infos unter http://www.fc-saarbruecken.de