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30.10.2006
– Mehr als nur eine Sportart

Wenn ich gefragt werde: „Was ist denn eigentlich Jazz und Modern Dance genau?“ bin ich, obwohl ich seit fast elf Jahren diesen Sport betreibe, etwas überfragt. Wie erklärt man, dass es sich bei dieser Tanzsportart, die seit etwa Anfang der 70er Jahre mit Begeisterung betrieben wird, um eine Mischung aus afrikanischen, amerikanischen und europäischen Tanzstielen handelt? Denn das, was man sich nach dieser Aussage eventuell vorstellt, hat mit diesem Turniersport eher wenig zu tun.

Die intensiven afrikanischen und amerikanischen Tanzstile trafen zur Zeit der Sklaverei aufeinander, die europäischen Einflüsse kamen nach und nach hinzu. Über die Jahrzehnte entwickelte sich eine Tanzart, die gekennzeichnet ist durch ausdrucksstarke Rhythmen, bei deren Auswahl der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, Improvisation und das Zusammenwirken zwischen den Tänzern/innen. Es gibt formal gesehen also keine starren Vorgaben, wie etwa bei Standarttänzen. Ob Klassik, Hip Hop, Pop, Folk, Latin, Folklore oder Jazz – es wird fröhlich gemischt und ausprobiert. Dieser Ideenreichtum und die damit verbundene Bewegungsvielfalt begeistern immer mehr Kinder und Jugendliche, was die derzeit ca. 5000 Tänzer und Tänzerinnen bestätigen können. Fast 400 Formationen sind deutschlandweit gemeldet – Tendenz steigend.

Im Saarland ist die Gruppe „autres choses“ (zu Deutsch: andere, sonstige Dinge) aus Saarlouis sehr bekannt, unter anderem deshalb, weil sie seit 1999 insgesamt sieben Mal Deutscher Meister im Jazz und Modern Dance und mehrmals Saarsportler und Mannschaft des Jahres wurde. Aber auch im restlichen Saargebiet existiert eine Vielzahl von Gruppen, in denen man schon in frühem Alter seine Begeisterung fürs Tanzen ausleben kann.

Ein Beispiel dafür ist der TV „Gut Heil“ Lebach, bei dem aktuell 2 Tanzgruppen im Wettkampfbereich und drei Gruppen im Nachwuchs existieren. Eine der aktiven Gruppen soll an dieser Stelle etwas näher vorgestellt  werden.

Die Gruppe „Contract“ machte ihre ersten Tanzversuche im Jahr 1995 und startete 1997 das erste Mal in der Jugendliga, um sich der Konkurrenz in ihrer Altersklasse zu stellen. Mittlerweile tanzt die Gruppe in der Regionalliga, der dritthöchsten Liga in Deutschland, und übt bereits fleißig an einem Tanz für die kommende Saison. Diese beginnt im März 2007 und umfasst vier Turniere, an denen sich die aktiven Mannschaften der Regionalliga gemeinsam messen können. Diese Turniere sind das Ziel der „Arbeit“, die nahezu sieben Monate in Anspruch nimmt. Bewertet werden die Gruppen nach zwei Tanzdarbietungen von fünf ausgebildeten Wertungsrichtern. Können diese sich jedoch nicht entscheiden, wird eine Zwischenrunde eingeschoben, um die Entscheidung zu erleichtern. Dies geschieht besonders in den höheren Ligen sehr häufig, da das Leistungsniveau hier besonders hoch liegt.

Doch egal, wie die Entscheidung der Wertungsrichter ausfällt, der Spaß kommt bei den Wettkämpfen und dem vorangegangenen Training natürlich nicht zu kurz, sodass Jazz und Modern Dance ein fröhlicher und abwechslungsreicher Ausgleich zu Schul- Uni- oder Berufsstress ist.

Solltet ihr nun Lust zum Tanzen bekommen haben, könnt ihr euch auf der Internetseite http://jmd.tanzsport.de/start.html allgemein über diesen Trendsport und die einzelnen Gruppen informieren, direkten Kontakt zu den Formationen des TV Lebach erhaltet ihr unter:   www.tv-lebach.de/Jazz-Modern-Dance.12.0.html.

 

30.10.2006
– Eine Woche voller Musik

Der Herbst und somit auch der November rücken immer näher. Für viele hat dies vielleicht keine allzu große Bedeutung, doch am Illtallgymnasium Illingen wird die Vorfreude der Palcaner auf die Woche vom 14.11. bis 19.11.2006 immer größer. Wieso? In dieser Zeit veranstaltet die Aktion Palca, die Dritte-Welt-AG des Illtalgymnasiums Illingen, nun schon zum 29. Mal das Impression Musicale. Seit den Anfängen mit einem kleinen Konzertabend mit folkloristischer Musik hat sich das Impression Musicale mittlerweile zu einem sechstägigen Musikfestival weiterentwickelt, an dem während der verschiedenen Tage der Woche beinahe jedes Spektrum von Musik abgedeckt wird. Das Impression Musicale ist – wie alle anderen Veranstaltungen der Aktion Palca –  eine Benefizveranstaltung, das heißt, dass die Künstler ohne Gage auftreten und die Einnahmen an die Projekten der Aktion Palca in der Dritten Welt gehen. Dieses Jahr wird der Erlös einer Schule in Toviklin (Benin) und einer zahnmedizinischen Ausstattung eines Gesundheitszentrums in Santa Cruz (Bolivien) zugute kommen.

Wie in den vergangenen Jahren stellt der Klassikabend am Dienstag den Auftakt für die Woche voller Musik dar. Ein Streicher-Quartett, ein Bläsertrio, ein Saxophon-Quartett und ein Klavier-Gesangs-Ensemble bieten alles, was das Klassik-Herz begehrt. Der Mittwoch wird der Abend für die Folkfreunde, die sich unter anderem an latein-amerikanischer Musik und Irish-Folk erfreuen können. Wie gewohnt findet donnerstags dann der Special-Abend statt, an dem die Bühne dem Kabarett gehört: eine Band, zusammengestellt aus Lehrern des Illtalgymnasiums, die Solokünstlerin Helen Vogt und das Comedyduo Julanda und Jääb werden ihr bestes geben, um dem Publikum eine tolle Show zu liefern. Der Freitag steht unter dem Motto Friday-Night-Fever, wobei dieses Jahr zum ersten Mal auch Rap/Hip Hop mit Sonik auf dem Programm steht. Zudem werden die Chariots Au Fire, die Rockabilly-Band The Gambles und Discovered mit Sicherheit das Publikum zum Tanzen bringen. Am Samstagmorgen wird der überregional bekannte Eddi Zauberfinger mit seinem Lieder- und Mitmachtheater das jüngere Publikum erfreuen. Samstagabends schlägt dann die Stunde des Rock. Die Metalband Flowing Tears, Pocket Lint, die Coverband Teenage Guide To Popularity aus der Region, sowie My Baby Wants To Eat Your Pussy aus Mannheim, die schon einige Musikpreise abräumen konnten, werden dem Publikum mächtig einheizen. Sonntags wird die Jazzmatinée traditionell wieder einmal eine einzigartige Musikwoche ausklingen lassen, sodass sich dann jeder bereits wieder auf das Impression Musicale 2007 freuen kann.

Die Aktion Palca würde sich sehr freuen, wenn viele Besucher an einem oder mehreren dieser Abende am Illtalgymnasium vorbeischauen würden, um mit der Aktion Palca gemeinsam für die gute Sache zu feiern.

 

 

30.10.2006

…der swahilische Ausdruck „Nakupenda“ auf deutsch „Ich liebe dich“ bedeutet?

…man sich im Saarland NIE zum Grillen einlädt, sondern nur zum Schwenken?

…man unter „Cameo-Auftritt“ das kurze, überraschende Auftreten einer bekannten Person in einem Film oder einer Serie versteht? Im Gegensatz zu einem Gastauftritt von Prominenten unterscheidet sich der Cameo-Auftritt dadurch, dass weder im Vor- noch im Abspann die bekannte Person namentlich erwähnt wird. So muss man sich also im Filmgenre gut auskennen, um solche Auftritte erkennen zu können.

 …es die Pirateninsel Tortuga aus „Fluch der Karibik“ wirklich gibt? Sie liegt vor der Nordküste von Hispaniola und gehört zu Haiti. Im 17. Jahrhundert diente sie tatsächlich als Piratenstützpunkt.

 …dass Adolf Hitler 1938 das Saarländische Staatstheater in Saarbrücken als „Gautheater Saarpfalz“ eröffnete?

 …in Rotherham, England, ein Burger-King-Restaurant innerhalb von 24 Stunden erbaut wurde? Es gilt als die am schnellsten errichtete Filiale der Welt.

 … „House of Wax“ mit Paris Hilton im Jahr 2005 für die „Goldene Himbeere“ (Preis für den schlechtesten Film des Jahres) nominiert wurde? „Gewonnen“ hatte ihn dann allerdings ein anderer Film.

…Kaya Yanar (Moderator von „Was guckst du?“) Phonetik, Philosophie und Amerikanistik studiert hat?

…Cocktail auf Deutsch „Hahnenschwanz“ bedeutet, die Wortherkunft allerdings nicht zu erklären ist?

…Keira Knightley (Elizabeth Swann in „Fluch der Karibik“) ursprünglich Maurerin werden wollte?

 …Anthony Perkins (Hauptdarsteller des Norman Bates in „Psycho“) 1992 an AIDS starb?

 …Joanne K. Rowling am selben Tag Geburtstag hat wie der von ihr geschaffene Harry Potter?

 …Patrick Süskind (Autor von „Das Parfum“) beim Drehbuch von „Vom Suchen und Finden der Liebe“ mitarbeitete?

 …Dan Brown (Autor von „Sakrileg“) wegen des Inhalts seines ersten Thrillers „Diabolus“ vom NSA (National Security Agency) eine Zeit lang beobachtet wurde?

…IKEA 1943 von dem damals 17jährigen Ingvar Kamprad gegründet wurde?

 Katharina Müller

30.10.2006
Zur aktuellen Diskussion

Derzeit werden in den Medien umfangreiche Diskussionen ausgetragen, die sich mit der Frage “Ist das Telefonieren mit dem Handy gesundheitsschädigend?“ beschäftigen.

Mobilfunkmasten in unmittelbarer Nähe von Schulen und Kindergärten sollen sogar entfernt werden.

Doch es kann Entwarnung gegeben werden, denn eine Reihe anerkannter Experten gibt an, dass diese Handystrahlung anscheinend nicht so gefährlich ist, wie viele behaupten.

TÜV Nord schreibt beispielsweise:

„Von Mobilfunk-Sendeanlagen geht nach Ansicht der deutschen Netzbetreiber keine Gefahr aus. Laut einer Messreihe des von uns im Auftrag der Initiative „Informationszentrum Mobilfunk“ (IZMF) liegen die elektromagnetischen Felder „weit unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte.“
Forderungen nach einem 100 Meter-Sicherheitsabstand der Sendeanlagen beispielsweise zu Kindergärten, Krankenhäusern oder Schulen sind demnach unberechtigt.“

Das Telefonieren mit dem Handy erhöht auch einer Studie deutscher Universitäten zufolge (u.a. Uni Bielefeld) das Risiko von Hirntumoren nicht.

Eine gemessene leichte Erhöhung der Gliome (Hirntumorerreger) bei Menschen, die seit mindestens zehn Jahren mit dem Handy telefonieren, ließe sich erst in einem internationalen Vergleich beurteilen.

Wegen der geringen Anzahl könnte es sich dabei also auch um Zufall handeln.

Deswegen braucht man keine Angst vor Elektrosmog und daraus resultierenden Hirntumoren zu haben, denn sogar nach Inbetriebnahme der UMTS-Mobilfunknetze erreichen die Messwerte nur ein Hundertstel bis ein Tausendstel des gesetzlich zulässigen Rahmens.

Oliver Vatter