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15.01.2018
Digitale Fotos am PC bearbeiten

Die Landesmedienanstalt Saarland lädt alle, die ihre digitalen Fotos gerne selbst am Computer bearbeiten möchten, am 29. und 30. Januar 2018 (Montag und Dienstag) von 16 bis 19 Uhr zum Grundkurs Digitale Bildbearbeitung ein. Dort wird gezeigt, wie Fotos von der Kamera auf den PC übertragen und die richtige Bildgröße eingestellt wird.
Anhand praktischer Beispiele erhalten die Teilnehmenden Einblicke in Farb-, Tonwert- und Fehlerkorrektur, einfache Retuschen sowie eine erste Einführung in das Arbeiten mit Ebenen.
Gearbeitet wird mit einem kostenfreien Bildbearbeitungsprogramm, das auch zu Hause genutzt werden kann. Eigenes Bildmaterial samt Kamera und Anschlusskabel kann natürlich gerne zum Kurs mitgebracht werden.
Computer-Grundkenntnisse sind unbedingt erforderlich! Teilnahmegebühr: 25 €.
Die Veranstaltung findet statt in den Räumen der Landesmedienanstalt Saarland, Nell-Breuning-Allee 6 in Saarbrücken-Burbach.
Anmeldungen telefonisch unter 0681/38988-12 oder online.

14.01.2018
Wahlhelfer bei der Bundestagswahl

Von Jan Kronauer

Ich stehe sonntags selten um halb sieben auf, aber an diesem Sonntag hatte ich eine besondere Motivation. Es war der 24. September 2017 – Bundestagswahl. Aber es war nicht einfach nur meine erste politische Wahl, ich habe mich auch als Wahlhelfer eingetragen.
Eine Option, die ich ohne den Hinweis einer Bekannten niemals in Betracht gezogen hätte, die mich aber gleich interessiert hat.

Ich wurde für ein Wahllokal in meiner Nähe eingeteilt und da um acht Uhr das Wahllokal öffnete, war ich pünktlich um viertel vor acht vor Ort. Neben mir waren noch drei andere Personen für die Morgenschicht eingeteilt. Jeder hatte seine Aufgabe: Vom Buchführen und Überprüfen der Wahlberechtigung, zur Oberaufsicht bis hin zum Vorfalten der Wahlbögen gab es genug zu tun. Meine Hauptaufgabe war es, die Wahlbögen zu falten und nebenbei eine Strichliste zu führen wie viele Wähler schon da waren. (mehr …)

13.01.2018
Terror, der um die Welt geht

Von Sebastian Klein

Charlie Hebdo am 7. Januar in Paris. Ein Ereignis, mit dem scheinbar urplötzlich die Terrorgefahr nah zu sein gewesen schien und seither auch ist. Sicherlich, wenn wir nur vom (selbst ernannten) „Islamischen Staat“ ausgehen, so mag dies stimmen. Seit der Ausrufung des Kalifats im Juni 2014 ist der IS präsenter denn je. Entstanden ist er dabei aber tatsächlich schon 2003 und geht auf den irakischen Widerstand (bewaffnete Gruppierungen, die gegen die Besetzung des Iraks durch die USA (Irakkrieg) kämpften) zurück. Ab 2004 operierte die Organisation als „al-Qaida im Irak“, 2007 als „Islamischer Staat“ im Irak, und 2011 als „Islamischer Staat“ im Irak und in Syrien. Mit der Ausrufung des Kalifats und der einhergehenden Umbenennung in „Islamischer Staat“ versuchte sich die Gruppe international zu profilieren. Das Kalifat stellt dabei aber auch einen richtigen Staat mit eigenen Gesetzen und Regierung dar. Sie regulieren das Leben der Bevölkerung aufs Äußerste, jede Zuwiderhandlung kann die öffentliche Hinrichtung zur Folge haben. Dies hat natürlich zum größten Teil ungebrochener Gehorsam zur Folge.

Der erste definitiv dem IS zuzuordnende Anschlag war am 23. September 2014 in Australien mit zwei verletzten Polizisten. Einen Tag darauf wurde in Algerien ein französischer Tourist enthauptet. Bis Ende des Jahres wurden in sechs verschiedenen Ländern (inklusive Frankreich) insgesamt sieben Menschen getötet und 35 verletzt. Dementsprechend, und da es einen sichtbaren politischen Hintergrund hatte sowie mit Paris eine Weltstadt in unserer Nähe traf, hat der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo mit anschließender Verfolgungsjagd und zwei Tage späterer Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt durch dieselben Täter das Sicherheitsgefühl stark beschädigt. Und die nachfolgenden Monate haben dieses keinesfalls verbessert: (mehr …)

12.01.2018
Der Traum von Tokio 2020

Von Alisa Sterkel

Den Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland in Saarbrücken kennt wohl jeder Saarländer. Viele wissen jedoch nicht, dass hier und andernorts im Saarland nicht nur für Olympia, sondern auch für die Paralympics trainiert wird. Bei der Arbeit von und mit behinderten und nicht behinderten Sportlern macht es jedoch keinen Unterschied, ob um olympische oder paralympische Medaillen gekämpft wird, denn: „Leistungssport ist Leistungssport“, so Edmund Minas, Vizepräsident des BRS Saarland (Behinderten- und Rehabilitationssportverband Saarland e.V.).

Für Minas war Sport schon von klein auf ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Seit seinem 6. Lebensjahr leidet er an einer ausgeprägten Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose), die seiner Begeisterung für den Sport allerdings keinen Abbruch tun konnte: „Am Anfang habe ich Volleyball gespielt, dann Sitzball, Tischtennis, ich habe eigentlich fast alles mitgemacht, was der Verein so angeboten hat.“ (mehr …)