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01.11.2016
Verkaufsverbot gefordert

energyGesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling weist angesichts einer neuen Studie erneut auf Risiken der vemeintlichen Wachmacher hin und sieht in einem Verkaufsverbot solcher Getränke die einig sinnvolle Lösung

„Gesundheitliche Abstürze sind hier bei regelmäßigem und übermäßigem Konsum vorprogrammiert. Gerade der regelmäßige Genuss von Energy Drinks in Kombination mit Alkohol, wie beispielsweise als Wodka Energy, schadet den Jugendlichen in ihrer körperlichen Entwicklung erheblich“.

Aktuelle Forschungen zeigen, dass der Konsum einer Mischung der Energygetränke mit hochprozentigem Alkohol offenbar ähnliche Auswirkungen wie beim Kokainkonsum hervorruft.

Panikattacken, akute chronische Herz-Kreislaufstörungen, Herzrasen, Bluthochdruck, bis hin zu Nierenversagen können als Folgen der hohen Koffeinkonzentration in Kombination mit Alkohol auftreten.

„Niemand kommt auf die Idee, einem Kind mehrere Espressi zu verkaufen, bei Energydrinks mit gleichen und zum Teil höheren Koffeingehalten ist das Gefahrenbewusstsein aber nicht vorhanden“, sagte Kolling.

„Wir alle haben auch eine Verantwortung der Gesundheit unserer Jugendlichen gegenüber und sollten uns schleunigst darüber klar werden. Der Verkauf von Energy Drinks muss verboten werden. Wir sehen uns in der Gesundheitspolitik dabei in der Verantwortung und prüfen weitere Schritte.“ Auch ein Verkaufsverbot wolle man erneut diskutieren, so Kolling.