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24.06.2017
Es ist nicht alles Gold, das glänzt

Von Kristina Abraschkin, Maike Sonntag und Fabian Hennes

(Galileo-Schule Bexbach)

Instagram ist eine soziale Plattform, die auch für Android und iOS zum Download verfügbar ist, mittlerweile kann man sie jedoch auch auf dem Laptop aufrufen.

Auf Instagram kann man mit seinen Freunden tolle Ereignisse in Form von Bildern und Videos teilen. Es gibt zwei Funktionen auf Instagram. Zum einen kann man sein Konto auf „privat“ einstellen, bei dieser Funktion müssen dir Leute eine Abonnentenanfrage schicken, die du daraufhin annehmen kannst. Zum anderen kannst du dein Profil öffentlich stellen, sodass alle Leute deine Beiträge sehen können. Eine weitere Funktion ist das Liken, Kommentieren und Verlinken auf und unter den Bildern.

Beiträge, die dir gefallen, kannst du in deinem „privaten Bereich“ speichern, diese Beiträge kannst nur du sehen. Besondere Erlebnisse kannst du mit anderen Leuten in deiner Story teilen, dieses Erlebnis ist nur 24 Stunden verfügbar. Du kannst auch eine Nachricht versenden oder auf die Story antworten ohne deine privaten Daten rausgeben zu müssen.

Die Erfinder von dieser Plattform, die 2010 erschienen ist, sind Kevin Systrom und Mike Krieger. 500 Millionen aktive Nutzer gibt es auf Instagram, davon sind 300 Millionen jeden Tag auf Instagram aktiv. Die beiden Entwickler wollten selbständig sein und keinen Chef besitzen, sie waren auf der Universität Stanford in einem Eliteprogramm beteiligt. Anfangs war ihnen nicht bewusst was daraus werden würde, zuerst hatten sie 25 000 Leute in der Community und waren erstaunt darüber. Die App verwenden viele Leute, auch wir. Sie ist gut zum Teilen der Bilder und Videos und ein guter Anlaufpunkt um neue Leute kennenzulernen.

Doch Instagram hat auch negative Seiten, es spielt jungen Menschen beispielsweise ein unerreichbares Schönheitsideal vor: Models posten Bilder, die andere Mädchen inspirieren genauso auszusehen- ein schönes Gesicht, dünne Taille und anderes.

Im Extremfall werden sogar Beiträge über Selbstmord geteilt. Dort posten Betroffene Beiträge, in denen sie sich selbst verletzen, wie zum Beispiel ritzen oder ähnliches. Dazu gibt es auch eine Geschichte: Ein Mädchen namens Beyza, die eine Instagram Seite besaß und auf dieser Plattform sowie auch in der Schule gemobbt wurde. Sie bekam Kommentare wie „Du bist hässlich und fett“ und andere Beleidigungen. Unter anderem bekam sie ein Video geschickt, in dem eine Anleitung zum Selbstmord enthalten war. Daraufhin erhängte sie sich in ihrem Zimmer auf ihrem Hochbett. Als der Versuch sich selbst umzubringen scheiterte und sie bewusstlos wurde, lag sie zwei Wochen im Koma, daraufhin starb sie.

Ein Tipp von uns an euch: Es ist nicht alles Gold, was glänzt und man sollte nicht alles glauben, was auf der Plattform steht. Wir raten Leuten, die in der gleichen Situation sind, sich Hilfe zu holen und mit jemandem zu reden. Kommentare in denen man beleidigt und kritisiert wird, sollte man löschen und ignorieren.

Verstelle dich nicht für andere und bleib so wie du bist, denn jeder Mensch ist auf seine eigene Art und Weise perfekt!