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25.06.2017
am 08. Juli wird der Skatepark Theley gerockt

Foto: Volcano e.V.

Größer, höher, weiter gilt auch in der Musikszene und kleinere Festivals sterben immer mehr aus. Sie sind nicht rentabel und dadurch uninteressant. Den Machern des Volcano ist vor allem eins wichtig: gute Musik und ein friedvolles und tolerantes Miteinander. In diesem Jahr geht das beschauliche Festival bereits in die neunte Runde. Am Samstag, 8. Juli, treten im Skatepark in Theley zehn Bands auf und verwandeln das Skateareal in ein Festivalgelände.

Das Volcano Festival legt großen Wert auf Individualität und Vielfalt. Um diesem Anspruch nach zu kommen, versuchen die Veranstalter auf ihrer Bühne Künstlern unterschiedlichster Couleur und Stilrichtungen einen Raum zu bieten. Zusammen mit einem vielfältigen Rahmenprogramm und Infotischen aller Art ist das Festival so bunt, wie das Publikum, das es erreichen will. Das Volcano bietet ein offenes Programm für offene Leute. Um die Teilhabe aller Menschen, die feiern und Spaß haben wollen zu gewährleisten, versucht das Team rund um Yannick Meisberger alle Preise so niedrig wie möglich zu halten und setzt auf die Partizipation der Besucher. Es soll damit zugleich eine nicht-kommerzielle Alternative zu überteuerten Mainstream-Veranstaltungen geboten werden, wo das Name-Dropping und der massenhafte Konsum von Bands und anderem Kram vor dem Spaß an der Musik und der Freude am Miteinander-Sein steht – und das oft noch in Verbindung mit aggressiven Security. Das gibt’s beim Volcano nicht. Dem Team liegen vor allem das Wohlbefinden und der Spaß der Besucher und Künstler am Herzen. Die jungen Organisatoren möchten die Festivalpilger mit bekannten oder unbekannten Bands einheizen und versuchen dabei auch lokalen Musikern und Newcomern ein Forum zu bieten. In diesem Jahr werden neben dem Headliner „Sondaschule“ auch die Band „Terrorgruppe“ an den Start gehen und für eine ordentliche Portion Rabatz sorgen. Weitere Bands sind „Rantanplan“, „Radio Havanna“, „Lygo“, „Not Available“, „Tony Gorilla“, „Waste of Mind“, „ Donner Karlsson“ und „Tides“.

Das Unterfangen VOLCANO hängt wesentlich von der Solidarität zwischen Helfern, Künstlern, Partnern und nicht zuletzt von den Besuchern ab. Damit das friedliche Beisammensein funktionieren kann, ist auf dem Festival jegliche Art von Intoleranz (Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie etc.) fehl am Platz. Daher sind rechte, rassistische und nationalstaatliche Symbole und Kleidungsstücke auf dem Festivalgelände unerwünscht. Dieser Konsens ist den Veranstaltern wichtig, um eine Atmosphäre zu gewährleisten, innerhalb derer sich alle wohl fühlen können.

Foto: Volcano e.V.