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24.08.2017
Teil II

©Filmfest München/Kurt Krieger

Chilly: Wie kam es dazu, dass du bereits 2003, vor deinem Studium, eine eigene Produktionsfirma „süsssauer Film“ gegründet hast?

Nico: Ich hatte ja vor dem Studium schon Filme gemacht und hielt es für nötig die unter einem Dach zu produzieren. Wenn man Filme macht hat man eigentlich automatisch eine Firma, steuerlich betrachtet und dann kann man der Sache gleich auch einen Namen geben. Das habe ich getan, weil ich den Namen auch so schön fand. Dieses „süß“ und dieses „sauer“ spiegelt genau das wieder, was Mockumentaries wiederspiegeln, diese zwei Seiten, dieses polarisierende zwischen zwei Polen stehen, auch das, was normale, konventionelle Filme haben, Drama und Komödie, Süßes und Saures. Deswegen fand ich den Namen perfekt und war glücklich, dass den in Deutschland noch niemand hatte.

Chilly: Wie schwer ist es denn als junger Filmemacher unabhängig zu produzieren?

Nico: Das ist nicht so einfach. Ich mag die Unabhängigkeit, möchte quasi nicht in Abhängigkeiten kommen, aber gleichzeitig weiß ich, dass man Filme nicht ohne Geld produzieren kann. Aber ich habe mich schon in meinem Studium damit auseinandergesetzt, dass man auch günstig Filme drehen kann, (mehr …)

23.08.2017
Teil I

Chilly: Für uns als Jugendmagazin wäre es interessant zu erfahren wie du im Jugendalter zum Filmemachen gekommen bist. In welchem Alter hast du damit angefangen?

Nico:  Ohne daran zu denken, habe ich mit 15 immer die Urlaubsvideos gedreht und daran Spaß gefunden, ohne zu wissen, was da sozusagen passiert. Das hat mich fasziniert und bereichert, ich habe das Material auch geschnitten, obwohl ich gar keinen Schnittrechner hatte, also mit dem Videorecorder, den es damals noch gab. Und dann wuchs diese Neugierde, was Film alles sein kann. Mit 16 habe ich dann begonnen Filme zu machen.

Chilly: Als es dann an die Filmhochschule ging, war für dich sofort klar, dass du Regie studieren willst oder kamen auch andere Bereiche wie Kamera in Frage?Nico: Mit 19, nach dem Abitur stand für mich fest, dass ich Filmemacher werden will. Natürlich überlegt man dann, was einem liegt, Kamera, Schnitt, Regie usw. Aber ich war immer an der Gesamtgestaltung eines Films interessiert und das ist nun mal die Regie. (mehr …)

06.06.2017
Fernsehpremiere am 09. Juni 2017 auf ARTE

Saarland Medien, Premiere “ In Wahrheit – Mord am Engelsgraben“ am Dienstag (30.05.2017) im Schloßkeller in Saarbrücken.

Anlässlich der bevorstehenden TV-Erstausstrahlung des im Saarland gedrehten Krimis In Wahrheit – Mord am Engelsgraben hat die Saarland Medien in das Theater des Saarbrücker Schlosses eingeladen. In einer Preview wurde der 90minütige Spielfilm Ehrengästen präsentiert, darunter zahlreiche Vertreter der Politik, der Medien und das Filmteam – darunter mit Rudolf Kowalski auch einer der Protagonisten. Die Hauptdarstellerin Christina Hecke, die die Ermittlerin Judith Mohn spielt, war per Videobotschaft zugeschaltet. (mehr …)

» Kino
08.03.2017
Wie der Film aus den Achtzigern heute noch begeistert

Von Nina Baltes

Fünf Schüler, ein Samstagmorgen in einer US-amerikanischen Highschool, Nachsitzen. Fünf Schüler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, müssen aus verschiedensten Gründen einen Samstag in der Schule verbringen – doch nach langen Gesprächen erkennen sie, wie ähnlich sie sich eigentlich sind.

Das Drama unter der Regie von John Hughes wurde im Jahre 1985 veröffentlicht. Darin spielt unter anderem die Achtziger-Schauspielerin Molly Ringwald mit, welche bereits aus Klassikern wie Sixteen Candles oder Pretty in Pink bekannt ist. (mehr …)