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12.06.2018
Wie die Karriere des Regisseurs in St. Ingbert begann | TEIL V

Von Sandra Cavallaro

Chilly: War es von Beginn an dein Ziel eine Filmhochschule zu besuchen?
Florian: Ja, ich hatte auch eigentlich geplant direkt zu studieren. Das hat dann leider nicht direkt funktioniert, ich musste mich sehr oft bewerben. Aber es war immer klar, wenn ich etwas in die Richtung Kinofilme machen will, dann geht das am besten über die Filmhochschule, weil es einfach eine Stufe ist, auf der man das Arbeiten an einem professionellen Filmset lernen kann und gleichzeitig gibt es eine gewisse Aufmerksamkeit. Die Filme, die an Filmhochschulen entstehen, kriegen andere Aufmerksamkeit auf Filmfestivals. Es gibt extra Veranstaltungen, zu denen Produzenten eingeladen werden, man wird mit der Branche bekannt gemacht, es gibt da Verknüpfungen in den professionellen Filmbetrieb, es gibt einfach eine Brücke zur richtigen Filmwelt und die kann man dann mit Glück (mehr …)

11.06.2018
Wie die Karriere des Regisseurs in St. Ingbert begann| TEIL IV

Von Sandra Cavallaro

Chilly: Marleens Geschichte basiert ja auf einem Abenteuer, was sie einige Überwindung kostet. Bist du selbst ein abenteuerfreudiger Mensch, würdest du so eine ungeplante Reise wie Marleen antreten?
Florian: Ja, ich denke schon. Ich habe zwar so einen Roadtrip alleine noch nicht gemacht, aber bin mit 20, einfach so mit Freunden, mit zwei Autos an die französische Küste gefahren und habe dann dort Urlaub gemacht, mehr oder weniger ungeplant. Ich reise auch weiterhin viel um die Welt, bin mit meiner Frau auch viel unterwegs. Wir reisen auch sehr gerne individuell und nicht so durchgeplant, sondern versuchen uns manchmal einfach treiben zu lassen und ein Abenteuer zu erleben. (mehr …)

10.06.2018
Wie die Karriere des Regisseurs in St. Ingbert begann | TEIL III

Von Sandra Cavallaro

Chilly: Gab es für die anderen Rollen ein größeres Casting?
Florian: Längere Castings gab es für die Figur Ben, da haben wir mehrere Schauspieler gecastet, aber Marc Benjamin war auch einer, den wir immer im Blick hatten und uns dann auch im Casting überzeugt hat. Emma Drogunova, die die YouTuberin spielt, hat uns auch im Casting wirklich überzeugt. Da hatten wir auch ein paar andere Schauspielerinnen, die vom Papier her interessanter für uns klangen, Emma war ein Neuling, den wir noch nicht kannten. Sie hat Zoe aber schon so fantastisch im Casting gespielt und so gut mit Jella funktioniert, man muss ja auch sehen, wie die Schauspieler zusammen funktionieren. Marc wurde auch mit Jella gecastet. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht den beiden zuzuschauen. Und bei Emma war es so, sie kam als letzte im Casting, aber hat uns richtig umgehauen mit der Art, wie sie Zoe interpretiert hat, sie hat sich auch sehr gut vorbereitet und sich diese Figur aus verschiedenen Channels zusammengesucht, hat es natürlich sehr übertrieben, aber auch sehr lustig dargestellt. (mehr …)

09.06.2018
Wie die Karriere des Regisseurs in St. Ingbert begann|TEIL II

Von Sandra Cavallaro

Chilly: Jetzt war mit „Vielmachglas“ dein erster Spielfilm gleich ein Roadmovie. Sind solche Filme nach deinen Erfahrungen, auch aus anderen Produktionen, die aufwändigsten?
Florian: Es ist auf jeden Fall sehr kompliziert einen Road-Movie zu drehen. „Vielmachglas“ ist ja eigentlich ein Sommerfilm und es sieht im Film auch so aus als würde ständig die Sonne scheinen, es hat aber eigentlich nie die Sonne geschienen. Das Wetter war wirklich ein großes Problem, wir haben auch zweimal abbrechen müssen wegen Gewitter. Das sind natürlich alles Gegebenheiten, die einem nur bei einem Road-Movie widerfahren können, bei einem Kammerspiel in einem Studio ist man da natürlich wetterunabhängig. Wir haben eben auch versucht möglichst viele Szenen wetterunabhängig zu drehen, die Fahrten die man sieht mit dem Omnibus, oder Matthias und Jella im Auto, das sind alles Szenen, die wir im Studio (mehr …)