Nächste Redaktionssitzung 05. Mai

Die nächste Redaktionssitzung findet am 05. Mai ab 11.30 Uhr in den Redaktionsräumen in der Mainzerstraße 30 in Saarbrücken statt. Alle Interessierten, auch ohne journalistische Kenntnisse, sind ganz herzlich willkommen. Wir bitten um Anmeldung unter post@chilly-magazin.de

» Kino
09.03.2018
Von Taryn Brumfitt am 5. Mai 2018 um 20 Uhr in Saarbrücken

FrauenGenderBibliothek Saar, FF Verein für Frauenbildung und –kultur, Cinédames und Kino achteinhalb präsentieren anlässlich des internationalen Anti-Diät-Tages den Film „Embrace – Du bist schön“.

Über den Film: Medien, Werbung und Gesellschaft geben ein Körperbild vor, nach dem wir uns selbst und andere immer wieder bewerten und verurteilen. Die australische Fotografin und dreifache Mutter Taryn Brumfitt wollte das nicht mehr hinnehmen. Sie postete ein ungewöhnliches Vorher/Nachher-Foto ihres fast nackten Körpers auf Facebook und löste damit einen Begeisterungssturm aus. Durch ihren Post, der über 100 Millionen Mal in den sozialen Netzwerken angesehen wurde, rückte sie das Thema Body Image in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Gleichzeitig befreite sie sich selbst von dem ungesunden Streben nach dem „perfekten“ Körper. Mit ihrem Dokumentarfilm möchte Brumfitt allen, die unter den vermeintlichen Schönheitsidealen leiden, einen Gegenentwurf vorstellen: EMBRACE!
Taryn Brumfitt begibt sich auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Sie trifft auf Frauen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Bodyshaming und Körperwahrnehmung haben. Der Film inspiriert und verändert die Denkweise über uns und unsere Körper. Taryns Botschaft lautet: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast! Zu den Protagonisten des Films zählt auch Nora Tschirner (KEINOHRHASEN, SMS FÜR DICH, Tatort: Weimar), die zugleich als Executive Producerin (mehr …)

15.12.2017
neue Chilly erschienen

Chilly – das junge Magazin im Saarland, rollt diesmal den roten Teppich aus! Das von Jugendlichen in ehrenamtlicher Arbeit erstellte Magazin greift diesmal unter anderem Themen wie „Ein Tag für die Demokratie – als Wahlhelfer aktiv werden“, der „Weg zum Instagram Profi“ und die Arbeit des Landesjugendrings auf. Darüber hinaus haben sich die jungen Redakteurinnen und Redakteure vielen anderen spannenden Themen gewidmet und ein 64-seitiges Magazin auf die Beine gestellt. „Unsere Chilly-Redakteure waren für diese Ausgabe im Saarland und in Deutschland unterwegs, um spannende Interviews und Reportagen in die neue Ausgabe zu bringen“, so Chefredakteurin Kathrin Funck.

Chilly erscheint heute wieder kostenlos an allen weiterführenden Schulen und an ausgesuchten Locations im Saarland. (mehr …)

25.08.2017
Teil III

©Filmfest München/Kurt Krieger

Chilly: Du bist ja auch schon mal selbst drei Jahre Juror gewesen beim Jugendvideopreis. Warum sind solche Preise für den Filmnachwuchs so wichtig?
Nico: Das Tolle ist, dass sich dort alle Altersgruppen bewerben können, auch Kinder und die Arbeit beim Deutschen Jugendvideopreis war eine wirklich tolle Erfahrung für mich. Es ist sehr interessant, wie die Kids noch ganz unverblümt Sachen probieren, z.B. Animationsfilme. Das ist einfach wahnsinnig bunt und ich fand es toll, welcher Nachwuchs da heranwächst! Da merkt man auch, dass es wichtig ist, dass junge Leute Bestätigung bekommen, auch wenn sie keine guten Filme machen, aber wenn sie etwas gemacht haben, wo man sagen kann: „Das ist noch kein perfekter Film, aber in der Sache hast du Talent!“ Das muss man diesen jungen Leuten mitteilen und sie zum Weitermachen motivieren, weil man diesen Mut braucht als junger heranwachsender Künstler. Da tut es gut von außen, von einer Jury, zu hören, dass man auf einem guten Weg ist. Es ist immer sehr schade, wenn Talente es nicht schaffen, weil sie nicht entdeckt wurden und das Pech hatten, dass sie keine Jury mal irgendwo lobend erwähnt hat. In meinen Fall war das auch so, dass meine Filme erstmal keine Preise gewonnen haben, was ich sehr blöd fand, aber definitiv berechtigt war. (lacht) Aber als es dann anfing mit der ersten lobenden Erwähnung, hat mir das wahnsinnig Mut gegeben weiterzumachen. Das ist total wichtig. Das Weitermachen! Mit diesem Ansatz habe ich eben gerne mitgemacht in dieser Jury und kann das nur empfehlen. (mehr …)

24.08.2017
Teil II

©Filmfest München/Kurt Krieger

Chilly: Wie kam es dazu, dass du bereits 2003, vor deinem Studium, eine eigene Produktionsfirma „süsssauer Film“ gegründet hast?

Nico: Ich hatte ja vor dem Studium schon Filme gemacht und hielt es für nötig die unter einem Dach zu produzieren. Wenn man Filme macht hat man eigentlich automatisch eine Firma, steuerlich betrachtet und dann kann man der Sache gleich auch einen Namen geben. Das habe ich getan, weil ich den Namen auch so schön fand. Dieses „süß“ und dieses „sauer“ spiegelt genau das wieder, was Mockumentaries wiederspiegeln, diese zwei Seiten, dieses polarisierende zwischen zwei Polen stehen, auch das, was normale, konventionelle Filme haben, Drama und Komödie, Süßes und Saures. Deswegen fand ich den Namen perfekt und war glücklich, dass den in Deutschland noch niemand hatte.

Chilly: Wie schwer ist es denn als junger Filmemacher unabhängig zu produzieren?

Nico: Das ist nicht so einfach. Ich mag die Unabhängigkeit, möchte quasi nicht in Abhängigkeiten kommen, aber gleichzeitig weiß ich, dass man Filme nicht ohne Geld produzieren kann. Aber ich habe mich schon in meinem Studium damit auseinandergesetzt, dass man auch günstig Filme drehen kann, (mehr …)