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17.02.2016
Interview mit einer saarländischen Romanautorin

Foto von Deana Zinssmeister

Foto von Deana Zinssmeister

Von Laura Meyer und Sandra Cavallaro

Chilly: Wie und in welchem Alter sind Sie zum Schreiben gekommen?

Deana Zinßmeister: Ich bin nicht die Autorin, die schon früher Tagebuch geführt hat oder die gerne Kurzgeschichten geschrieben hat. Ich war in Deutsch sehr gut gewesen, rhetorisch sehr gut, die deutsche Sprache hat mir immer sehr viel Freude bereitet, aber ich hatte nie den Hang gehabt, ein Buch zu schreiben, weil ich der Ansicht war, dass nur Menschen, die schon irgendwo Kontakt mit solchen Buchschreibern haben, also dass die Tante geschrieben hat oder die Mutter ist Schriftstellerin, dass das für die dann automatisch so eine Aufgabe ist, ein Buch zu schreiben. Es hat mir einfach Spaß gemacht, mir eine Geschichte für mich selbst auszudenken, das war eine sehr schöne, abendfüllende Sache gewesen, das war ein Hobby und nachher habe ich dann eine Geschichte erfunden, die immer mehr Zeit und Raum eingenommen hat. Ich habe gemerkt: Egal was ich gemacht habe, ich habe immer darüber nachgedacht, wie kriege ich die Protagonisten von A nach B, welchen Schurken kann ich noch erfinden und dann habe ich mich mit der Historie beschäftigt. Und weil ich ja nicht vor hatte, ein Buch zu veröffentlichen, habe ich mir auch sehr viel Zeit gelassen. 13 Jahre habe ich an meinem ersten Werk geschrieben und hatte zwischendurch auch immer Phasen, in denen ich alles vernichten wollte, weil ich gedacht habe: „Oh je, das ist zu viel Arbeit und meine ganzen Gedanken hängen da dran und ich verbrenne das jetzt.“ Ich habe wirklich vor dem Kamin gesessen und wollte die Seiten verbrennen und dann hat es mich aber doch so ein bisschen gefuchst und dachte: „Naja, was ist, wenn du mal noch älter bist? Bist du dann traurig, weil du die Geschichte nicht zu Ende geschrieben hast?“ (mehr …)

15.02.2016
Das Musical in der Congresshalle Saarbrücken

Von Sandra Cavallaro

Der kleine PrinzImmer wieder gab es Versuche, den magischen Stoff aus Antoine de Saint-Exupérys bekanntesten Werk auf die Bühne zu bringen, letztes Jahr sogar eine Kinoverfilmung.

Die Geschichte des kleinen Prinzen, der von einem fernen Stern auf die Erde kommt, hat schon viele Kinder in eine traumhafte Welt entführt – eine Welt voll Phantasie.

Doch genauso richtet sich das Buch an Erwachsene, mit dem Ziel in ihre manchmal versteinerten Herzen einzudringen und sensibel für die wichtigen Dinge zu machen. „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ lernt der kleine Prinz vom Fuchs, den er sich durch Zähmen vertraut und zum Freund macht. Seine Fragen nach dem Warum klingen zunächst wie ein Kinderspiel. Dabei wird vom Lebenssinn, von Verantwortung, von Freundschaft und Liebe erzählt.

Und wie können große Gefühle noch unmittelbarer und eindringlicher die Herzen der Menschen erreichen? Die Antwort ist einfach: mit Musik.

Im Dezember 2015 feierte das Musical von Deborah Sasson und Jochen Sautter Premiere, am 19. Februar 2016 wird es in der Saarbrücker Congresshalle aufgeführt.

Mit neusten Möglichkeiten der Bühnentechnik wird die nun über 70 Jahre alte Geschichte neu auferstehen gelassen.

 

Foto: © 2016 susannah v. vergau / photos4dreams

07.02.2016
Rock Synphonies am Bostalsee

Von Lena Holzer

David GarretDavid Garret

Rock Synphonies am Bostalsee

Wenn 8000 Menschen an den Bostalsee im nördlichen Saarland kommen, ist entweder verdammt gutes Wetter oder es kommt ein wirklich cooler Künstler zum Open-Air Konzert. Beim Konzert von David Garret am 26.6.2015 war beides gegeben.

Das Wetter war so fantastisch, dass man die 20 Minuten Fußweg vom Parkplatz bis zum Einlass fast sogar genießen konnte. Als dann alle ihren Sitzplatz, dank kompetenter Ordner gefunden hatten, konnte es auch losgehen. Wie bei jedem größeren Konzert gab es auch hierbei ein Vorprogramm. Dies wurde von der Pianistin Valentina Barbor gestaltet, die von David Garret unterstützt wird. Dieser zog dann auch nach drei Liedern im Vorprogramm mit „Let me entertain you“ durch die Menge in Richtung Bühne. Damit hatte er schon die Herzen der Zuhörer auf seiner Seite. Aber wie kann man einen so gut aussehenden Kerl, der auf der Bühne Anekdoten mit Fans oder seiner Mutter erzählt und so wundervoll Geige spielt, auch nicht in sein Herz schließen? (mehr …)

30.01.2016
Fack ju Göhte 2

Fack Ju Goethe 2von Sandra Cavallaro und Laura Meyer

Pünktlich zum Schulbeginn startet die Schulkomödie in den Kinos – und zwar richtig durch. Mit mehr als sieben Millionen Zuschauern wurde „Fack ju Göhte“ der erfolgreichste Film 2013. Nach solch einem großen Erfolg kann ein zweiter Teil tief fallen. Diese Fortsetzung bricht jedoch alle Quotenrekorde. Nie zuvor haben nach nur 17 Tagen fünf Millionen Menschen einen deutschen Kinofilm gesehen. (mehr …)