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14.11.2019

Der LSVD Saar, Lesben-und Schwulenverband Saar, lädt morgen, den 15. November 2019 um 19:00 Uhr in seiner Veranstaltungsreihe Gegenwind zu einer Lesung mit Autorin Nadine Roth, die mit ihrem Buch SAME LOVE, in Romanform dieses Thema in einer Schulklasse beschrieben hat, ein.

Nadine Roth schreibt über ihr Buch: »LOVE IS LOVE«, denn die siebzehnjährige Sam will nur eins in ihrem Leben: glücklich sein. Doch wenn sie in den Armen ihres Freundes Robin liegt, ist sie ganz und gar nicht glücklich. Es fühlt sich falsch an. Unvollständig. Erst als die neue Schülerin Romy wie ein Wirbelwind nicht nur ins Klassenzimmer, sondern auch in Sams Leben platzt, sind da mit einem Mal die Gefühle, die sie sich bei Robin so sehnlich gewünscht hat. Die sich richtig anfühlen und vor denen Sam sich dennoch fürchtet. Es kann doch nicht sein, dass sie sich ausgerechnet in eine Frau verliebt! Oder doch? Und selbst wenn – hat diese Liebe überhaupt eine Chance in einer Welt voller Intoleranz, Vorurteilen und Tabus.

Same Love ist eine Geschichte über ein Coming-out und die ganz große Liebe. Romantisch, einfühlsam und vor allem auch gut geschrieben.

Die Autorin Nadine Roth wurde 1993 in Karlsruhe, Baden-Württemberg geboren und lebt noch heute mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in der Nähe ihres Geburtsortes. Schon früh steckte sie ihre Nase gern in Bücher und tut dies bis heute noch. Das Schreiben war für sie nur ein anfängliches Hobby, bis sie ihren Debütroman »Bloody Mary« im Schweizer Sternensand Verlag veröffentlicht hat. Daraufhin folgte ihre Dilogie »SAME LOVE«, in der es um die Liebe zweier junger Frauen und deren Coming Out geht.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Veranstaltungsort: LSVD-Checkpoint, Mainzer Str. 44, 66121 Saarbrücken

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Bundesprogramm Demokratie Leben! und der LHS. Der LSVD Saar veranstaltet SAME LOVE in Kooperation mit dem Frauenbüro der LHS, der FrauenGenderBibliothek und dem Queer Referat des AStA der Universität des Saarlandes.

12.11.2019

PROVOKANT, GANGSTA, MACHO – mit diesen Begriffen verbindet vermutlich der ein oder andere Deutschrap. Spätestens seit Kollegah und Farid Bang gesellt sich der Aspekt des „Antisemitismus“ hinzu. Doch hat deutscher Rap wirklich ein ernsthaftes Antisemitismus-Problem? Wie besorgniserregend ist die Lage in Deutschland? Wirkt sich die zunehmende Verrohung der Gesellschaft etwa auch auf die jüdische Gemeinschaft negativ aus?
Die jüngsten Ereignisse in Halle sowie die stetige Zunahme antisemitischer Angriffe scheinen diese Annahmen zu bestätigen.
Besonders im Internet sind Hass und Hetze so stark ausgeprägt, dass sie eine Plattform und Nährboden für Radikalisierung bieten. Wenn im Netz artikulierter Hass, intensiviert durch multimodale Äußerungen in der realen Welt in Gewalt mündet, dann ist dies mehr als ein Alarmzeichen.

Diesen Fragen gehen der saarländische Rapper Eike Staab aka EstA, der aus Israel stammende und in Berlin lebende Rapper, YouTuber und Buchautor Ben Salomo sowie Karolina Kowol, Projektleiterin der Kampagne „#DoppelEinhorn“ am 28. November 2019 um 19:00 Uhr auf den Grund.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Im Anschluss wird zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Hier geht’s zur Anmeldung.

Veranstaltungsort: Club SOHO – Kaiserstraße 10, 66111 Saarbrücken
10.11.2019
Universität des Saarlandes (UdS), Foto: Oliver Dietze

Universität des Saarlandes (UdS)
Foto: Oliver Dietze

Die Fächer Chemie, Biologie oder Geschichte lernt jeder in der Schule kennen. Was die Anforderungen eines entsprechenden Studienfachs sind, wissen Abiturienten aber oft nicht so genau. Im Schnupperstudium der Universität des Saarlandes erhalten sie davon eine detailliertere Vorstellung und erfahren auch, was Studienfächer wie Data Science and Artificial Intelligence, Deutsch-französische Studien oder Quantum Engineering bieten. Das kostenlose Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die von November bis Ende Januar ausgewählte Lehrveranstaltungen der Saar-Uni besuchen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (mehr …)

25.10.2019

Von Fabius Leibrock

Weltweit gehen tausende Schüler, Studenten und sogar Eltern auf die Straße, um sich für mehr Klimaschutz stark zu machen. Allen voran Greta Thunberg, sie gilt als Begründerin der „Fridays for Future“-Bewegung, seit sie vor ihrem Parlament in Stockholm im August letzten Jahres angefangen hat zu streiken. Auch nach einigen hundert Protesten in Deutschland ist nicht Schluss: Freitags wird weiterhin während der Unterrichtszeit gestreikt, trotz Schulpflicht. Gerade dieser Punkt ist es, der auf den freitäglichen Streik aufmerksam gemacht hat. Doch streiken alleine reicht nicht. (mehr …)