Neue "Chilly" erschienen!

„Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war.“ Mit diesen Worten des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez möchten wir uns verabschieden und euch für die langjährige Treue danken. Ab sofort findet ihr die neue Ausgabe des Chilly Magazins an vielen weiterführenden Schulen sowie an ausgewählten Orten im Saarland!

26.11.2018
UN-Behindertenrechtskonvention

Von Laura Geis, Laura Rupp und Christina Emser vom SBBZ Sankt Wendel

Inklusion ist ein großes gesellschaftliches Thema. Die einen befürworten sie – die anderen sind strikt dagegen. Eine rechtliche Grundlage gibt es bereits, die UN- Behindertenrechtskonvention, aber ihre tatsächliche Umsetzung liegt noch in weiter Ferne.
Noch gibt es zu viele Hindernisse für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Diese erschweren ihnen das Überall-dabei-sein und die Möglichkeit selbst zu bestimmen.
Es sollte die Möglichkeit bestehen, dass jeder barrierefrei überall hinkommen kann. Das soll bedeuten, die Chance zu haben, Orte, Veranstaltungen, Verkehrsmittel sowie Gebäude erreichen und nutzen zu können.
Hierfür wäre wichtig, dass überall Rampen für Zugänglichkeit sorgen und dies auch flächendeckend geschehen würde.
Ebenso sollte die Bewegungsfreiheit garantiert sein, wie zum Beispiel erhöhte Bordsteine an Bushaltestellen, damit der Zugang selbständig zu bewältigen ist. Auch sollten die Kosten dafür nicht zu aufwendig sein.
Unter den vielen Themen der UN-Behindertenrechtskonvention ist auch noch besonders die Bildung herauszustellen.
Als Schüler der Akademie für Erzieher/innen sind wir dies bezüglich der Meinung, dass Bildung für alle frei zugänglich sein und gemeinsam stattfinden sollte.
Doch dies geschieht nicht durch Abschaffung von Förderschulen, sondern durch einen Umbau der Regelschulen, fachspezifische Weiter-/Ausbildung des Fachpersonals und Bewilligung von finanziellen Mitteln.
Diesbezüglich wäre noch zu erwähnen, dass durch Gleichberechtigung nicht nur Vorteile entstehen, sondern auch Nachteile wie der Wegfall von Begünstigungen, zum Beispiel dass es keine Behindertenparkplätze mehr gäbe.
Wie bereits am Anfang erwähnt, ist der Weg noch weit. Von politischer Seite darf es nicht nur Bekundungen zur Inklusion geben, sondern es müssen auch Taten folgen.
Das Wichtigste aber ist, dass sich etwas in unseren Köpfen verändern muss!