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18.02.2019
Als „ZDF-Kulturspot“ ist das Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine von 35 kulturellen Partnerinstitutionen in Deutschland

Seit dem 13. Februar 2019 gibt es den neuen digitalen Kulturraum des ZDF, „ZDFkultur“. Er findet sich in der ZDF-Mediathek und bietet virtuelle Rundgänge, Interviews oder neue Webvideo-Formate. Zum Start hat ZDFkultur sich mit 35 Kulturinstitutionen in Deutschland vernetzt. Mit diesen „regional verankerten Kulturinstitutionen von nationaler Bedeutung“ wird das ZDF innovative digitale Projekte entwickeln und realisieren. Der Partner von ZDFkultur im Saarland ist das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Es ist einer der ZDF-Kulturspots, die das ZDF zu den „besonderen Kulturschätzen in Deutschland“ zählt. Zu den weiteren Kulturpartnern neben dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte zählen unter anderem die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Hamburger Kunsthalle, das Städel Museum Frankfurt, die Mathildenhöhe Darmstadt oder die Klassik Stiftung Weimar.
„Als einziges vollständig erhaltenes Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung bewahren wir die Industriekultur dieser Zeit für die Menschheit. Als Kulturort des 21. Jahrhunderts schauen wir aber auch nach vorne und freuen uns, zusammen mit ZDFkultur in der digitalen Vermittlung neue Wege gehen zu können. Auf der Plattform „Google Arts & Culture“ ist bereits ein virtueller Rundgang durch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte entstanden. Gerade die „UrbanArt Biennale®“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte ist für innovative digitale Formate gut geeignet. Hier haben wir bereits Arbeiten von Künstlern wie Jordan Seiler oder der Künstlergruppe „Les Francs Colleurs“ gezeigt, die ihrer Kunst per Smartphone-App eine zusätzliche Dimension verleihen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ZDFkultur. Dass das ZDF uns als Kulturpartner ausgewählt hat, sehen wir auch als Bestätigung unserer Arbeit der letzten Jahre“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.
Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Es ist das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals.

Seit Oktober 2017 kann man das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch digital erkunden. Auf der Plattform „Google Arts & Culture“ ist ein virtueller Rundgang entstanden, der der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Dafür wurde das Weltkulturerbe Völklinger Hütte so fotografiert und gefilmt, dass man sich in einem virtuellen dreidimensionalen Raum bewegen kann. So kann man bereits vor dem eigentlichen Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes virtuell durch die Möllerhalle oder die Gebläsehalle der Völklinger Hütte gehen.
Die „5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited“ gibt ab Sonntag, dem 14. April 2019, einen aktuellen Überblick über die UrbanArt-Szene der Welt. 2019 startet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine mehrfache Grenzerweiterung. Ein besonderer Fokus der „5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited“ liegt auf dem Thema Tanz. Daher sind auch Tanz-Performances Teil der Biennale. Zudem beginnen mit der „5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited“ mehrere neue Kooperationen und Partner-Projekte außerhalb des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Foto: Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte / Hans-Georg Merkel