Neue "Chilly" erschienen!

„Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war.“ Mit diesen Worten des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez möchten wir uns verabschieden und euch für die langjährige Treue danken. Ab sofort findet ihr die neue Ausgabe des Chilly Magazins an vielen weiterführenden Schulen sowie an ausgewählten Orten im Saarland!

19.04.2019
Die deutsch-französische Koproduktion geht in die dritte Runde

Foto: ZDF/Martin Valentin Menke

Am heutigen Karfreitag, 19. April, zeigt ARTE um 20:15 Uhr den Krimi „In Wahrheit: Still ruht der See“. Es ist der dritte Teil der Krimi-Reihe, die vor allem im Saarland gedreht wird.

Kathrin Brandmann macht in einem See nahe ihrer Wohnsiedlung einen grausamen Fund: die Leiche ihres Sohnes Marlon. Er weist blaue Flecken auf, was die Frage aufwirft, ob er wirklich ertrunken ist. Ein besonders schwieriger Fall für Hauptkommissarin Judith Mohn und ihren Kollegen Freddy Breyer, stammt das Opfer doch aus derselben Siedlung, in der auch Judith aufwuchs. Als Polizistin wird sie von ihren ehemaligen Nachbarn gemieden, keine gute Ausgangslage für die Ermittlungen. Und auch Judiths Begegnung mit der eigenen Mutter verläuft eher frostig. Trotz der Widrigkeiten findet sich bald die erste heiße Spur. Ein Kleinkrimineller namens Sharif hatte wohl noch eine Rechnung mit dem Jungen offen. Und auch die von Spannungen geprägte Familie des Opfers rückt in den Fokus der Ermittler. Die Mutter hütet ein Geheimnis und der Vater schweigt, gibt aber zu, den Sohn ab und zu geschlagen zu haben. Als Judith Einblick in Marlons verschlossene Clique gewinnt, wird klar, dass der Mord an dem Jugendlichen nicht das einzige Verbrechen ist, das es aufzudecken gilt. Lukas, Marlons Freund, gehört nicht zur Clique und wird oft von deren Mitgliedern schikaniert. Nachdem Sharif und ein Kumpel wegen Hehlerei festgenommen wurden, stellt sich heraus, dass die Clique eine Wette abgeschlossen hatte und dass diese etwas mit Marlons Tod zu tun hat. Dieser dritte Krimi um die saarländische Ermittlerin Judith Mohn und ihr Team wurde teilweise im benachbarten Lothringen gedreht.

Uwe Conradt, Geschäftsführer der Saarland Medien GmbH, zu den Dreharbeiten: „Das Produktionsteam drehte dieses Mal sowohl an Locations im Saar­land, als auch im französischen Grenzgebiet. Neben dem fest etablierten Saarbrücker Schloss nutzte man auch Motive in Saarbrücken-Malstatt, in der ehe­maligen Bergarbeitersiedlung Villerupt und in Freyming-Merlebach. Dabei wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Produktionsteam und der saarländischen Filmförderung fortgesetzt, die bei der Suche nach geeigneten Drehorten, Teammitgliedern und Komparsen behilflich war.“ Zum Produktionsteam gehörten auch sechs Saarländer. Darüber hinaus waren zahlreiche saarländische Komparsen beteiligt.