Letzte "Chilly" erschienen!

„Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war.“ Mit diesen Worten des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez möchten wir uns verabschieden und euch für die langjährige Treue danken. Ab sofort findet ihr die neue Ausgabe des Chilly Magazins an vielen weiterführenden Schulen sowie an ausgewählten Orten im Saarland!

18.06.2019
Acht Schülerarbeiten aus dem Saarland mit Preisen ausgezeichnet

© Körber-Stiftung

Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sind letzte Woche im Rathaus St. Johann in Saarbrücken die besten Schülerarbeiten aus dem Saarland ausgezeichnet worden.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung überreichten Dr. Hans-Christian Herrmann, Leiter des Stadtarchivs Saarbrücken und Dr. Kathrin Andres vom saarländischen Ministerium für Bildung und Kultur die Urkunden.

»Diese Wettbewerbsrunde war ein voller Erfolg, bundesweit war die Resonanz sehr groß, aber auch im Saarland wurden viele Beiträge eingereicht. Das ist euer Erfolg. Wir sind stolz auf eure Leistung“, betonte Dr. Hans-Christian Herrmann. Über vier Landespreise (je 250 Euro) und vier Förderpreise (je 100 Euro) freuten sich saarländische Schülerinnen und Schüler. Die Marienschule Saarbrücken wurde als landesbeste Schule (1.000 Euro) ausgezeichnet.

Thematische Vielfalt über »Krisen, Umbrüche, Aufbrüche«

Im Saarland wurden insgesamt 26 Beiträge von 137 Jugendlichen zum Rahmenthema »So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch« eingereicht. »Wir haben so viele Beiträge erhalten, wie seit 1993 nicht mehr – Geschichte ist also keineswegs verstaubt oder trocken – im Gegenteil, die Beteiligung zeigt: Junge Menschen wollen sich mit den historischen Zusammenhängen beschäftigen und ein eigenes Bild machen«, sagte Gabriele Woidelko, Leiterin des Bereichs Geschichte und Politik bei der ausrichtenden Körber-Stiftung. Saarländische Schülerinnen und Schüler setzten sich beispielsweise mit den langfristigen Auswirkungen struktureller Krisen in ländlichen Regionen, den Folgen von Umweltkatastrophen oder persönlichen Grenzerfahrungen nach Ende des Zweiten Weltkriegs auseinander.

Dr. Kathrin Andres vom Ministerium für Bildung und Kultur betonte: »Die Teilnahme am Wettbewerb stärkt das selbständige Lernen und leistet einen Beitrag zur Schulbildung. Ich freue mich entsprechend über die rege Beteiligung im Saarland und möchte besonders auch den Lehrerinnen und Lehrern, die die Schüler betreut haben, meinen Dank und meine Anerkennung für ihr Engagement aussprechen.«

Über den Geschichtswettbewerb

Seit 1973 richten die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt den Geschichtswettbewerb aus, der auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Stifters Kurt A. Körber zurückgeht. Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Ausgeschrieben wird der mit bislang über 146.500 Teilnehmern und rund 33.500 Projekten größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland in einem zweijährigen Turnus und zu wechselnden Themen.