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25.10.2018
Chilly im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Backes

Prof. Dr. Michael Backes mit Redakteur Maxi

Von Maximilian Kuntz

Ausgerechnet im kleinen Saarland, gekennzeichnet durch seine Vergangenheit mit Kohle und Stahl siedelt sich das zukünftig größte Forschungszentrum für IT-Sicherheit der Welt an. Der Mann hinter diesem gigantischen Erfolg ist Prof. Dr. Michael Backes.
Mit 24 promovierte der 40-Jährige im Fach Informatik, ehe er nach 3 Jahren bei IBM als Professor an die Saarbrücker Universität zurückkehrte und dort mehrmals für die beste Lehre im Fach Informatik ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2007 wurde er Leiter einer Forschergruppe des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme und seit 2011 ist er Direktor des von ihm gegründeten Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA), das Forschung im Bereich der Cybersicherheit und des Datenschutzes betreibt.
Anfang 2017 wurde schließlich bekannt, dass Backes mit dem Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit das größte Forschungszentrum für IT-Sicherheit der Welt leiten wird, welches auf Drängen des Professors im Saarland angesiedelt wird und sich aktuell im Aufbau befindet. Durch diese Entscheidung, wodurch das CISPA in das entsprechende Zentrum umgewandelt wird, bietet sich dem Saarland die gigantische Chance ein Pionierland der Digitalisierung zu werden, was Stoff für ein ausführliches Interview liefert.

Warum hat sich ein derart renommiertes Zentrum für das Saarland als Standort entschieden und wie sehen Sie die Zukunftschancen des Saarlandes in der Branche?

Das Saarland als Standort auszuwählen hatte mehrere Gründe. Neben der Tatsache, dass das Saarland schon immer viele gute Informatiker hatte, war vor allem das CISPA der ausschlaggebende Grund. Dieses IT-Sicherheits-Zentrum haben wir vor über 6 Jahren quasi aus dem Nichts aufgebaut und es hatte sich schnell zu einem weltweit renommierten Zentrum entwickelt. Den Entscheidungsträgern um den Helmholtzpräsidenten und der Bundesministerin für Bildung war die Qualität dieses Zentrums bewusst und man kam mit der Frage auf mich zu, es zu etwas noch Größerem zu entwickeln. Natürlich wurden dann bei der Frage nach dem Standort des Helmholtz-Zentrums auch andere Standorte wie beispielsweise München oder Berlin genannt. Ich habe jedoch früh klar gemacht, dass unter meiner Leitung nur das Saarland in Betracht gezogen werden kann.
Wenn man auf die Geschichte des Saarlandes mit seiner starken Kohle und Stahlindustrie blickt, haben wir nun mit Hilfe des Helmholtz-Zentrums die Chance ein Pionierland der Digitalisierung in Deutschland, Europa oder vielleicht sogar der Welt zu werden. Das ist eine gigantische Zukunftschance für unser Bundesland, die wir nun ergreifen müssen.

Wo liegen die Schwerpunkte des Zentrums und was hat es sich zum Ziel gesetzt?

Also zunächst muss man klarstellen, dass das wirklich ein großes Zentrum werden wird, das man sich als eine Art zweite Uni vorstellen kann. Dementsprechend erforschen wir alle Bereiche der Cybersicherheit. Unser Auftrag ist es, uns mit diesen Themen von theoretischen zu praktischen Dingen vollumfänglich zu befassen. Ein gutes Beispiel ist das Gebiet des autonomen Fahrens oder der Vernetzung von Hausgeräten, bei der Sicherheitsfragen natürlich sehr wichtig sind. Ein weiteres wichtiges Gebiet ist aber auch der Datenschutz, bei dem es darum geht, wie wir in einer immer vernetzteren Welt unsere privaten Daten schützen können.
Es geht aber auch darum, Lösungen zu finden, kritische Infrastruktur bestmöglich zu schützen. Wie kann man Cyberangriffe oder auch ganze Cyberkriege von einzelnen Hackern oder auch ganzen Staaten verteidigen und frühzeitig erkennen?
Bei all diesen Themen soll der Mensch immer im Vordergrund stehen und wir wollen versuchen die Lösungen für jeden Menschen so einfach wie möglich zu machen.

Es entsteht oft der Eindruck, Deutschland hinke bei der Digitalisierung hinterher.
Teilen sie diesen Eindruck und wenn ja,
was sind die Gründe dafür und wie lässt sich der Abstand zu anderen Ländern noch verringern?

Wir sind weltweit sicher nicht die Nummer 1 in der Digitalisierung, aber wir sind auch nicht chancenlos abgehangen. Es gibt Bereiche, in denen man die Notwendigkeit erkannt hat und in denen wir auch stark aufholen. Dafür ist dieses Zentrum das beste Beispiel. Es gibt aber genauso Bereiche in denen Fortschritte schwieriger sind. Dabei spielt unser föderales Bildungssystem eine wichtige Rolle, durch das Änderungen, beispielsweise im Bildungsbereich, komplizierter sind. Dadurch haben wir, als Saarland, aber auch die Möglichkeit, es deutschlandweit in der Digitalisierung weiter zu bringen als andere. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass jeder der Entscheidungsträger in diesem Bundesland die Chance erkannt hat durch die Digitalisierung den Strukturwandel zu meistern.
Das Wichtigste, um in Zukunft vorne mitspielen zu können, ist die junge Generation bestmöglich vorzubereiten. Dabei geht es nicht darum den Kindern beizubringen, wie man sich in sozialen Medien verhalten soll, sondern ihnen Grundlagen wie Informatik oder Problemlösungen in diesen Bereichen beizubringen. Diese Themen kommen bei unser leider viel zu kurz und für die Schüler viel zu spät. Wenn Schüler erst Ende der Mittelstufe, oder meistens sogar erst in der Oberstufe die Möglichkeit zum Informatikunterricht haben, hat man die meisten von ihnen längst verloren. Wir müssen damit viel früher beginnen und sollten, wie es in England und der Schweiz der Fall ist, am besten schon in der Grundschule damit anfangen. Leider trifft aber eine Genration die Entscheidungen, die sich größtenteils selbst nicht genügend damit auskennt, oder vielleicht auch etwas Angst vor so großen Umwälzungen hat.

Auch oder gerade in der Schule hat man den Eindruck, dass Themen im digitalen Bereich viel zu kurz kommen. Während, wie sie ja bereits erwähnt haben, in anderen Ländern bereits früh Programmieren unterrichtet wird und Schüler umfangreich über Cybersicherheit informiert werden, bieten in Deutschland nur wenige Schulen Informatik ab der 5.Klasse an.
Was muss sich verändern, um die nächste Generation fit für die digitale Jobwelt zu machen?

Diese Frage beantworte ich sehr gern, denn es muss sich einiges verändern. Informatik-Unterricht spielt dabei sicher auch eine wichtige Rolle, aber der ist einfach nicht umfassend genug und kommt viel zu spät. Meine größte Sorge ist, dass er so spät kommt, dass man die meisten Schüler dann schon längst verloren hat. Solch ein Interesse wird im Kindesalter und nicht erst am Ende der schulischen Laufbahn geweckt. Daher bin ich einer große Fan davon, schon in der Grundschule, am besten in der ersten Klasse damit anzufangen. Allerdings nicht nur mit dem Fach Informatik oder mit Medienkompetenz, die die meisten Kinder ja längst haben, sondern mit allen Digitalisierungsinhalten, wie es im englischen Fach Computing bereits der Fall ist. In diesem Fach geht es quasi um abstraktes, problemorientiertes Denken und Informatik ist nur ein Teil davon.
Das Programmieren alleine ist nicht das Schwierige, sondern zu wissen, was man programmiert und wie man das Problem löst, ist das Wichtige. Wenn ich weiß, wie man ein Problem strukturiert löst kann ich es auch später strukturiert programmieren.
Ich finde es einfach sträflich, dass wir einer ganzen Generation von jungen Menschen diese Fähigkeiten vorenthalten. Diese Fähigkeiten sind das Rüstzeug des 21. Jahrhunderts und vergleichbar mit der Wichtigkeit von Lesen und Schreiben im 20. Jahrhundert. Es muss daher einfach unsere Aufgabe sein, es den künftigen Generationen beizubringen und wir können nicht einfach sagen, bringt es euch selbst bei, schließlich sagen wir ja auch nicht, bringt euch selbst Lesen oder Schreiben bei. Wenn ich auf die Kinder blicke, die jetzt in der ersten Klasse sind und die in vielleicht 15 Jahren in das Berufsleben einsteigen werden, muss allen bewusst sein, dass diese angesprochen neue Fähigkeiten bis dorthin genauso vorrausgesetzt werden wie heute Microsoft Word oder Excel. Wir werden uns dann alle an den Kopf fassen und uns fragen, warum wir unseren Kindern diese Fähigkeiten vorenthalten haben.

Großes Thema ist auch die Vernetzung von Hausgeräten, Autos oder das autonome Fahren.
Wie steht es dabei um die Sicherheit?

Ich denke, wir haben uns teilweise an gewisse Fehler bei digitalen Systemen gewöhnt. Der Computer stürzt ab, wir schalten ihn aus, machen ihn nach einer Stunde wieder an und er funktioniert meistens wieder. Es ist schlimm genug, dass wir uns daran gewöhnt haben, aber man muss sich so etwas mal bei einem selbstfahrenden Auto vorstellen. Man ist mit seiner Familie im Auto unterwegs und fährt plötzlich gegen eine Wand. Das ist natürlich ein inakzeptables, absolutes Horrorszenario.
Es muss daher unsere Aufgabe sein, dem Menschen ein deutliches besseres Sicherheitsgefühl und Vertrauen in diese Techniken zu vermitteln. Es geht erstmal nicht darum jeden möglichen Hackerangriff der Welt abzuwehren, sondern einfach viel besser zu werden als man es jetzt ist. Besonders kritisch wird es eben dann, wenn es um Leib und Leben geht. Neben dem Autofahren ist die Vernetzung von Hausgeräten ein Beispiel dafür. Zum einen ist das Thema Datenschutz dabei ein wichtiges Thema, zum anderen geht es aber auch darum zu verhindern, dass jemand beispielsweise einfach von außen die Heizung hochdrehen kann. Das gilt es eben bestmöglich zu verhindern.
Bei all diesen Problemen möchte ich aber betonen, dass die Digitalisierung ein absoluter Segen für uns alle ist und wir dürfen nicht anfangen an ihr zu zweifeln.
Wir müssen uns nur bewusst machen, dass es Digitalisierung ohne Sicherheit eben auch nicht geben darf.

Stichwort Industrie 4.0, die Digitalisierung wird nahezu die gesamte Jobwelt verändern. Wie sehen die Jobs der Zukunft aus und wie kann Massenarbeitslosigkeit im Zuge der Digitalisierung verhindert werden?

Wenn wir die Digitalisierung richtig angehen, wird sie für uns ein Segen sein und wird mehr und vor allem besser bezahlte Jobs schaffen, als sie vernichten wird. Natürlich werden viele Jobs die beispielsweise von Robotern ausgeübt werden können, wegfallen, aber solche Veränderungen gab es auch früher schon häufig. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass es eben andere Jobs geben wird. Es wird in Zukunft viel mehr konzeptionelle Jobs geben, in denen es um designen oder gestalten geht, die praktisch mitbestimmen was die Maschinen tun sollen. Wenn wir diesen Wandel richtig vollziehen, wird er viel mehr neue Jobs bringen als er kostet. Das kann aber nur gelingen, wenn die Menschen auch die entsprechenden Fähigkeiten haben und das führt uns eben wieder zurück zum Fach Computing und der Ausbildung unserer Kinder. Wir dürfen uns nämlich nicht wundern, dass es im 21. Jahrhundert schwierig ist einen Job zu finden, wenn die Menschen für das 20. Jahrhundert ausgebildet sind. Bestes Beispiel dafür ist unser Zentrum, durch das rund 1000 Arbeitsplätze entstehen und wodurch sich noch einige Unternehmen hier ansiedeln werden. Es wäre doch schade, wenn wir all diese Jobs an Fachkräfte aus dem Ausland vergeben müssen, nur weil unsere Leute nicht richtig ausgebildet sind.
Natürlich wird es viele Jobs nicht mehr geben, aber es wird noch mehr neue geben. Die Qualifikationen für die Jobs werden sich nur ändern und wir müssen sicherstellen, dass die Menschen im Berufsleben darauf vorbereitet werden.

Ein großes Problem der Internetbranche ist das Risiko von Monopolen, wie beispielsweise Google oder Facebook. Ist diese Gefahr in der Internetbranche höher als in anderen Branchen und besteht überhaupt noch eine Möglichkeit diesen Monopolstellungen entgegenzuwirken?

Ja, das Risiko ist in dieser Branche deutlich höher, aus dem einfachen Grund, dass man einen viel größeren Multiplikator hat. In der digitalen Welt erreicht man schnell mal Milliarden Menschen, was in der nicht-digitalen Welt nicht möglich ist. Teilweise sind diese Monopolstellungen meines Erachtens aber auch einfach gerechtfertigt. Google ist nicht so gigantisch, weil es politisch gewollt ist, sondern weil dieses Unternehmen einfach extrem gut ist. Wir sollten uns besser eine Scheibe davon abschneiden und fragen, warum Google so gut ist, anstatt es beispielsweise zu verbieten, was natürlich sowieso nicht möglich wäre. Die größte Stärke von Google ist die problemorientierte und langfristige Denkweise sowie das visionäre sogenannte „moonshot thinking“. Diese Einstellung ist in Deutschland leider nicht so einfach zu finden.

Ich bin ein großer Befürworter von digitaler Souveränität und die Aufgabe von Deutschland und Europa ist dabei, sich zu überlegen, wie wir eine gewisse Kontrolle bei sensiblen Sicherheitsaspekten behalten können. Wir müssen Europa stärken und können nicht nur Softwares aus China und den USA kaufen, von denen wir dann nicht mal selbst wissen, was sie können.
Mit Blick auf Monopole ist es einfach schwierig diesen etwas entgegenzuwirken, da freie Menschen einen freien Dienst nutzen und das lässt sich nun mal nicht verbieten. Man kann aber politische Rahmenbedingungen und Transparenz schaffen, wie es die EU zuletzt bei Facebook versuchte.
Ich halte gesetzliche Rahmenbedingungen für keinen schlechten Weg. Von der neuen Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) kann man halten was man will, aber sie hat Wirkung gezeigt und es ist nicht so, dass Google so etwas ignoriert. Des Weiteren wird auch technisch daran gearbeitet, wie man bei Daten mehr Transparenz schaffen kann, sodass ich als Nutzer weiß, wo meine Daten gesammelt werden und wozu sie benutzt werden.
Zudem haben auch alle Bürger die Möglichkeit etwas zu tun, indem sie mehr hinterfragen für welche Zwecke ihre Daten genutzt werden. An dieser Stelle schließt sich auch der Kreis, denn wenn man sich in der Schule mehr mit Datenschutz beschäftigen würde, würden die Bürger viel sensibler damit umgehen oder zumindest wissen, was sie preisgeben.

Geben sie uns einen kleinen Ausblick in die Zukunft. Wie sieht unser Leben in einigen Jahren aus?

Digitalisierung wird sich in einem Maße auf unser Leben auswirken wie es sich die Wenigsten vorstellen können. Es wird mit absoluter Sicherheit selbstfahrende Autos geben und Dinge wie Einkäufe werden Drohnen für uns erledigen. Wir werden uns dadurch viel mehr auf anderes konzentrieren können, was ich als einen Segen ansehe. Auch gerade alte Menschen werden dadurch viel besser am Leben teilnehmen können und deutlich mobiler sein.
Die Zukunft wird aber auch eine große Herausforderung sein und uns auf mehreren Ebenen vor Probleme stellen.
Erstens müssen wir diese ganze Technologie einmal meistern. Meistens werden die Produkte eben auf den Markt gestellt um Geld zu verdienen und den Unternehmen ist es oft egal wie es dabei um die Sicherheit steht. Zweitens müssen wir die Menschen mitnehmen, worin ich das größte Problem sehe. Die Digitalisierung ist schneller als die normale Lernkurve eines Menschen und daher müssen wir so früh wie möglich mit dem Kennenlernen der Technologien anfangen, wodurch wir wieder beim Thema der Bildung sind.
Das ist aber eigentlich die einzige Sorge, die ich habe. Die Digitalisierung wird zu weltumstürzenden Änderungen führen und die Frage wird eben sein, wer zu den Gewinnern und zu den Verlierern zählt. Das Saarland, Deutschland und Europa müssen daher alles daran setzen, dass wir dabei zu den Gewinnern gehören und uns bei Bildung, Forschung und Entwicklung zu den Spitzenreitern zählen dürfen.
Ich glaube, das können wir auch, und sind dafür gut aufgestellt. Wir dürfen nur nicht den Bildungstrend verschlafen, was mir aktuell die größten Sorgen bereitet.

Zum Abschluss beginnen wir nun mit fünf Sätzen, die sie vollenden sollen.

Das Positivste an der Digitalisierung ist … dass sie unserem Land gigantische Möglichkeiten bieten wird wenn wir die Chancen nutzen.

Das Negativste an der Digitalisierung ist … dass die Menschen bereit sein müssen sich ihr anzupassen und die Veränderungen zu akzeptieren.

Meinen ersten Computer hatte ich mit … acht.

Der schönste Platz im Saarland ist … der Tennisplatz in meinem Heimatort.

In meiner Freizeit … verbringe ich am liebsten Zeit mit Freunden und Familien sofern es die Zeit noch zulässt.

Infobox: Studiengänge des Cispa in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes
Bachelor „Cybersicherheit“
Die Universität des Saarlandes bietet zusammen mit dem Forschungszentrum für IT-Sicherheit den Bachelorstudiengang Cybersicherheit an. Hier erlernen die Studierenden von Anfang an die Grundlagen der IT-Sicherheit. Danach bieten sich ihnen ideale Karrierechancen in der Industrie oder Forschung: mit Master, Doktoranden- und Postdoc-Programmen steht ihnen am CISPA jeder Weg offen.Neben klassischen Informatikkursen belegen unsere Studierenden zusätzlich spezialisierte Fächer wie Grundlagen der Cybersicherheit und Kryptographie. Das CISPA arbeitet eng mit den beiden Max-Planck-Instituten für Informatik und Software-Systeme sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz zusammen. Der Standort zeichnet sich durch kurze Wege aus: Alle Informatikinstitute befinden sich auf dem Saarbrücker Campus der Universität des Saarlandes.
Mehr Informationen:
https://cysec.uni-saarland.de/bachelor/

Master „Entrepreneurial Cybersecurity“
Der Masterstudiengang „Entrpreneurial Cybersecurity“ kombiniert Forschungsthemen der Cybersicherheit und Informatik mit einem Start-up-Projekt. Am Ende des Studiengangs erhalten die Studierenden nicht nur einen Masterabschluss, sondern gründen idealerweise auch ihr eigenes Unternehmen. Die Hälfte des Studiums besteht aus Vorlesungen und Seminaren der „Cybersicherheit“ und „Informatik“, ergänzt durch Kurse der Betriebswirtschaftslehre, um den Studierenden die Grundlagen einer erfolgreichen Unternehmensgründung zu vermitteln. In den restlichen 50% des Studiums entwickeln die Studierenden in Kleingruppen à drei Studierenden mit enger Betreuung durch unsere Mentoren ein „Cybersicherheitsprojekt“ mit dem Ziel, ein marktreifes Produkt zu entwickeln. Schließlich wird der individuelle Beitrag zum Proof of Concept in der Masterarbeit zusammengefasst.
Alle Gründungsaktivitäten werden nachhaltig durch die Universität und das CISPA unterstützt.
Mehr Informationen:
https://cysec.uni-saarland.de/ecs

Fotos: Maximilian Kuntz