Neue "Chilly" erschienen!

„Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war.“ Mit diesen Worten des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez möchten wir uns verabschieden und euch für die langjährige Treue danken. Ab sofort findet ihr die neue Ausgabe des Chilly Magazins an vielen weiterführenden Schulen sowie an ausgewählten Orten im Saarland!

01.06.2015
DLRG
DLRG - Joshua Dargel

Offener DLRG IRB-Deutschland-Pokal 2010 in Scharbeutz

Wer kennt sie nicht? Im Urlaub am Strand oder am Badesee wachen sie meist über die Urlauber und Schwimmer. Doch wie wird man eigentlich Rettungsschwimmer und was gehört alles dazu?

Die Aufgabe eines Rettungsschwimmers liegt darin, in Not geratene Menschen in und am Wasser zu retten und zu schützen. Jedoch ist dies nicht ungefährlich und als Retter sollte man sich bewusst sein, welche Gefahren auf einen zu kommen können.

Um als Rettungsschwimmer mit jeder Situation klar zu kommen, werden die Abläufe der Rettung regelmäßig trainiert. In Deutschland ist für die Ausbildung der Nachwuchsretter die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zuständig. Deutschlandweit arbeitet sie mit ihren dutzenden Ortsgruppen zusammen an der Schwimmausbildung von Jung und Alt.

Wie fast überall beginnt die Ausbildung mit dem Seepferdchen und endet mit dem Schwimmabzeichen Gold. Wer es bis zu diesem geschafft hat, kann dann beginnen, sich als Rettungsschwimmer ausbilden zu lassen.

Auch im Saarland ist die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft mit 57 Ortsgruppen vertreten, welche auf 6 Bezirke aufgeteilt sind. Mitglied kann grundsätzlich jeder mit dem Interesse am Schwimmsport werden und jedem ist selbst überlassen, in welche Richtung er ausgebildet wird.

In jedem Jahr finden in den einzelnen Bezirken die Bezirksmeisterschaften statt, bei denen die trainierten Retter in einzelnen Disziplinen wie Hindernisschwimmen, Schleppen einer Puppe oder die richtige Herz-Lungen Wiederbelebung gegeneinander antreten. Die Besten dieses Wettkampfes dürfen dann gegen gleichaltrige Rettungsschwimmer auf Landesebene antreten. Eine Besonderheit bei Wettkämpfen auf Landesebene ist, dass es nun auch Wettkämpfe im Mannschaftsbereich gibt, bei denen die einzelnen Disziplinen zum Beispiel als Staffel geschwommen werden.

Natürlich gibt es auch im Rettungsschwimmen, wie in jeder anderen großen Sportart Deutsche Meisterschaften und sogar Weltmeisterschaften, welche meist im Küstenbereich ausgeführt werden.

Eine weitere Sportart in der DLRG aber auch außerhalb von Deutschland im Küstenbereich sind die sogenannten „Inflatable Rescue Boat” Meisterschaften oder auch kurz „IRB-Cup’s”. Dabei handelt es sich um die möglichst schnelle und geschickte Rettung durch zwei Rettungsschwimmer auf einem kleinen, schnellen Schlauchboot mit Motor. An Nord- und Ostseeküste sind diese Meisterschaften oft ein Spektakel für die Touristen und Einheimischen. Die Aufgabe ist meist das Opfer am schnellsten aus dem Wasser ins Boot zu bekommen und dann ans Ufer, jedoch ist es von Disziplin zu Disziplin unterschiedlich, wie viele Personen gerettet werden müssen und ob noch weitere Aufgaben zu erledigen sind.

Grundsätzlich geht es bei den Wettkämpfen nicht allein darum, schnell zu sein. Sondern auch gründlich und ordentlich. Im Vordergrund steht die Rettung einer gefährdeten Person, welche nicht vernachlässigt werden sollte.

Wenn auch ihr Interesse am Rettungssport bekommen habt oder einfach nur Lust habt im Schwimmsport aktiv zu werden, dann findet ihr weitere Informationen unter www.dlrg.de. Dort findet man deutschlandweite Informationen über die DLRG und die Ortsgruppe in eurer Nähe.

 

Bild und Text von Joshua Dargel