Letzte "Chilly" erschienen!

„Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war.“ Mit diesen Worten des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez möchten wir uns verabschieden und euch für die langjährige Treue danken. Ab sofort findet ihr die neue Ausgabe des Chilly Magazins an vielen weiterführenden Schulen sowie an ausgewählten Orten im Saarland!

07.08.2019
Wie die Bienen des Weltkulturerbes Völklinger Hütte ihren Honig sammeln

Seit dem Sommer 2018 leben elf Bienenvölker mit je 50.000 Bienen im „Paradies“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Und bereits dreimal konnte der „Völklinger Paradies Honig“ geerntet werden. Die Bienenvölker werden professionell von dem Imker Stefan Barnickel bewirtschaftet. Bald wird wieder die nächste Honig-Ernte eingefahren.

In einer speziellen Führung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte am Mittwoch, dem 7. August 2019, 15 Uhr, erklärt der Imker Stefan Barnickel, wie die Bienen in dem ehemaligen Eisenwerk leben und wie er als Imker in einem UNESCO-Weltkulturerbe arbeitet. Die Führung wird am Samstag, 17. August 2019, 16 Uhr, wiederholt. Der Eintritt zu der Führung „Völklinger Paradies Honig“ ist an beiden Terminen kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte um Anmeldung unter 06898-9100-100.

„Das Paradies“ ist der ‚wilde‘ Landschaftsgarten im Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei. Die Kokerei war einst einer der schwersten Arbeitsplätze der Völklinger Hütte, an dem Hitze, Staub und Feuer regierten. Heute können die Besucher des Weltkulturerbes Völklinger Hütte auf diesem Terrain einen außergewöhnlichen Garten entdecken, der zum Verweilen in der Natur einlädt und „Industriekultur“ neu erfindet. Aus der ‚Hölle‘ ist „Das Paradies“ geworden. Tiere und Pflanzen konnten sich hier frei entfalten und haben Stück für Stück das Gelände zurückerobert. Nach den Plänen von Catherina Gräfin Bernadotte von der Insel Mainau entstand ein Landschaftsgarten von 33.000 Quadratmetern, der die Symbiose von Industrie und Natur in zwölf Gartenräumen inszeniert.