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07.09.2018

„Mit diesem Tag, aber auch mit der Woche der Wiederbelebung wird auf die Wichtigkeit der sofort einsetzenden Ersten Hilfe hingewiesen. In Deutschland ist jede Person verpflichtet, in Not geratene oder hilflose Personen Hilfe zu leisten, wenn es ihr den Umständen nach zuzumuten ist. Nur, wer nicht hilft, begeht einen Fehler“, erklärt Ministerin Monika Bachmann. Seit dem Jahr 2000 wird am zweiten Samstag im September der „Europäische Tag der Ersten Hilfe“ begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Jeder kann helfen“. Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich der Bedeutung von Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Ersthelfer übernehmen in der Rettungskette die Alarmierung, die Absicherung der Unfallstelle und die Betreuung des Patienten, bis professionelle Hilfe eintrifft.
Unter Erster Hilfe versteht man gesundheitserhaltende und lebensrettende Sofortmaßnahmen, die von jedem erlernt und in Notsituationen angewandt werden können. Hierzu bieten Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz e.V., der Malteser Hilfsdienst e.V., der Arbeiter-Samariter-Bund e.V., die Johanniter Unfallhilfe e.V. oder die Deutsche-Lebens-Rettungsgesellschaft e.V. Kurse und Lehrgänge zum Erwerb von Grundlagen einer handlungssicheren Ersten Hilfe an. Neben den bekannten Hilfsangeboten bieten mittlerweile auch viele private Anbieter Schulungen zur Ersten Hilfe an.
Neben den grundlegenden Sofortmaßnahmen der Ersten Hilfe wie stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Schocklagerung oder der Defibrilatoreneinsatz werden auch spezielle Kurse angeboten. Hier werden Kenntnisse für Kindernotfälle, Erste Hilfe bei Senioren oder Fachübungsleiter von Sportverbänden und betriebliche Ersthelfer vermittelt. Wichtig im Rahmen der Ersten Hilfe ist auch, bei medizinischen Gefahrensituationen sofort den Rettungsnotruf 112 zu verständigen. Diese ist eine gebührenfreie und in Europa länderübergreifende Notrufnummer. Daneben gibt es in Deutschland auch die weniger bekannte medizinische Notrufnummer 116 117, die bundesweit gültig ist. Bei Verdacht auf Vergiftungen kann man sich unverzüglich an den Giftnotruf im Saarland unter (06841)19240 wenden. Bei Problemen oder Krisen hilft die Telefonseelsorge unter der bundeseinheitlichen Nummer 0800 111 01 11.

Vom 17. bis zum 23. September steht die Aktionswoche der Wiederbelebung unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ auf dem Programm.
„Im Rahmen dieser Veranstaltungswoche sollen Bürgerinnen und Bürger durch unterschiedliche Aktionen aufgeklärt und motiviert werden, sich mit wenigen Schritten – „prüfen-rufen-drücken“ – vertraut zu machen“, erklärt hierzu Ministerin Bachmann.

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