Letzte "Chilly" erschienen!

„Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war.“ Mit diesen Worten des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez möchten wir uns verabschieden und euch für die langjährige Treue danken. Ab sofort findet ihr die neue Ausgabe des Chilly Magazins an vielen weiterführenden Schulen sowie an ausgewählten Orten im Saarland!

09.08.2015
SV Elversberg unterliegt Bundesligisten Augsburg

20150807_195751Der Fußball DFB-Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetzte: Hier kann ein „kleiner“ auch mal einen „großen“ Verein ärgern. Am diesem Freitagabend wäre es fast so weit gewesen. Denn der saarländische Regionalligist SV Elversberg hätte um Haaresbreite die Pokalsensation geschafft und den Bundesligisten und Europa-League-Teilnehmer FC Augsburg aus dem Pokalwettwerb geworfen. Die Saarländer agierten offensiv und gingen kurz nach der Pause durch Kevin Maek in Führung. Aber Augsburg glich in der 83. Spielminute aus und gewann dann schließlich nach Verlängerung.

Aber Elversberg hat sich gut präsentiert und man fragt sich im Saarland, ob mit der SVE ein neuer Leuchtturm im Saarfußball am entstehen ist. Wenn man sich die Entwicklung im Club anschaut, könnte man zu diesem Schluss kommen. Denn das Stadion in Elversberg wird in ein schmuckes, 10.000 Zuschauer fassendes Fußballstadion umgebaut, in dem echte Stimmung aufkommt. Der Club betont dabei stets, auch mit einem leichten Seitenhieb auf die Konkurrenz aus Saarbrücken, dass dies ohne Steuergelder geschieht. Man sieht: In Elversberg wird gehandelt, statt nur zu reden. Weiterhin hat sich der Club ein modernes Gewand in der Öffentlichkeit gegeben. Mit einem frischen Design, einem Leitbild, wie man den Verein in den nächsten Jahren entwickeln will und einer jungen Führungsmannschaft möchte man in den nächsten Jahren mindestens in Liga drei aufsteigen. In Elversberg scheint alles Hand und Fuß zu haben. Einzig mit der Tradition hat es der Verein nicht so. Am Freitag kamen fast 8.000 Fans in die Arena, aber erst nach dem Führungstreffer kam richtige Stimmung auf. Auch die Bemühungen prominenter Radiomoderatoren halfen hier nicht. Aber die SVE geht ihren Weg und wird damit Erfolg haben – dann kommen, ähnlich wie in Leipzig, Hoffenheim oder Mainz, auch die Fans!