Macht mit bei Chilly!

Journalistische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Anmeldung unter post [at] chilly-magazin [dot] de, Telefon 0681/9681487 oder spontan vorbeikommen.

12.06.2019
Landespreisverleihung am 26. Juni im Rathaus St. Johann in Saarbrücken

Am Montag, den 26. Juni um 11.00 Uhr lädt die Körber-Stiftung gemeinsam mit der Landeshauptstadt Saarbrücken zur Landespreisverleihung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten im Rathaus St. Johann in Saarbrücken ein. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung zeichnen Bildungsminister Ulrich Commerçon und Oberbürgermeisterin Charlotte Britz die saarländischen Preisträgerinnen und Preisträger aus. Insgesamt gehen vier Landespreise und vier Förderpreise an saarländische Schülerinnen und Schüler. Das Gymnasium am Stefansberg in Merzig erhält den Preis als landesbeste Schule.

Thematische Vielfalt über »Gott und die Welt«

Im Saarland wurden zum aktuellen Rahmenthema »Gott und die Welt. Religion macht Geschichte«  insgesamt 18 Beiträge eingereicht. Die Jugendlichen haben sich auf vielfältige Weise mit dem Einfluss und Wirken von Glauben und Religion auf das Zusammenleben der Menschen beschäftigt und dazu oftmals Zeitzeugen in der eigenen Familie befragt. Sie setzten sich beispielsweise mit der Bedeutung der interkonfessionellen Ehe im Wandel der Zeit, jüdischem Leben vor Ort oder der Gründungsgeschichte der russisch-orthodoxen Gemeinde in Saarbrücken auseinander.

Von September 2016 bis Februar 2017 waren bundesweit mehr als 5.000 junge Menschen auf historischer Spurensuche. In insgesamt 1.639 Beiträgen zeigen sie, welche geschichtliche und aktuelle Relevanz die Auseinandersetzung mit dem Thema »Glaube und Religion« hat. Ausgehend von der historischen Analyse beziehen viele Schüler auch persönlich Stellung zu dem Thema und stellen fest, dass trotz einer zunehmenden Säkularisierung der Gesellschaft, religiöse Traditionen und Feste für viele Menschen wichtig seien und Einfluss auf das Zusammenleben haben.

Über den Geschichtswettbewerb

Seit 1973 richten die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt den Geschichtswettbewerb aus, der auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Stifters Kurt A. Körber zurückgeht. Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Ausgeschrieben wird der mit bislang über 141.000 Teilnehmern und rund 31.500 Projekten größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland in einem zweijährigen Turnus und zu wechselnden Themen.