Ferienseminar am 09. und 11. Okt.

Am 09. und 11. Oktober findet unser jährliches Ferienseminar zum Einstieg in den Journalismus statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! In unserer Redaktion in SB jeweils von 10-15 Uhr.

19.10.2018
Macht mit bei der Jugendjury des 40. Filmfestivals Max Ophüls Preis!

Festivalleiterin Svenja Böttger und Dr. Carolin Lehberger, Direktorin der Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken, bieten auch in diesem Jahr filminteressierten Schüler·innen die Möglichkeit, sich im Rahmen des 40. Filmfestivals Max Ophüls Preis (14.01. – 20.01.2019) an der Jugendjury zu beteiligen.

Bewerbungsschluss ist Dienstag, der 13. November 2018.

Mit der Initiative möchten die Veranstalter junges Publikum an den deutschsprachigen Film heranführen und das Medium Film als Kulturgut erfahrbar machen. (mehr …)

15.10.2018
Eröffnung des 4. Bauabschnittes der Gedenkstätte „Gestapo-Lager Neue Bremm“

„Die Eröffnung des 4. Bauabschnitts der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm ist kein Schlussstrich für uns, sondern eine weitere wichtige Etappe in der Erinnerungsarbeit“, so Dr. Kurt Bohr, Sprecher der zivilgesellschaftlich engagierten Initiative Neue Bremm zur bevorstehenden Eröffnungsfeier am Sonntag, 21. Oktober 2018 um 15.00 Uhr auf dem Gelände der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm nahe der deutsch-französischen Grenze. Landtagspräsident Stephan Toscani, Ministerpräsident Tobias Hans, Bildungsminister Ulrich Commerϛon und Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz haben Redebeiträge für den Festakt auf dem Gelände an der Zinzinger Straße 9 in Saarbrücken zugesagt.
Durch die finanzielle Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Monika Grütters, der saarländischen Landesregierung, der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Saarland Sporttoto GmbH und der Stiftung MESAAR wurde in den letzten Monaten der vierte und zunächst letzte Bauabschnitt auf dem Gelände des ehemaligen Gestapo-Lagers in Angriff genommen. Wie bei den ersten Fundament-Einfassungen von ehemaligen Baracken des Männerlagers wurden mit Projektmitteln in Höhe von 43.500 € die Markierungen der bisher noch nicht erfassten Häftlingsbaracken für deutsche, französische und osteuropäische Häftlinge sowie das Krankenrevier und die Arrestzellen entsprechend durch Stahlrahmen und im Straßenverkehrsraum durch Stahlnägel gekennzeichnet.
Nahezu 20.0000 Häftlinge, vornehmlich aus Frankreich, aber auch aus südosteuropäischen Ländern wurden von 1943 bis 1944 in diesem Lager misshandelt, gequält und einer ganzen Reihe von Fällen auch ermordet. Nicht zuletzt durch die Forschungen von Elisabeth Thalhofer ist die „Entgrenzung der Gewalt“ zum Begriff geworden, die manche Inhaftierten als „Hölle von Saarbrücken“ bezeichnet haben und als schlimmer erlebten als der Aufenthalt in Buchenwald oder Mauthausen. Mit ihrem Engagement gelang es der Initiative Neue Bremm, die Gedenkstätte „Gestapo-Lager Neue Bremm“ nach einem jahrzehntelangen Prozess des Verdrängens und Vergessens nachhaltig ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und zu dokumentieren, welche Verbrechen in der Endphase des 2. Weltkriegs „vor aller Augen“ an der damaligen deutsch-französischen Grenze begangen wurden. Mit einem internationalen Architektenwettbewerb unter Leitung des bekannten Projektkünstlers Prof. Jochen Gerz (Paris) hatte die Initiative Neue Bremm den Beitrag „Hotel der Erinnerung“ der Architekten Roland Poppensieker und Nils Ballhausen konzeptionell und baulich auf den Weg gebracht.

Am 8. Mai 2004 konnte die Gedenkstätte in Anwesenheit des damaligen saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller, des stellvertretenden Landtagspräsidenten Kurt Schönen, zahlreicher Persönlichkeiten aus Politik und Kultur offiziell der Öffentlichkeit übergeben werden. Weitere Baumaßnahmen, aber auch die Einrichtung einer Häftlingsdatenbank schlossen sich in den nächsten Jahren als Maßnahmen der Ausgestaltung an. „Mit der Kennzeichnung der noch ausstehenden Häftlingsbaracken wird die tatsächliche Dimension des Lagers deutlich, gerade bei Führungen von Schulklassen wird die optische Erfassung der Lagerflächen bedeutend erleichtert“, erklärt Dr. Burkhard Jellonnek, Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien und geschäftsführendes Mitglied der Initiative Neue Bremm.

Die Eröffnung findet am Sonntag, 21. Oktober um 15 Uhr statt.

Die erforderlichen Anmeldungen für die Eröffnungsfeier im Hotel Mercure Süd auf dem Gelände der Gedenkstätte werden erbeten unter:

anmeldung [at] lpm [dot] uni-sb [dot] de.

Foto: Den Beginn der Bauarbeiten begleiteten (von links) der Sprecher der Initiative Neue Bremm, Dr. Kurt Bohr, Dr. Burkhard Jellonnek (Landesinstitut für Pädagogik und Medien) sowie der mit der Bauausführung beauftragte Architekt Oliver Brünjes. Copyright: Initiative Neue Bremm

13.10.2018
Infoveranstaltung für Jugendliche am 18. Oktober im BiZ Neunkirchen

Am Donnerstag, dem 18. Oktober ab 16 Uhr findet im Berufsinformationszentrum (BiZ) Neunkirchen eine Infoveranstaltung für Jugendliche statt. Darin werden die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorgestellt. Die Veranstaltung dauert rund zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die BA bietet interessante Aufgaben, vielfältige Karrierechancen und Arbeitsbedingungen im Beruf Fachangestellte/r für Arbeitsmarktdienstleistungen sowie ein Bachelorstudium in den Bereichen „Arbeitsmarktmanagement“ und „Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement“. Die pädagogischen Fachkräfte der Agentur für Arbeit Saarland stellen Jugendlichen in der Veranstaltung die Karrieremöglichkeiten bei der BA vor und beantworten themenbezogene Fragen. (mehr …)

12.10.2018
Infos am 18. Oktober im Berufsinformationszentrum Saarlouis

Am Donnerstag, dem 18. Oktober bietet die Agentur für Arbeit am Standort Saarlouis (Ludwigstr. 10) eine Infoveranstaltung über das Studienangebot, den Ablauf und das Lehrkonzept der ASW Berufsakademie Saarland an. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) und dauert rund anderthalb Stunde. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen, auch wenn Sie bisher noch nicht in Kontakt mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter stehen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Immer mehr junge Menschen mit Abitur oder Fachhochschulreife sehen im Hochschulstudium nicht den perfekten Karriereweg, eine betriebliche Ausbildung hingegen reicht ihnen nicht aus. Die ASW Berufsakademie Saarland verbindet beides: Das dreijährige Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen ist gekennzeichnet durch das duale Konzept mit wechselnden Theorie- und Praxisphasen. Die ASW bietet schon seit 1991 diese kompakte und vielseitige Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Ausbildungsbetrieben an. (mehr …)