Macht mit bei Chilly!

Journalistische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Anmeldung unter post [at] chilly-magazin [dot] de, Telefon 0681/9681487 oder spontan vorbeikommen.

12.11.2019

PROVOKANT, GANGSTA, MACHO – mit diesen Begriffen verbindet vermutlich der ein oder andere Deutschrap. Spätestens seit Kollegah und Farid Bang gesellt sich der Aspekt des „Antisemitismus“ hinzu. Doch hat deutscher Rap wirklich ein ernsthaftes Antisemitismus-Problem? Wie besorgniserregend ist die Lage in Deutschland? Wirkt sich die zunehmende Verrohung der Gesellschaft etwa auch auf die jüdische Gemeinschaft negativ aus?
Die jüngsten Ereignisse in Halle sowie die stetige Zunahme antisemitischer Angriffe scheinen diese Annahmen zu bestätigen.
Besonders im Internet sind Hass und Hetze so stark ausgeprägt, dass sie eine Plattform und Nährboden für Radikalisierung bieten. Wenn im Netz artikulierter Hass, intensiviert durch multimodale Äußerungen in der realen Welt in Gewalt mündet, dann ist dies mehr als ein Alarmzeichen.

Diesen Fragen gehen der saarländische Rapper Eike Staab aka EstA, der aus Israel stammende und in Berlin lebende Rapper, YouTuber und Buchautor Ben Salomo sowie Karolina Kowol, Projektleiterin der Kampagne „#DoppelEinhorn“ am 28. November 2019 um 19:00 Uhr auf den Grund.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Im Anschluss wird zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Hier geht’s zur Anmeldung.

Veranstaltungsort: Club SOHO – Kaiserstraße 10, 66111 Saarbrücken
10.11.2019
Universität des Saarlandes (UdS), Foto: Oliver Dietze

Universität des Saarlandes (UdS)
Foto: Oliver Dietze

Die Fächer Chemie, Biologie oder Geschichte lernt jeder in der Schule kennen. Was die Anforderungen eines entsprechenden Studienfachs sind, wissen Abiturienten aber oft nicht so genau. Im Schnupperstudium der Universität des Saarlandes erhalten sie davon eine detailliertere Vorstellung und erfahren auch, was Studienfächer wie Data Science and Artificial Intelligence, Deutsch-französische Studien oder Quantum Engineering bieten. Das kostenlose Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die von November bis Ende Januar ausgewählte Lehrveranstaltungen der Saar-Uni besuchen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (mehr …)

08.11.2019
Ihr könnt euch selbst an der Jugendjury beteiligen!

40. Filmfestival Max Ophüls Preis 2019 –
Fotocall & JUGENDJURY
Foto: ffmop / Sebastian Woithe

Festivalleiterin Svenja Böttger und Dr. Carolin Lehberger, Direktorin der Volkshochschule Regionalverband Saarbrückenbieten auch in diesem Jahr filminteressierten Schüler·innen die Möglichkeit, sich im Rahmen des 41. Filmfestivals Max Ophüls Preis (20.01. – 26.01.2020) an der Jugendjury zu beteiligen.

Bewerbungsschluss ist Mittwoch, der 13. November 2019.

Mit der Initiative möchten die Veranstalter junges Publikum an den deutschsprachigen Film heranführen und das Medium Film als Kulturgut erfahrbar machen.

Am Donnerstag, den 14. November 2019 werden die Bewerber·innen zu einem Kennenlern-Gespräch eingeladen.

Fünf von ihnen erhalten daraufhin einen der begehrten Plätze. Dr. Elisabeth Schmitt, VHS Bereich „Film/Medien“ und Julia Leick für das Festival-Team geben an einem Abend im Januar den ausgewählten Schüler·innen einen Ausblick auf ihre Jury-Tätigkeit.

Während des Festivals selbst haben die Schüler·innen die Möglichkeit, eine besonders gelungene Arbeit im Wettbewerb Spielfilm mit einem Preis auszuzeichnen. Das bedeutet für die Jugendjury, dass sie – gemeinsam mit den anderen Jurys des Festivals – ein Programm von maximal 16 Wettbewerbsfilmen zu bewältigen hat, d.h. von vier Filmen an vier Tagen.

Die Schüler·innen erhalten einen Festivalpass, der sie zum Besuch der Filme berechtigt. Selbstverständlich ist im Verlauf des Festivals für die Betreuung und Begleitung durch die Veranstalter gesorgt.

Bewerben können sich Jugendliche, die zum Zeitpunkt des Festivals mindestens 16 Jahre alt sind und für die eine Freistellung vom Unterricht während der Festivaltage möglich bzw. die Entlastung von Schularbeit zu gewährleisten und zu verantworten ist.

Die Bewerbungen sollten einen kurzen Lebenslauf, ein knappes Motivationsschreiben, den eigenen E-Mailkontakt sowie den Namen der Schule der Bewerber·innen enthalten.

Bewerbungen und Rückfragen bitte bis 13. November 2019 an:

vhs Regionalverband Saarbrücken, Dr. Elisabeth Schmitt Altes Rathaus am Schloßplatz, 66119 Saarbrücken, Tel. 0681 506 4335, E-Mail: elisabeth.schmitt@rvsbr.de

oder

Filmfestival Max Ophüls Preis, Julia Leick, Europaallee 22, 66113 Saarbrücken,

Tel. 0681 90689-23, E-Mail: programm-kurz [at] ffmop [dot] de

25.10.2019

Von Fabius Leibrock

Weltweit gehen tausende Schüler, Studenten und sogar Eltern auf die Straße, um sich für mehr Klimaschutz stark zu machen. Allen voran Greta Thunberg, sie gilt als Begründerin der „Fridays for Future“-Bewegung, seit sie vor ihrem Parlament in Stockholm im August letzten Jahres angefangen hat zu streiken. Auch nach einigen hundert Protesten in Deutschland ist nicht Schluss: Freitags wird weiterhin während der Unterrichtszeit gestreikt, trotz Schulpflicht. Gerade dieser Punkt ist es, der auf den freitäglichen Streik aufmerksam gemacht hat. Doch streiken alleine reicht nicht. (mehr …)