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10.12.2018
UNESCO lobt Deutschland, fordert aber mehr Anstrengung

Am 20. November 2018 wurde der UNESCO-Weltbildungsbericht 2019 „Migration, Flucht und Bildung: Brücken bauen statt Mauern“ im Auswärtigen Amt in Berlin vorgestellt. Der Bericht evaluiert jährlich die Fortschritte der Welt bezüglich der Umsetzung des Globalen Nachhaltigkeitsziels 4: „Bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen sicher(zu)stellen.“ Die Deutsche UNESCO-Kommission, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und das Auswärtige Amt geben gemeinsam eine deutsche Kurzfassung des Berichts heraus. (mehr …)

07.12.2018
Saarbrückens besondere Seite Teil 4

Goldene Zeiten für eine Gedenkstätte

Einen wichtigen und bedeutsamen Ort in Saarbrücken bzw. an der Grenze zu Frankreich bildet die Neue Bremm. Mittlerweile hat es sich eingebürgert „Goldene Bremm“ zu sagen, aber um genau zu sein, gehört die Goldene Bremm „Brême d’Or“ zur französischen Seite zur Gemarkung von Spichern. Gold kann man hier nicht schöpfen, denn das „Gold“ bezieht sich auf den Besenginster, der goldgelbe Blüten trägt und in dieser Region besonders stark verbreitet ist. „Brimme“ aus dem Mittelhochdeutschen abgeleitet, bedeutet nichts anderes als Ginster, genau genommen Besenginster. Seine rutenähnlichen Zweige wurden früher für die Besenherstellung genutzt, weshalb in anglophonen Gebieten „broom“ nicht nur zum Ginster, sondern auch zum Besen gesagt wird.
Die „Neue Bremm“ hingegen, befindet sich auf deutscher Seite.

1943 und 1944 nutzte die Gestapo dieses Barackenlager als ein zusätzliches Gefängnis. 1943 wurde hier ein Frauenlager hinzugefügt, das durch den Alstinger Weg vom Männerlager getrennt war. (mehr …)

06.12.2018
Saarbrückens besondere Seite Teil 3

„Der unterbrochene Wald“ alias Rabbiner-Rülf-Platz

Doch nicht nur die in Saarbrücken und europaweit verlegten Stolpersteine sollen an die Opfer des NS-Regimes erinnern, sondern auch das Mahnmal „Rabbiner-Rülf-Platz“, das drei Jahre nach den ersten verlegten Stolpersteinen eingeweiht wurde. Von der Saar aus über die Treppen zum Rabbiner-Rülf-Platz hin, erstrecken sich 40 unterschiedlich große Stelen aus Bronze, die die Form von abgesägten Birken aufweisen und an die circa 1500 saarländischen Juden erinnern, die während der NS-Zeit ermordet wurden. (mehr …)

05.12.2018
Saarbrückens besondere Seite Teil 2

Stolpern und erinnern

Doch nicht nur das Kletterzentrum stellt einen besonderen Ort in Saarbrücken dar, sondern viele kleinere Orte oder Stellen auch, die sich in ganz Saarbrücken zwischen Pflastersteinen wiederfinden. Sie sind bestimmt jedem von uns einmal aufgefallen. Kleine, quadratisch-golden- oder silberartige „Stolpersteine“ beginnend mit den Worten „Hier wohnte…“. Dank des Künstlers Gunter Demnig findet man sein europaweites und somit dezentralisiertes Projekt „Stolpersteine“ in 1265 Kommunen Deutschlands und insgesamt in 21 europäischen Ländern. (mehr …)