Sieben Minuten, so lange dauert es von Eintritt des neusten NASA Mars Rovers „Curiosity“ in die Atmosphäre des Mars bis zur Landung, dem sogenannten „Touch Down“. Sieben Minuten, in denen der Funkkontakt zu dem eine Tonne schweren Gefährt abbricht und die Mitarbeiter der NASA bangen und fürchten müssen. Doch dann die Erlösung im Kontrollzentrum in Pasadena: „Touch down confirmed“ schallt über die Lautsprecher gefolgt von Jubel und grenzenloser Freude. Kurz darauf bricht erneut Applaus aus, als der Rover die ersten Bilder vom roten Planten zur Erde funkt. Am Sonntag gelang der NASA eine der beeindruckendsten Landungen in der Geschichte der Raumfahrt. „Curiosity“ heil auf der Oberfläche des Mars abzusetzen war nämlich ein schwieriges Unterfangen. Und es ging für die Raumfahrtbehörde um viel. 2,5 Mrd. US-Dollar hat das Projekt bisher gekostet, da gab es keinerlei Spielraum für Fehler. Bisherige Raumsonden wurden bei der Landung auf dem Planeten Mars schlicht mit Fallschirmen abgebremst bist die Wucht des Aufpralls gering genug war, um sie mit Airbags zu absorbieren. Doch diese Taktik war diesmal auf Grund des hohen Gewichtes von „Curiosity“ und der dünnen Marsatmosphäre nicht möglich. Stattdessen wurde der Rover mit Hilfe eines eigens entwickelten Kransystem vom Flugkörper aus sanft auf die Oberfläche abgelassen. Ein solches Manöver hat es bisher noch nie gegeben. Um so größer war die Anspannung während des „Blackouts“, wie die Funkstille beim Eintritt in die Atmosphäre auch genannt wird. Doch der komplizierte Anflug, der das Ende einer unglaublichen Reise von 560 Millionen Kilometern bedeutete, verlief ohne Zwischenfälle und erfolgte genau nach Plan. „Curiosity“ soll nun zwei Jahre lang eine ganze Flut von Daten vom roten Planten zur Erde senden. Dafür ist der Rover mit zahllosen Gerätschaften ausgerüstet. Unter Anderem ist auch modernste Technologie zur Suche nach Leben mit an Bord. Bildquelle:
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