 SPD und Grüne wollen sich gemeinsam für eine moderne Verkehrspolitik auf deutschen Straßen stark machen. Dies soll durch die Festlegung einer Höchstgeschwindigkeit von 30km/h in allen Städten durchgesetzt werden, sollten die beiden Parteien einen Sieg bei der
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swahl 2013 erfahren. Was für leidenschaftliche Autofahrer als eher lästig empfunden wird, ist für unsere Sozialdemokraten und Vertreter der grünen Politik ein Fortschritt in der Verkehrspolitik. Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-
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s
Fraktion
, Sören Bartol, sprach von einer Erhöhung der Verkehrssicherheit und einer geringeren Belastung für die Umwelt. Bei einem Tempolimit von 30km/h fiele der CO2 Ausstoß geringer aus und die Gesundheit der Einwohner sei durch niedrigere Lärmbelästigung besser geschützt. Doch nicht nur die Minderung des Lärms ist ein Vorteil, sondern auch die Begünstigung eines fließenden Verkehrs, der zudem Aggressionen mindert und die Konzentration steigert, ist ein entscheidender Faktor, so die Verkehrsexpertin Kirsten Lühmann. Des Weiteren „ [schützt] Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in der Stadt Fußgänger und Radfahrer, insbesondere Kinder, weil sich der Bremsweg mehr als halbiert", kommentierte der Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im
Bundestag
, Anton Hofreiter (Grüne). Unser saarländischer Verkehrsminister Heiko Maas (SPD) spricht sich ebenso für dieses Tempolimit innerorts an Stellen mit erhöhter Unfallgefahr aus. Doch dieses Thema ist stark umstritten und findet keine Befürwortung in der CSU, der Schwesterpartei der CDU. Der Bundesverkehrsminister der christlich-konservativen Partei, Peter Ramsauer, sowie der Automobilclub ADAC lehnen diese Veränderung in der Straßenverkehrsordnung ab. „Ich will Mobilität ermöglichen und nicht verhindern. Solange ich Verkehrsminister bin, wird es kein generelles Tempolimit geben", kritisierte der Bundesverkehrsminister Ramsauer.
Foto: PIKSL Labor
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