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Chilly Redaktion
(26. Mai 2012)
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Der Deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Saarbrücken e.V. wurde 1983 gegründet und zeichnet sich seitdem durch vielfältige Angebote in der Kinder-und Jugendarbeit aus. Dazu zählt beispielsweise das Telefonprojekt „Jugendliche beraten Jugendliche“ am Kinder- und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer e.V., welches Jugendlichen in Problemsituationen die Möglichkeit bietet unter der bundesweiten, kostenlosen Nummer 0800 111 0 333 anonym und vertraulich jeden Samstag mit etwa Gleichaltrigen über ihre Probleme zu sprechen und gemeinsam mit den ehrenamtlichen Berater/innen Lösungswege zu erarbeiten. Um solch ein/e Telefonberater/in zu werden, muss man neben einer 80 stündigen, theoretischen Ausbildung auch zehn praktische Hospitationen absolvieren, bei denen man bereits fertig ausgebildeten Beratern über die Schulter schauen kann und in das harte, aber auch manchmal ziemlich amüsante “Beraterleben“ Einblicke gewinnt. Die theoretische Ausbildung hingegen wird von zwei psychologisch-pädagogischen Fachkräften geleitet und befasst sich im Vergleich zu den Hospitationen damit, wie man als beratende/r Jugendliche/r mit den Problemen der Anrufer umzugehen hat. Das heißt, es wird gezielt darauf vorbereitet, wie man auf ganz unterschiedliche Probleme individuell eingehen und den Problemen der Jugendlichen Abhilfe leisten kann. Neben einzelnen Unterrichtsblöcken über verschiedene Themengebiete wie den Umgang mit Anrufen über sexuelle Gewalt oder alternative Scherzanrufe lernen die Teilnehmer/innen auch anhand einzelner Rollenspiele und Selbsterfahrungsübungen wichtige Kompetenzen, die ihnen bei ihrer Beratungstätigkeit behilflich sein können. Außerdem finden auch regelmäßig Fortbildungen statt, bei denen einzelne Organisationen, wie etwa „Profamilia“ oder „Nele e.V.“ über ihre Tätigkeit informieren und für die beratenden Jugendlichen eine weiterzuempfehlende Beratungsstelle für die Anrufer darstellen. Neben Fortbildungen für die beratenden Jugendlichen gibt es auch in regelmäßigen Zeitabständen Supervisionen, bei denen für die persönliche Abgrenzung der Berater/innen gesorgt wird und die ein oder andere organisatorische Angelegenheit geregelt wird.
Weitere Informationen über das Projekt „Jugendliche beraten Jugendliche“ erhält man bei dem Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Saarbrücken.
(Bild: Bran, Wikipedia)
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