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   > Sport
 32nd America’s Cup 2007 in Valencia
Team New Zealand fordert Alinghi heraus
Thorsten Jäckel (10. Juni 2007)

Am 6. Juni 2007 erlosch die letzte Hoffnung für das italienische Team „Luna Rossa Challenge“ im 32. America’s Cup doch noch den Titelverteidiger „Alinghi“ herausfordern zu dürfen. Mit einem souveränen 5:0 Sieg entschied Neuseeland mit seinem „Emirates Team New Zealand“ das Finale des Louis Vuitton Cup für sich und darf nun gegen den schweizerischen Rivalen antreten.

Im Halbfinale des Louis Vuitton Cups schied Mitfavorit „BMW Oracle Racing“, das Team des US Milliardärs und Oracle-Gründers Larry Ellison,  überraschend gegen „Luna Rossa Challenge“ aus und verpasst den Einzug ins Finale. Das deutsche Team „United Internet Team Germany“ musste sich bereits als Vorletzter aus der Vorrunde verabschieden.

Team New Zealand hatte den Cup 2003 zu Hause gegen den damaligen Herausforderer Alinghi verloren und hofft nun auf eine Revanche. Der America’s Cup findet immer im Land des Titelverteidigers statt, was bei der Schweiz aufgrund der Binnenlage nicht möglich war. Die Vertreter des Teams Alinghi entschieden sich dann nach einer längeren Suche für Valencia in Spanien.

Der Herausforderer für den America’s Cup wird in einem komplizierten System von Rennen, dem Louis Vuitton Cup“ ermittelt. Der Sieger dieses Vorentscheids muss dann in mindestens 5, höchstens jedoch 9 Rennen gegen den Titelverteidiger antreten. Gewinner ist, wer zuerst 5 Punkte erreicht, d.h. 5 Rennen gewonnen hat.

Der America’s Cup ist die älteste und zugleich bekannteste Segelregatta, die heute noch ausgetragen wird. Initiiert wurde der Cup 1851 durch die Engländer, die anlässlich einer Messe in London die Amerikaner dazu einluden, mit einer Yacht nach England zu reisen und sich dort in einer Regatta zu messen. Ein amerikanischer Yachtclub nach diese Herausforderung an und triumphierte über die Engländer. Namensgeber für den Cup wurde die erste Gewinneryacht, die „America“. Der Pokal wurde mit der Auflage übergeben, dass andere Nationen ihn herausfordern können. Seitdem findet der America’s Cup in unregelmäßigen Zeitabständen von meist mehreren Jahren im Land des Titelverteidigers statt.

Die Teilnahme am America’s Cup verlangt ein hohes finanzielles Engagement der Teams. Die Budgets liegen nicht selten bei rund 100 Millionen Dollar. Allein die Hightech-Yachten, die im Land des Teams gebaut werden müssen, kosten mehrere Millionen.

Weitere Informationen zum America´s Cup finden sich auf der offiziellen Homepage des 32. AC in Valencia.

Offizielles Video zum 3. Finaltag des Louis Vuitton Cup bei YouTube:



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