Am 29. Mai 2010 findet wie jedes Jahr der Eurovision Song Contest statt und wie jedes Jahr nimmt auch Deutschland wieder teil. Doch dieses Jahr ist alles anders. Zumindest hoffen wir alle darauf, denn wer erinnert sich nicht an die peinlichen Auftritte der vergangenen Jahre, in denen wir immer am unteren Ende der Punktetabelle gelandet sind. Nach Roger Cicero, der 2007 nur Platz 19 erreichte, und den No Angels, die sich 2008 auf Platz 23 einreihten, folgte letztes Jahr einer der peinlichsten Momente der deutschen Eurovision Song Contest Geschichte. Alex Christensen und Oscar Loya, die gemeinsam als „Alex Swings Oscar Sings“ auftraten und ihren Titel „Miss Kiss Kiss Bang“ zum Besten gaben, hätten wohl eher bei den witzigsten Heimvideos antreten sollen. Um ein weiteres Debakel zu verhindern, arbeitet die ARD deshalb jetzt mit Stefan Raab zusammen. Der soll unseren Kandidaten für den Eurovision Song Contest 2010 in Oslo nach alter DSDS Manier in fünf Ausscheidungsshows und drei Finalrunden aus 20 Kandidaten casten. Die endgültige Entscheidung, bei der diesmal sowohl Lied als auch Sänger zu wählen sein werden, wird dann am 12. März live in der ARD übertragen. Gestern fiel auf Pro Sieben der Startschuss für dieses Casting und die Moderatoren Sabine Heinrich und Matthias Opdenhövel präsentierten die ersten zehn Kandidaten. Zu deren Bewertung hat sich Stefan Raab niemand geringeres als Marius Müller Westernhagen und Yvonne Catterfeld als Jury zur Seite geholt. Wer am Ende weiterkommt entscheidet natürlich trotzdem das Publikum zu Hause mit Anrufen bzw. SMS. Nach der aufwändigen und pompösen Sendung, mussten fünf Sänger schon wieder die Heimreise antreten. Dennoch kann man festhalten, dass das Casting durchaus Perspektiven für Oslo 2010 bereit hält. Schade nur, dass man mit einem Anruf nicht die Moderatoren nach Hause schicken kann, die an diesem sonst unterhaltsamen Abend wohl den schlechtesten Auftritt hinlegten. Wer die 1. Show verpasst hat oder die Auftritte nochmal sehen will kann das unter www.unser-star-fuer-oslo.de tun.
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