Chilly - jetzt mitmachen

Neue Redakteurinnen und Redakteure sind uns jederzeit herzlich willkommen. Meldet Euch einfach unter: post@chilly-magazin.de oder Telefon 0681/9681487. Derzeit wird die neue Chilly im Saarland verteilt!

06.03.2016
… oder die schrecklichen Nebenwirkungen eines Umzugs?

FernsehenKeinen Fernseher? Kein abendliches, gemütliches Kuscheln auf der Couch bei einer meiner Lieblingsserien? Hätte mir das jemand vor sechs Monaten prophezeit, ich hätte ihn wohl mit großen Augen angesehen und gedacht „Niiiiiiiieeeeeemals“!!!

Wo soll das sein, ein Ort ohne Fernsehgerät? Auf keinen Fall hier irgendwo im Saarland. Wer einen Flimmerkasten möchte, kann auch schauen wann, wie, wo immer er mag. (mehr …)

26.02.2016
vorbeikommen und mitdiskutieren

Jugendkonkress2016Am Freitag, 4. März veranstaltet das saarländische Familienministerium den ersten saarländischen Jugendkongress. Familienministerin Monika Bachmann hat dazu Jugendliche aus dem ganzen Saarland eingeladen, um ihnen die Gelegenheit zu geben mitzureden und die eigene Zukunft mitzugestalten.

Der bekannte YouTuber „RobBubble“ (Robin Blase, 24) wird auf dem Kongress Einblicke in den digitalen Alltag eines YouTube-Stars geben „Ich sitze in meinem im Zimmer und rede einfach mit euch“ und anschließend durch die Talkrunde führen. (mehr …)

17.02.2016
Jetzt Tickets sichern für Saarbrücken
PRINZ PI auf dem Oben Ohne Open Air Festival in München

PRINZ PI auf dem Oben Ohne Open Air Festival in München

Von Hannah Pauly

Zweieinhalb Jahre ist es her, dass Friedrich Kautz zum letzten Mal in Saarbrücken war, damals im Rahmen der Kompass ohne Norden Tour. Nachdem er letztes Jahr das Album pp=mc2 unter seinem alten Synonym Prinz Porno herausbrachte und damit auf Deutschlandtournee ging, ist er nun wieder als Prinz Pi unterwegs. Seitdem hat der gebürtige Berliner, der im Sommer 2015 zum zweiten Mal Vater geworden ist, hart gearbeitet um sein 14. Soloalbum Im Westen nix Neues fertigzustellen, welches am 05.02.2016 erschienen ist. (mehr …)

17.02.2016
Interview mit einer saarländischen Romanautorin

Foto von Deana Zinssmeister

Foto von Deana Zinssmeister

Von Laura Meyer und Sandra Cavallaro

Chilly: Wie und in welchem Alter sind Sie zum Schreiben gekommen?

Deana Zinßmeister: Ich bin nicht die Autorin, die schon früher Tagebuch geführt hat oder die gerne Kurzgeschichten geschrieben hat. Ich war in Deutsch sehr gut gewesen, rhetorisch sehr gut, die deutsche Sprache hat mir immer sehr viel Freude bereitet, aber ich hatte nie den Hang gehabt, ein Buch zu schreiben, weil ich der Ansicht war, dass nur Menschen, die schon irgendwo Kontakt mit solchen Buchschreibern haben, also dass die Tante geschrieben hat oder die Mutter ist Schriftstellerin, dass das für die dann automatisch so eine Aufgabe ist, ein Buch zu schreiben. Es hat mir einfach Spaß gemacht, mir eine Geschichte für mich selbst auszudenken, das war eine sehr schöne, abendfüllende Sache gewesen, das war ein Hobby und nachher habe ich dann eine Geschichte erfunden, die immer mehr Zeit und Raum eingenommen hat. Ich habe gemerkt: Egal was ich gemacht habe, ich habe immer darüber nachgedacht, wie kriege ich die Protagonisten von A nach B, welchen Schurken kann ich noch erfinden und dann habe ich mich mit der Historie beschäftigt. Und weil ich ja nicht vor hatte, ein Buch zu veröffentlichen, habe ich mir auch sehr viel Zeit gelassen. 13 Jahre habe ich an meinem ersten Werk geschrieben und hatte zwischendurch auch immer Phasen, in denen ich alles vernichten wollte, weil ich gedacht habe: „Oh je, das ist zu viel Arbeit und meine ganzen Gedanken hängen da dran und ich verbrenne das jetzt.“ Ich habe wirklich vor dem Kamin gesessen und wollte die Seiten verbrennen und dann hat es mich aber doch so ein bisschen gefuchst und dachte: „Naja, was ist, wenn du mal noch älter bist? Bist du dann traurig, weil du die Geschichte nicht zu Ende geschrieben hast?“ (mehr …)