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22.01.2015
Neue App hilft bei der Entscheidung für eine Ausbildung

Jugendliche auf der Suche nach einer Ausbildung können eine neue App der Bundesagentur für Arbeit nutzen. Der „BERUFE Entdecker“ ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich auf dem Smartphone oder am PC in wenigen Schritten aus hunderten Ausbildungsberufen ihre Favoritenliste zusammenzustellen.

Was soll ich werden? Vielen Jugendlichen fällt es schwer, sich mit dieser wichtigen Frage auseinanderzusetzen: Die Vielfalt der Berufe erscheint unüberschaubar, die richtigen Informationen müssen aus verschiedenen Quellen herausgefiltert werden und nicht zuletzt gibt es angenehmere Beschäftigungen. Der neue „BERUFE Entdecker“ der Bundesagentur für Arbeit motiviert daher Schülerinnen und Schüler, intuitiv herauszufinden, welche Arbeitsbereiche für sie interessant sind.
Dazu zeigt die Anwendung Bilder aus verschiedenen Berufswelten an, die jeweils an- oder abgewählt werden müssen. Auf dieser Basis schlägt der „BERUFE Entdecker“ Arbeitsbereiche vor, die die Jugendlichen im nächsten Schritt näher erkunden können: Auszubildende berichten über ihren Arbeitsalltag, Experten geben Auskunft über Trends und Anforderungen im jeweiligen Bereich. Im „Tätigkeiten-Check“ entscheiden („liken“) die Nutzerinnen und Nutzer, welche Aufgaben sie interessant finden und welche nicht. Je nachdem, wie die „Likes“ verteilt werden, erhalten sie im vierten Schritt eine sortierte Liste mit Berufen. Zu jedem einzelnen hält der „BERUFE Entdecker“ weitere Informationen in Bild, Text und Video bereit: von Ausbildungsdauer und -vergütung über Berufsbeschreibungen bis zu Impressionen aus dem Arbeitsalltag. Als Motivation gibt es für jeden Schritt auf der Entdeckungstour „Awards“, mit denen die Jugendlichen vom „Beginner“ bis zum „Insider“ aufsteigen können.
Übrigens: Wer schon einen bestimmten Arbeitsbereich oder Beruf im Auge hat, kann die ersten Schritte überspringen, sich gleich gezielt informieren und mögliche Alternativen entdecken. Interessante Berufe können in eine Merkliste übernommen werden. Das Ergebnis steht als PDF zur Verfügung – eine gute Basis für weitere Schritte in der Berufswahl wie zum Beispiel eine Beratung bei den Agenturen für Arbeit.

Der „BERUFE Entdecker“ kann ab 21.01.2015 unter www.planet-beruf.de direkt auf der Startseite aufgerufen werden. Als App ist die Anwendung für Android-Handys bei Google Play und iOS im App Store kostenfrei erhältlich.

Der BERUFE Entdecker ist Teil der Medienkombination „planet-beruf.de – Mein Start in die Ausbildung“. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit herausgegeben. Leitmedium ist mit ca. 3,7 Millionen Besuchern und rund 32 Millionen Seitenzugriffen jährlich das Portal www.planet-beruf.de. Im Mittelpunkt des Online-Portals steht neben dem Bewerbungstraining das Selbsterkundungsprogramm BERUFE-Universum. Zur Medienkombination gehören zudem Print-Produkte für Schülerinnen und Schüler von Haupt- und Realschulen (Sekundarstufe I), Eltern, Lehrkräfte und Berufsberater/innen.

21.01.2015
Florian Weimann als Vorsitzender bestätigt

Am Montag, den 19. Januar 2015 trafen in Saarbrücken die Delegierten der saarländischen Schulen zur Wahl des neuen Landesvorstandes der Landesschülervertretung des Saarlandes zusammen. Zur Wahl des Vorsitzenden kandidierte erneut Florian Weimann. Der 18-jährige Schüler der Gemeinschaftsschule Marpingen wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Neben ihm wurde Gyrkan Sefa zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und ebenso ein Team von 25 Schülerinnen und Schülern. Landesschülersprecher Weimann: „Wir sind mehr als begeistert über die hohe Wahlbeteiligung, was uns in unserer Arbeit bestätigt. Dennoch ist es kein Geheimnis, dass wir noch an unserer Bekanntheit zu arbeiten haben, um einer Landesschülervertretung gerecht zu werden. Nachdem in der letzten Amtszeit vor allem Umstrukturierung auf der Agenda stand, ist es jetzt an der Zeit dafür zu sorgen, dass jede Schülerin und jeder Schüler im Saarland mit der LSV was anzufangen weiß.“ Geplant ist hierzu eine Reihe an Veranstaltung im Saarland und eine Kampagne, deren Details aber bis zum Start noch ein Geheimnis bleiben werden. Außerdem will die Landesschülervertretung auf landesweite Umfragen unter Schülern setzen, um fundierter arbeiten und Schülervertretungen vor Ort stärken zu können. „Wir wollen uns als Schüler nicht mehr alles gefallen lassen und werden unser Recht einfordern. Das fängt bei den oft mittelalterlichen Handyreglungen an Schulen an und geht hin bis zur Direktwahl des Schülersprechers an Schulen.“

Landesvorstand: Florian Weimann Vors., Gyrkan Sefa stellv. Vors., Maja Emanuel, Andreas Becker, Maximilian Behr, Jana Mironov, Niklas Uhl, Alexander Kümmel, Franziska Tobae, Philliph Zenner, Katharina Welker, Lara Maria, Christian Riefer, Lukas Jochum, Lilly Gerhard, Roman Zhdanov, Moritz Gröhninger, Jan Michels, Ayse Yavuz, Luca Wagner, André Kartes, Nadja Hauck, Julia Sonnenrein, Julius Bachmann, Jan Phillip Ringling, Yannik Leist.

Foto: Gesamtlandesschülervertretung des Saarlandes

21.01.2015
2. Internationales Deutschlandforum

Im Jahr 2013 fand das 1. Internationale Deutschlandforum (IDF) zum Thema Lebensqualität und Fortschritt statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete diesen Montag nun das 2. Internationale Deutschlandforum und lud hierfür über 150 Wissenschaftler, Unternehmer, „Innovationsaktiven“ und „Experten für soziale Innovation“ ein. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren in dieser Woche zum Thema „Was Menschen wichtig ist – Innovation und Gesellschaft“. Ziel der Bundeskanzlerin ist es, mit dieser Dialogveranstaltung ein Format für den „interdisziplinären Austausch über weltweit relevante Zukunftsfragen“ zu schaffen.

Kanzleramtsminister Peter Altmaier sagte zum Auftakt: „Wir wollen ein Netzwerk für globales Lernen schaffen – das ist der Wunsch der Kanzlerin.“ Als Kernbereiche nannte der Chef des Kanzleramtes den Klimawandel, Umweltschutz, den demographischen Wandel, Meeresverschmutzung sowie die voranschreitende Digitalisierung. So stellt sich laut Bundesregierung nun folgende zentrale Frage: „Wie entstehen in einer Zeit komplexer Herausforderungen und digitaler Möglichkeiten Innovationen für mehr Lebensqualität?“ Auch die Ressourcenknappheit ist ein zentrales Problem unserer heutigen und zukünftigen Generationen, für die es neue Lösungsansätze zu finden gilt. Zum Expertenkreis gehören unter anderem John Kao, Vorsitzender des Instituts für Large Scale Innovation (ILSI) in San Francisco und Geoff Mulgan, Geschäftsführer von Nesta (National Endowment for Science, Technology and the Arts). Die Stiftung fördert Ideen zur Steigerung von Lebensqualität in der Gesellschaft und berät zahlreiche Regierungen zum Thema „soziale Innovation“. Ebenfalls mit von der Partie sind Alessandra Orofino, Geschäftsführerin und Mitgründerin der Online-Plattform „Meu Rio“. Sie versucht politische Themen für Menschen jeden Alters und jeder sozialen Schicht zugänglich und verständlich zu machen. Mikko Kosonen ist Präsident des Finnischen Innovationsfonds „Sitra“, der nachhaltigen wirtschaftlichen Wohlstand fördert. Nicolás Shea, Gründer eines Wirtschaftsförderungsprogramms der chilenischen Regierung, ist ebenso Mitglied der Diskussionsrunden im Kanzleramt in Berlin sowie noch viele weitere.
Am Montag wurden Themengruppen festgelegt, die sich mit unterschiedlichen Themen intensiv befassten: Gesellschaftliche Voraussetzungen für Innovationsfähigkeit; Soziale Innovationen als gesellschaftliche Chance; Bedeutung des digitalen Wandels für Innovationsfähigkeit; Zukunft braucht ganzheitlichen Lösungen sowie Rolle der Politik im Zusammenspiel der Akteure. Am zweiten Tag diskutierten die Teilnehmer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Thema „Wie entstehen in einer Zeit komplexer Herausforderungen und digitaler Möglichkeiten Innovationen für mehr Lebensqualität?“ Bundeskanzlerin erklärt in einem Interview, wieso dieses Forum so wichtig ist: „Das Besondere ist, dass wir uns treffen mit spannenden Persönlichkeiten aus dem Ausland und gucken, wo kann Deutschland von anderen noch etwas lernen. Denn es ist heute in einer Zeit, in der es vor allen Dingen auch darum geht, seine Entdeckungen, seine Erfindungen und seine Kreativität möglichst weit zu verbreiten, sehr wichtig auch die Mittel und Möglichkeiten zu lernen, wie andere das tun, auch auf spannende Ideen sich zu konzentrieren und aufzupassen, dass man nicht im eigenen Saft schmort.“

Bild: Holger Weinand / wikipedia.de

20.01.2015
Saarbrücken erstrahlt in blau

Gestern Abend startete der 36. Max Ophüls Preis in der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Das Filmfestival, das als Sprungbrett für junge Nachwuchsregisseure und Schauspieler gilt, wurde mir dem Thriller „Die Räuber“ eröffnet Bis Sonntag werden 158 Filme in den Saarbrücker Kinos gezeigt. Darunter auch die 65 Filme, die im Wettbewerb um die mit mehr als 100.000 Euro dotierten Preise stehen. Diese werden kommenden Samstag verliehen. Insgesamt werden 40.000 Zuschauer erwartet. Der Ehrenpreis für Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film ging dieses Jahr an die die Schauspielerin und Regisseurin Margarethe von Trotta. Die Jury besteht dieses Jahr unter anderem aus dem Schauspieler Hannelore Hoger und Devid Striesow.