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23.03.2017
Im Fokus: CDU Saar

© Olaf Kosinsky / Wikipedia

Die Landtagswahl rückt immer näher und ihr seid euch immer noch nicht sicher, welche Partei ihr wählen sollt? Heute schauen wir uns mal das Wahlprogramm der CDU Saar näher an. Auch diesmal haben wir wieder nur die für euch interessanten Themen herausgefiltert.

Die CDU Saar verspricht euch eine „bestmögliche Entwicklung“. Wie das erreicht werden soll erfahrt ihr hier.

Punkt 1: Entlastung junger Familien bei Bildungs- und Betreuungskosten durch das Bildungskonto

Für jedes Kind, das ab dem 01.01.2018 geboren wird, soll ein Konto mit 2.000 Euro angelegt werden, ein sogenanntes „Bildungskonto“. „Damit werden Familien Kosten für Betreuung in Kindergärten, Krippen oder durch Tagesmütter bis hin zur Ganztagsbetreuung in der Schule ab dem 1.1.2020 begleichen können.“

Punkt 2: Ausbau der Krippen- und KiTa-Plätze

Die Partei fordert den Ausbau von KiTa-Angeboten im Ganztagsbereich, die zugleich bezahlbar sein sollen. Langfristig gesehen sollen diese in Zukunft völlig beitragsfrei sein.

Punkt 3: Sicherung der Betreuungsqualität und adäquate Personalausstattung

Die CDU Saar möchte erreichen, dass Kindertageseinrichtungen personell, fachlich und strukturell ihrem gesellschaftspolitischem Auftrag entsprechend versorgt werden.

Punkt 4: Schulzufriedenheit und Schulfrieden

Die Schulzufriedenheit soll gesteigert werden indem personelle Ausstattung, organisatorische Unterstützung, räumliche Ausstattung sowie Ausstattung mit modernen, digitalen Medien gewährleistet und verbessert werden.

Punkt 5: Ganztagsbudget und Wahlfreiheit

Der Ausbau von Ganztagsschulen hat für die Partei Priorität. Dabei sollen die Eltern die Wahlfreiheit haben zwischen Ganztags- oder Halbtagsschulen.

Punkt 6: Inklusion mit Augenmaß

Die CDU ist für eine Umsetzung der Inklusion, „die als erstes Ziel die gleichberechtigte Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen in der Gesellschaft anstrebt.“

Punkt 7: Bessere Transparenz von Schulleistungen

Punkt 8: Kompetenzen in einer digitalen Welt

Kinder und Jugendliche sollen auf die zukünftigen, digital gestützten Berufe und Tätigkeiten angemessen vorbereitet werden. Hierfür sind Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung unabdingbar.

Punkt 9: Für eine moderne und zukunftssichere Berufsbildung

Die Partei möchte das bewährte System der dualen Ausbildung weiterhin stärken. Zudem soll mit der neuen Idee einer „Höheren Berufsbildung“ „berufliche Aufstiegsfortbildung (Meister, Fachwirt, Techniker etc.) als eine weitere, gleichwertige Säule – neben der akademischen Bildung – innerhalb der tertiären Bildung verankert“ werden.

Punkt 10: Duales Studium als Alternative

Ein duales Studium soll erfahrenen Berufspraktikern auch ohne Abitur ermöglicht werden. So soll etwa eine Meisterprüfung für ein duales Studium qualifizieren.

Punkt 11: Berufsorientierte Weiterentwicklung des Schulwesens

Die CDU wirbt weiterhin für  ihr Modell „Ausbildung plus“, das parallel zur Ausbildung, zur allgemeinen Fachhochschulreife führt („Berufsabitur“).

Punkt 12: Grenzüberschreitende Ausbildung

Die Förderung von kulturellen und sprachlichen Kompetenzen ist gerade bei uns in der Grenzregion wichtig. Aus diesem Grund möchte die CDU „die beruflichen Chancen, die das „Abkommen über die grenzüberschreitende Berufsausbildung Saarland-Lothringen“ ermöglicht, noch stärker kommunizieren und bewerben.“

Punk 13: Vorhandene Kompetenzschwerpunkte an der Uni weiter ausbauen

Hierzu gehören die Bereiche Informatik und insbesondere IT-Sicherheitsforschung, Biowissenschaften und Bioinformatik sowie Nanotechnologie. Die Attraktivität der Hochschulen soll also durch wissenschaftliche Exzellenz und optimale Studierbedingungen gesteigert werden. Dennoch stellt sich an diesem Punkt die Frage: Was ist mit den restlichen Studiengängen, bei denen die Rahmenbedingungen mehr als zu wünschen übrig lassen?

Punkt 14: Internationalität und Stärkung der Kooperation mit ausländischen Hochschulen

 Punkt 15: Studierendenquote

Die CDU Saar fordert: „Wir wollen ein attraktives und qualitativ hochwertiges Studienangebot bieten und haben das Ziel, die Zahl der Studierenden auf konstant hohem Niveau zu halten.“ Fraglich ist nur, wie eine hohe Anzahl an Studierenden mit qualitativ hochwertigen Studienangeboten bei der derzeitigen Situation vereinbar ist.

Punkt 16: Investitionsstau abbauen

Alle Studierenden kennen das Problem: Diese ewigen Baustellen an den Hochschulen. Und das Schlimme: Der Sanierungsbedarf ist weiterhin steigend. In der nächsten Legislaturperiode möchte die CDU darauf ihr Hauptaugenmerk richten.

Punkt 17: Hochschulen und Forschung im Dienste des wirtschaftlichen und technologischen Strukturwandels

Die Partei hat es sich zum Ziel gesetzt, international renommierten Forschungsinstitute wie das Zentrum für Mechatronik (ZeMa) oder das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie die Forschungs- und Ausbildungsleistungen an HTW und UdS im Zuge der zunehmenden Digitalisierung zur Stärkung unserer industriellen Wettbewerbsfähigkeit stärker zu nutzen. Zudem sollen sich saarländische Hochschulen und Forschungseinrichtungen vermehrt am Bedarf von saarländischen Unternehmen orientieren um den wirtschaftlichen Nutzen für das eigene Bundesland zu optimieren.

Das vollständige Wahlprogramm der CDU Saar findet ihr hier: http://www.cdu-saar.de/content/pages/284973.htm

Bild: Olaf Kosinsky / Wikipedia